Diese Woche: DENA fordert Umdenken bei Energiewende, Hamburger Signal: Temporäre Diesel-Fahrverbote, Berlin: Grünes Licht für Mobilitätsgesetz

NACHRICHTEN

DENA Studie: Angesagt ist ein Umdenken bei der Energiewende. Eine Studie der Deutschen Energie-Agentur (Dena), die unter Beteiligung von 60 Partnern aus Unternehmen und Wirtschaftsverbänden entstanden ist, kritisiert, dass bei dem derzeitigen Fokus auf die grüne Stromerzeugung wichtige Bereiche vernachlässigt würden. Dies bedrohe nicht zuletzt die von der Bundesregierung verfolgten Klimaschutzziele. „Die Bundesregierung muss ihre klimapolitischen Ziele so schnell wie möglich konkretisieren“, so das Warnsignal des Dena-Geschäftsführers Andreas Kuhlmann, denn mit dem Ausbau von Windparks oder Solaranlagen alleine würde die Energiewende nicht gelingen. Auch andere wichtige Verbraucher müssten in die strategische Planung der Energiewende mit einbezogen werden. Die Studie nennt als Beispiele die Umstellung des Verkehrs auf umweltfreundliche Kraftstoffe und eine bessere Dämmung der Gebäude in Deutschland. Um „Fehlinvestitionen und falsche Politikkonzepte“ zu vermeiden, fordert Kuhlmann die Regierung auf, für Klarheit zu sorgen. Schon der bisher formulierte Zielkorridor – die Kohlendioxid-Emissionen sollen bis 2050 im Vergleich zu 1990 um 80 bis 95 Prozent sinken – sei viel zu vage. Nach Einschätzung der Dena muss, um auch nur halbwegs realistisch die selbstgesteckten Ziele zu erreichen, der Ausbau der Windenergie und der Photovoltaik deutlich schneller vorangehen, als geplant. Die Autoren halten mindestens einen jährlichen Zubau von 6 bis 7,6 Gigawatt für erforderlich. Netto! Also inklusive des Abbaus alter Anlagen.
waz-online.de, .handelsblatt.com

Hamburger Signal: Temporäre Diesel-Fahrverbote. Im Hamburger Stadtteil Altona befinden sich nunmehr auf nicht einmal 2200 Meter Straße 100 Schilder. Seit dem 31.Mai dürfen hier nur noch Diesel-Fahrzeuge mit der modernen Euro 6-Abgasnorm durchfahren – eine Regelung, die auch für Lastkraftwagen gilt. Damit müssen hier erstmals in Deutschland Fahrer älterer Dieselmodelle bestimmte Gebiete meiden. Ein „erstes Signal“, wie Anwohner meinen. Schon 2015 hatten Anwohner den rot-grünen Senat gebeten, für eine Verkehrsberuhigung zu sorgen. Als daraufhin nicht einmal eine Antwort kam, entschieden sie sich zu einer Klage. Viele Hamburg halten aber von diesem Aktivismus wenig. Da die Fahrer die Zonen umfahren müssten, führe das nur zu einer Verlagerung der Belastungen auf die Umgehungsstraßen – und insgesamt durch den längeren Weg zu einer Mehrbelastung. Auch die Kontrollen sind zunächst zurückhaltend. Anfangs will die Polizei lediglich informieren, für später sind Geldbußen vorgesehen. Der Umweltsenator Kerstan nennt die Sperrungen „temporär“, bis die Luftbelastung sinke. Jetzt sieht er die Bundesregierung und die Automobilindustrie in der Pflicht.
sueddeutsche.de

Kohlekommission: Hickhack um die Besetzung. Auch in einem zweiten Anlauf gelingt es der Bundesregierung nicht, die Strukturkommission zur Zukunft der Braunkohlereviere zu beschließen. Jüngst verhinderte nach Informationen der F.A.Z. die CSU in letzter Minute, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen. Als Grund dafür wird die unzureichende Abstimmung über Detailfragen genannt. Die im Koalitionsvertrag festgelegte Kohlekommission soll im Kern zwei Fragen klären: Wie lange kann in Deutschland noch Stein- und Braunkohle verfeuert werden, wenn die Klimaziele der Regierung erreicht werden sollen? Und: Was soll insbesondere mit den strukturschwachen Revieren geschehen? Die „aus unterschiedlichen Akteuren“ zusammengesetzte Kommission soll ein „Aktionsprogramm“ erarbeiten, um die „schrittweise Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung einschließlich eines Abschlussdatums und der notwendigen rechtlichen, wirtschaftlichen, sozialen und strukturpolitischen Begleitmaßnahmen“ zu klären und die „finanzielle Absicherung für den notwendigen Strukturwandel in den betroffenen Regionen“ zu regeln. Strittig ist hier alleine schon die Frage, welches Ressort die Kommission führen soll, Energie oder Umwelt? Inzwischen ist diese Ministeriumsliste auch weiter angewachsen und auch das Innen- und das Arbeitsministerium werden beteiligt. Die Geschäftsstelle, „die Sekretariatsaufgaben erfüllt“, wird im Wirtschaftsministerium angesiedelt.
faz.net

