Behörden behandeln Amokfahrt als terroristischen Anschlag: Nach dem rassistischen Anschlag im Ruhrgebiet hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet zum Kampf gegen Hass und rechte Gewalt aufgerufen. In der Neujahrsnacht war ein Mann mit seinem Auto in Bottrop und Essen in Gruppen von Menschen gefahren, die Silvester feierten. Zumeist handelte es sich um Syrer, Afghanen und andere Menschen mit ausländischem Hintergrund. Vier Personen wurden verletzt. Innenminister Horst Seehofer zieht nach den von Asylbewerbern verübten Angriffen auf Passanten in Amberg eine Gesetzesänderung in Erwägung. Wenn Asylbewerber Gewaltdelikte begehen, müssen sie unser Land verlassen, sagte Seehofer. Am Samstagabend hatte eine Gruppe junger Männer im bayerischen Amberg zwölf Menschen angegriffen und verletzt. Gegen vier Personen im Alter von 17 bis 19 Jahren wurde ein Haftbefehl erlassen, sie sollen aus Afghanistan, Syrien und dem Iran stammen. Nach dem Messerangriff an einem Bahnhof in Manchester ermittelt die Polizei wegen Terrorverdachts; ein Haus wurde durchsucht. Auch in Tokio hat ein Autofahrer Fußgänger in einer belebten Einkaufszone gerammt; gegenüber der Polizei sagte der Mann, er habe einen Terroranschlag verüben wollen.
tagesspiegel.de (Bottrop); zeit.de (Amberg); spiegel.de (Manchester); welt.de (Tokio)
Ausweitung der Mütterrente startet: Mit dem Jahreswechsel werden Erziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder stärker angerechnet; pro Kind um 16,02 Euro brutto im Westen und um 15,35 Euro im Osten. Außerdem wird ab Januar der Pflegebeitrag um 0,5 Punkte erhöht und der Arbeitslosenbeitrag um 0,5 Punkte gesenkt. Der Arbeitslosenbeitrag sinkt von 3 auf 2,5 Prozent des Bruttoeinkommens. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung steigt um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens. Beitragszahler ohne Kinder müssen künftig 3,3 Prozent zahlen.
stern.de (Mütterrente); tagesschau.de (Arbeitslosenbeitrag)
Verdi bestreikt Geldtransporte: Geldautomaten könnten am Mittwoch teilweise leer bleiben, damit rechnet die Gewerkschaft Verdi; die Arbeitgeber widersprachen. Ein mehrstündiger Warnstreik sei zwar ärgerlich und für die Unternehmen teuer, die Bargeldversorgung in Deutschland werde nicht zusammenbrechen. Die Branche arbeite nicht nur werktags von 9 bis 17 Uhr, auch über den Jahreswechsel habe es eine ganz normale Versorgung gegeben. Die Gewerkschaft fordert für die etwa 12.000 Beschäftigten mehr Geld und ein Angleich der Gehälter im Osten an den Westen.
tagesschau.de
Neujahrsansprache: Kanzlerin Merkel ruft zum Einsatz für Werte wie Offenheit, Toleranz und Respekt auf tagesspiegel.de
AfD Schleswig-Holstein: Doris von Sayn-Wittgenstein tritt als Vorsitzende zurück ndr.de
EU-Außengrenzen: Juncker wirft EU-Staaten „Heuchelei“ vor welt.de
UNO-Sicherheitsrat: Deutschland nimmt befristeten Sitz ein tagesschau.de
Haushaltsstreit: US-Demokraten verstärken Druck auf Trump sueddeutsche.de