aerztezeitung.de Bundesrat stellt sich gegen Diagnose-Verbot: Beim geplanten Faire-Kassenwettbewerb-Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn rät der Bundesrat zu dringenden Korrekturen. Der Gesundheitsausschuss der Länderkammer stemmt sich gegen den Entwurf, der Vorsieht, dass Diagnoselisten als Voraussetzung für Vergütungen unzulässig sein und erklärt, es sei „systematisch richtig, den Vergütungsanspruch von der Dokumentation und damit von der Kodierung dieser Erkrankung abhängig zu machen“.
handelsblatt.com Psychotherapie via Smartphone – Kann das funktionieren? Digitale Anbieter entwickeln immer mehr Apps für Menschen, die an Depressionen leiden. Damit soll gerade jenen geholfen werden, die sich auf lange Wartezeiten bei Therapieplätzen einstellen müssen. Experten mahnen jedoch bei Qualität und Einsatz digitaler Hilfsmittel im Kampf gegen depressive Erkrankungen.
devicemed.de Bundesminister Jens Spahn übernimmt Schirmherrschaft der Medtec Live 2020: Gesundheitsminister unterstützt die Medtec Live Konferenz im kommenden Jahr. Spahn erklärt, die Medtec sei ein wichtiger Impuls im Bereich E-Health. Innovationen und Startups sollen stärker zusammenkommen und die Gesundheitsbranche zukunftsfähig machen.
aerztezeitung.de Apple Watch kann auch Brustwand: Die Smartwatch von Apple soll bei der Diagnose und Früherkennung von Herzkrankheiten helfen. Über den entwickelten Ein-Kanal-EKG wurde bereits viel diskutiert. Eine bessere Diagnose soll der 9-Kanal-EKG bringen. Ein spanischer Arzt, zeigt, dass die Apple-Watch mit einigen Anpassungen dazu genutzt werden könnte.
aerzteblatt.de Spahn ruft nach Ehrlichkeit bei Debatte um Datensicherheit: Am Dienstag plädierte Gesundheitsminister Jens Spahn auf der Digitalkonferenz des Verbands Bitkom für einen offenen Umgang mit Daten. Angestoßen wurde die Debatte infolge des Digitale-Vorsorgungs-Gesetzes, das Kritiker wegen der Datenweitergabe von Patienteninformationen in Aufruhr versetzte. Spahn dazu: „Wir können gerne lange über die Ethik von Datennutzung diskutieren. Aber wir sollten dann auch über die Ethik der Nichtnutzung von Daten sprechen.“
gruenderszene.de 60 Millionen Euro für Krankenversicherungs-Startup Ottonova: Die digitale, private Krankenversicherung Ottonova aus München erhält kräftige Unterstützung von Investoren. Das Versicherungsstartup bietet Krankenvollversicherungen und Zahnzusatzversicherungen an. Mit dem zusätzlichen Budget will die Geschäftsführer stärker im Kundenbereich wachsen.
deutsche-apotheker-zeitung.de Vertretersuche wie Online-Dating: Für Apotheken sind interne Krankheitsfälle oder längere Urlaube mit Organisationsstress verbunden. Sie benötigen externe Vertreter. Die Suche nach ihnen gestaltet sich jedoch schwierig. Diesem Problem möchte Apocenna entgegenwirken und bietet mit einer Online-Plattform die Möglichkeit an, digitale Anfragen für Vertretungen zu verschicken und somit Apotheken besser zu vernetzen.
aerztezeitung.de Gesetzespaket gegen Arznei-Engpässe? Onkologen zeigen sich besorgt wegen der zunehmenden Lieferengpässe von Arzneimitteln. Sie fordern Unterstützung der Politik. SPD und Union wollen sich dem Thema verstärkt annehmen. Im Rahmen der ersten Lesung Faire-Kassenwettbewerb-Gesetz Mitte Dezember sollen auch Möglichkeiten diskutiert werden, um die Lieferengpässe abzufedern, unter anderem mit einer Meldepflicht.
aerztezeitung.de Was taugen Rheuma-Apps in der Praxis? Rheumatologen setzten zunehmend auf Digitalisierung bei der Betreuung von Patienten. Digitale Anwendungen sollen Patienten zusätzlich unterstützen. Nach Expertenmeinung spielen diese Apps jedoch eine untergeordnete Rolle und können die persönliche Betreuung durch einen Facharzt nicht ersetzen. Zusätzlich wird die Evaluation der Apps empfohlen, um sie sinnvoll einzusetzen und Skepsis abzubauen.
sueddeutsche.de Digitalisierung Arztpraxen: Kassenärzte kritisieren Druck: In Niedersachsen sind mittlerweile 90 Prozent der Arztpraxen an die Telematik-Infrastruktur angeschlossen, jedoch verspüren viele Ärzte massiven Druck, die Digitalisierung möglichst schnell umzusetzen. Wer bis Ende 2020 nicht den digitalen Standard erfüllt, muss mit Honorarkürzungen rechnen. Ärzte kritisieren das Vorgehen.