Berlin: Grünes Licht für Mobilitätsgesetz. Gute Nachrichten für Fahrradfahrer. Die Koalition in Berlin legt den Streit um das hart umkämpfte Mobilitätsgesetz bei und will das Gesetz noch vor der Sommerpause beschließen. So soll Radfahrern und öffentlichem Personennahverkehr eine bessere Zukunft möglich gemacht werden. SPD, Linke und Grüne einigten sich nach langen Beratungen auf einen gemeinsamen Entwurf, der den Verkehr für alle Verkehrsteilnehmer der Stadt neu regeln soll. Erklärtes Ziel sei nicht nur ein sicherer Verkehr für „eine Stadt ohne Tote und Verletzte“, sondern vor allem auch, so die Aussagen der Koalitionsfraktionen, den Umweltverbund zu stärken. ÖPNV, Fahrräder und Fußgänger sollen laut Vereinbarung Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr erhalten. Zudem sollen die Berliner Busse und Bahnen ab 2030 vollständig emissionsfrei und klimaneutral fahren. Die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus sieht die Erwähnung des Autos im neuen Vorwort des Mobilitätsgesetzes als „lächerliche Kosmetik“. Das Vorhaben sieht sie weiterhin als reines „Fahrradgesetz“.
tagesspiegel.de

Umweltkrimi In Polen brennen die Müllhalden soundcloud.com
Grünes Geld Schweizer erwärmen sich für grüne Geldanlagen nzz.ch
Erneuerbare Energien Kampf gegen Windmühlen zeit.de

ZAHL DES TAGES

Verdammt lang her: 1889 war es zuletzt so warm wie im Mai 2018. Der zurückliegende Mai war wieder einmal außergewöhnlich warm und sonnenscheinreich und mit 275 Stunden Sonne ähnlich warm wie der bisherige Rekordhalter: der Mai 1889.
tagesschau.de

ZITAT

„Die fossilen Energien werden künstlich verbilligt … kein Wunder, dass ihre Verwendung nicht zurückgeht.“
So die Kritik von Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur (IEA). Einer aktuellen Analyse von Forschern der Think-Tanks Overseas Development Institute (ODI), Oil Change International (OCI), International Institute for Sustainable Development (IISD) und Natural Resources Defense Council (NRDC) nach, wenden G7-Regierungen jährlich rund 100 Milliarden US-Dollar auf, um Kohle, Öl und Gas zu fördern.
klimareporter.de

HINTERGRUND

Agrarsubventionen: So viel Geld bekommen Konzerne, weil sie Land besitzen. Von der gegenwärtigen Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) profitiert Deutschland besonders. So lag Deutschland mit mehr als 6 Milliarden Euro EU-Subventionen 2017 gemeinsam mit Spanien auf dem zweiten Platz hinter Frankreich, das 8,2 Milliarden Euro Subventionen abschöpfte. Vor allem an der bisherigen Systematik, die Zahlungen an die Fläche zu koppeln, gibt es seit Längerem Kritik. Jeder Bauer, der die EU-Gelder beantragt, bekommt sie. Interessant ist aber, dass die Eigentümer und Antragsteller gar keine Bauern sein müssen. Im Wesentlichen reicht es, wenn ein Betrieb einen Betriebsleiter mit landwirtschaftlicher Ausbildung angestellt hat und Land besitzt, auf dem etwas angebaut wird. Demzufolge gehören auch landwirtschaftsferne Investoren und Betriebe, die durch Mängel bei der Tierhaltung aufgefallen sind, zu den Nutznießern der EU-Agrarsubventionen. Diese Systematik hat zur Folge, dass sich die Investition in Ackerland auch für Kapitalanleger lohnt, und erklärt, warum sich Unternehmen wie der Versicherungsgigant Munich RE, die Kriegsschiff- und Luxusjachten-Werft Lürssen, die Holding des Möbelkonzerns Steinhoff oder das Nachfolge-Unternehmen von KTG-Agrar auf dem Markt engagieren. Alle streichen für ihr Land EU-Subventionen ein, ohne dort sonst ansässig zu sein. Da die Zahlung der EU-Gelder nicht an Umwelt- oder Tierschutzauflagen gekoppelt ist, wird die Systematik seit Jahren kritisiert. Da sich mächtige Interessenvertretungen wie der Deutsche Bauernverband (DBV) weiterhin dafür einsetzen, ist nicht davon auszugehen, dass sich daran allzu bald etwas ändern wird.
spiegel.de

