aerztezeitung.de KI unterstützt Ärzte in Tumorboards: Gesundheitsamts sind zwar im Trend, jedoch zielen sie primär auf Patienten ab. Anwendungen, die für Ärzte entwickelt werden und beim Entscheidungsprozess in der Krebstherapie vereinfachen, sind rar gesät und oft nicht aktualisiert, um eine echte Entlastung zu bieten.
sueddeutsche.de Nie mehr Impfpass suchen: App soll an Impfungen erinnern: Ärzte tragen Impfungen in den Impfpass ein, jedoch ergibt sich für Patienten daraus keine Information, wann die nächste Auffrischung nötig ist. Eine neue „impf.app“ soll Abhilfe schaffen und Menschen daran wann eine Impfung wiederholt werden muss. Vor allem junge Erwachsene haben Lücken im Impfablauf und erkranken daher überdurchschnittlich oft an Masern.
heise.de E-Health: Streit um das geplante E-Rezept: Apotheken sind in Sorge wegen des Digitale-Versorgung-Gesetztes, das kürzlich beschlossen wurde. Die Möglichkeit E-Rezepte auszustellen ist für traditionelle Apotheker ein Risiko, denn sie befürchten, dass dadurch Patienten in die Arme von internationalen Versandapotheken wie DocMorris getrieben werden.
tagesspiegel.de Koalition will Pharmakonzerne in Europa fördern: Die Verlagerung der Arzneimittelproduktion aus Europa ist ein großes Problem für die Gesundheitsbranche. Es kommt mittlerweile zu Lieferengpässen. Daher möchte sich die Bundesregierung dafür einsetzen, Pharmakonzerne in Europa zu halten, dafür bedürfe es laut Gesundheitsminister Jens Spahn Anstrengungen auf internationaler Ebene. Denkbar sei ein europäisches Gütesiegel, das die hiesige Produktion attraktiver und wettbewerbsfähiger machen soll.
aerzteblatt.de E-Learning-Angebot für Ärzte zum Umgang mit Verdachtsfällen von Kindesmissbrauch: Digitale Weiterbildungsmöglichkeiten sollen Ärzten dabei helfen, bessere Diagnosen zu stellen. Dabei geht es auch um soziale Herausforderungen. Ein E-Learning-Angebot ist daher für Ärzte auf dem Portal der Kassenärztlichen Bundesvereinigung verfügbar, um die Anzeichen von Kindesmissbrauch früher zu erkennen und eingreifen zu können.
morgenpost.de Berliner Portal Medwing will Pflegenotstand entschärfen: Das Berliner Startup Medwing vermittelt digital medizinische Fachkräfte und Pflegepersonal. Rund 100.000 Personen nutzen das Angebot bereits. Damit ist Medwing der größte digitale Vermittler Europas und übernimmt Recruiting-Aufgaben und vermittelt entsprechend der gemeldeten Schichtpläne. Allerdings gibt es auch Kritik: Durch die digitale ad-hoc Vermittlung würden einerseits soziale Standards für Fachkräfte sinken, andererseits verlieren Kliniken und Pflegeeinrichtungen Geld, das sie an Dienstleister bezahlen – beim Fachkräftemangel seien solche Angebote obsolet.
aerztezeitung.de Hochdruckliga weitet digitale Angebote aus: Die Deutsche Hochdruckliga (DHL) hat ein Gütesigel für Gesundheitsapps entwickelt, um die Qualität der digitalen Versorgung zu gewährleisten. 22 Kriterien sollen dafür sorgen, dass Apps angemessen bewertet werden. Für Nutzer soll damit klar sein, welche Angebote tatsächlich zuverlässig sind. Die DHL hat zudem einen Onlinerechner für Hypertonie entwickelt, um gerade jüngere Menschen für das Thema zu sensibilisieren und ihnen die Risiken ihres Lebensstils aufzuzeigen.
pharmazeutische-zeitung.de
E-Health-Konnektor im Feldtest: Im Frühjahr 2020 nehmen 15 Apotheken in Westfalen-Lippe am Feldversuch teil, um einen neuen E-Health-Konnektor zu testen. Dabei sollen Zugang zum gesicherten E-Health-Netz erhalten. Es geht dabei um den Zugriff auf Versichertenstammdaten.
berliner-zeitung.de Digitale Hilfen gegen Depressionen: Die App „deprexis24“ soll Menschen mit Depressionen helfen, ohne große Wartezeitung für einen Therapieplatz erdulden zu müssen. Die Anwendung für von einem Team von Ärzten und Therapeuten entwickelt und zeigt in ersten Versuchen eine positive Wirkung. Sie übernimmt damit die Anfangsbetreuung bei der Betroffene bestimmte Muster durchbrechen und neue erlernen sollen. Hörspiele, Illustrationen und motivierende Botschaften sollen entsprechend des individuellen Tagesablaufs der Patienten zu diesem Effekt beitragen.
derstandard.de Meditationsapp für Schwangere: Mit viel Disziplin zur Ruhe kommen: Die amerikanische App „Expectful“ wurde von Ärzten und Hebammen entwickelt und soll Schwangeren Unterstützung bei einer Reihe von Problemen und Unsicherheiten geben. Die Frauen sollen dabei auch Meditationsübungen absolvieren, um den Stress zu reduzieren.