Bewegung an der E-Tanke. Autobauer und Energieunternehmen schieben sich seit Jahren die Schuld am holprigen Einstieg in die Mobilitätswende zu. In aller Kürze lautet das Dilemma: „Ohne Elektroautos keine Ladesäulen, und ohne Ladesäulen keine Elektroautos“. Während also bisher die einen die mangelhafte Ladeinfrastruktur bemängeln, ohne die ein gewinnbringender Absatz von Elektroautos nicht möglich sei, kritisieren Energiekonzerne und Tankstellenbetreiber, dass sich bislang Investitionen in Ladesäulen kaum rentiere, solange so wenige Autofahrer auf Elektromobilität setzten. Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM), sieht in diesem Konflikt beide Seiten in der Pflicht: „Wir haben bei der Elektromobilität kein Nachfrageproblem, sondern ein Angebots- und Technologieproblem. Das bezieht sich zum einen auf die Ladeinfrastruktur, aber auch auf die Breite des Angebots von Elektroautos.“ Bis 2020 haben nun die großen Automobilhersteller zahlreiche E-Autos angekündigt, und so bewegen sich nun auch die E-Tanksäulenbetreiber. An den derzeit rund 5000 öffentlichen Ladestationen in Deutschland können rund 11.000 Elektroautos geladen werden. Ergänzt wird diese Infrastruktur durch 70.000 private und privatwirtschaftliche Ladepunkte. Das reicht aber nicht aus. Nach Angaben der „Nationalen Plattform Elektromobilität“ werden im Jahr 2020 allein in Deutschland 70.000 öffentliche Ladepunkte und 7100 Schnellladesäulen benötigt.
spiegel.de

Von wegen Bio-Fleisch ist mein Gemüse. Dass selbst die umweltschonendste Produktion von Fleisch, Fisch und Milch eine deutlich schlechtere Ökobilanz für unseren Planeten aufweist und ihn durch klimaschädliche Gase, Überdüngung, Bodenversauerung und andere Indikatoren um ein Vielfaches mehr belastet als der Anbau pflanzlicher Nahrungsmittel, ist bekannt. Die nüchterne Schlussfolgerung ist, dass auch der 100-prozentige Umstieg auf Bio-Fleisch, -Milch und -Eier dem Klima der Erde kaum helfen würde. Zu diesem Schluss kommen Joseph Poore von der Oxford University und Thomas Nemecek, stellvertretender Forschungsgruppenleiter Ökobilanzen beim Forschungsinstitut Agroscope, in einer im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Analyse. Für die Autoren ist ohne eine deutliche Reduktion tierischer Nahrungsmittel keine wirklich nachhaltige Ernährung möglich. Ihre Studie gibt zudem auch Hinweise für besonders „schlechte“ Produktionsverfahren, denn auch ein und dasselbe Lebensmittel kann, je nach Produktionsbedingungen, erheblich unterschiedliche Auswirkungen auf die Umwelt aufweisen. Für ihre Untersuchung haben die Forscher mehr als 500 Studien mit rund 38.700 Datensammlungen zu den Ökobilanzen der Lebensmittelproduktion aus aller Welt ausgewertet – und zwar den gesamten Lebenszyklus vom Anbau bis zum Laden. Da ein kompletter Verzicht auf tierische Produkte unrealistisch erscheint, formulieren die Autoren einen Kompromissvorschlag: „Ein für die Umwelt sehr vorteilhafter Kompromiss wäre daher, dass man weltweit auf die Hälfte des derzeitigen Konsums tierischer Produkte verzichtet und dafür die besonders umweltschädlichen Produktionsverfahren für Fleisch, Fisch und Milchprodukte einstellt.“ Zudem könnten umweltschädlich hergestellte Produkte durch Abgaben belastet oder umweltfreundlich hergestellte Lebensmittel entlastet werden.
nzz.ch

KOMMENTAR
Die Bundesregierung will sich als besonders grün und fortschrittlich präsentieren. Für Bernhard Pötter leistet sie sich aus Umweltsicht aber einen beispiellosen Fehlstart. Anlässlich der Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung fasst Pötter zusammen: „Die Stimmung ist gut, die Lage ist mies.“ Dies mache schon der ersten Satz der Einladung zur 18. Jahreskonferenz des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) in Berlin deutlich: „Viele und wesentliche Entwicklungen in Bezug auf Nachhaltigkeit laufen global und in unserem Land in die falsche Richtung oder schaffen keine Durchbrüche zur Transformation“, steht da. Und auch beim Blick auf die aktuelle Politik vergehe vielen Experten schnell jegliches Lächeln. Schon im Wahlkampf spielten Umwelt-, Energie- und Nachhaltigkeitspolitik kaum eine Rolle und wurden im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD fast vollständig an den Rand gedrängt. Nun scheint die Realität der ersten Regierungsmonate alles noch schlimmer werden zu lassen. Pötter: „Ziele wurden gekappt, Fristen versäumt, Zusagen kassiert, Dringendes wurde auf die lange Bank geschoben.“
taz.de

FOTO DER WOCHE

So sieht der Klimawandel in England aus: Die Durchschnittstemperaturen schwanken um mehr als drei Grad. Grafik: Ed Hawkins / Climate Lab Book

Es sieht zwar wunderschön aus, was da ein britischer Wissenschaftler visualisiert hat, aber die darin versteckte Realität des Klimawandels ist schockierend. Die bunten Streifen zeigen Durchschnittstemperaturen auf einer Zeitachse. Dabei ist das Bild mit den Temperaturen von 1850 bis 2017 am eindrücklichsten. Die roten Streifen sind fast ausschließlich rechts zu sehen. „Ich wollte die Temperaturveränderungen auf eine simple und intuitive Art wiedergeben“, schrieb Hawkins. „Diese Visualisierung verzichtet auf sämtliche Ablenkungen der üblichen Diagramme und erlaubt es dem Betrachter, einfach nur die Langzeit-Entwicklung und -Variationen zu erkennen, ohne darüber hinaus noch etwas interpretieren zu müssen.“
jetzt.de

TIERISCH
Endlich Sommerloch! Forscher im Loch Ness auf der Jagd nach der DNA des Monsters. Ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung des Biomedizin-Professor Neil Gemmell will erstmals alle Lebewesen des sagenumwobenen Loch Ness erfassen. Hierfür wollen die Wissenschaftler von Juni an auf breiter Basis DNA-Spuren in dem schottischen See sammeln. „Immer, wenn sich eine Kreatur durch ihre Umgebung bewegt, hinterlässt sie winzige DNA-Fragmente aus Haut, Schuppen, Federn, Fell, Kot und Urin. Diese DNA kann eingefangen, sequenziert und dann verwendet werden, um diese Wesen zu identifizieren“, sagte Gemmell. Für ihn ist das Projekt mehr als eine Monsterjagd. Ziel sei es vielmehr, unbekannte Arten, insbesondere Bakterien, zu dokumentieren und zu einem besseren Verständnis bekannter Spezies zu gelangen. Aber auch das berühmt-berüchtigte Monster hat noch eine Chance: „Große Fische wie Wels und Stör wurden als mögliche Erklärungen für den Monstermythos vorgeschlagen, und wir können diese Idee und andere sehr gut testen“, sagt der leitende Wissenschaftler. Er wäre zwar sehr überrascht, wenn sein Team tatsächlich auf DNA stoßen würde, die ein Monster hinterlassen haben könnte, als Wissenschaftler sei er aber stets offen für alles.
spiegel.de

NICHT MEHR GRÜN

Auch das noch! Sonnencremes sind Korallenkiller. Nur wenige Wochen nachdem Hawaii ein Gesetz verabschiedet hat, das den Verkauf von Sonnenschutzmitteln und Körperpflegeprodukten wegen angeblicher toxischer Auswirkungen auf das Meeresleben verbietet fordert eine Umweltgruppe die amerikanische Regierung dazu auf, zwei korallentötende Chemikalien aus den Produkten zu verbieten. Konkret fordert das Center for Biological Diversity die Food and Drug Administration auf Produkte, die Oxybenzon und Octinoxat enthalten, zu verbieten. Schon eine winzige Menge Oxybenzon sei für Korallen giftig. „Der Wissenschaft ist jeden Tag klarer, dass korallentötende Chemikalien in unseren Sonnenschutzmitteln enthalten sind“, sagt die CBD-Biologin und leitende Anwältin Emily Jeffers. „Das ist ein landesweites Problem und gilt überall, auch für Menschen, die nicht am Meer leben. Was auch immer die Leute mit Sonnenschutzmitteln auftragen, es fließt zurück ins Meer.“ Das Verbot sei vor allem naheliegend, da es viele Alternativen für einen wirksamen Sonnenschutz gibt. „Wir wollen, dass die Menschen Sonnenschutzmittel zum Schutz vor Hautkrebs verwenden und es gibt so viele ungiftige Alternativen“, sagt sie. „Warum also sollten wir freiwillig Chemikalien in unsere Ozeane bringen?“
kqed.org