devicemed.de Das erhoffen sich Patienten von Doktor Roboter: Der Digitalverband Bitkom befragte 1.005 Bürger nach ihrer Einstellung Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen. 61 Prozent erhoffen sich vom Einsatz Künstlicher Intelligenz, dass Ärzte mehr Zeit für Patienten haben. Die Mehrheit bevorzugt die Diagnose durch einen Arzt, ein Drittel zeigt sich allerdings aufgeschlossen eine Zweitmeinung von KI zu holen. Die Bürger sehen auch, dass Analysen, bspw. von Röntgenbildern durch KI schneller erfolgen kann.
aerztezeitung.de Ein bisschen mehr USA darf es schon sein: Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas widmete sich den technologischen Fortschritten im Gesundheitswesen. Eines ist dabei auffällig: während in den USA die Innovationskraft kreative Lösungen fördert und aus Europa Franzosen, Briten, aber auch Skandinavier gut vertreten sind, waren kaum deutsche Unternehmen auf der CES.
devicemed.de Auf einem guten Weg: Nutzung und Akzeptanz von KI im deutschen Gesundheitswesen: Der Philips Future Health Index zeigt die Akzeptanz und Nutzung von technologischer Unterstützung im Gesundheitswesen. 41 Prozent der deutschen medizinischen Fachkräfte nutzt KI-gestützte Technologien – damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich hinter China (85 Prozent) und anderen europäischen Ländern wie Italien (59 Prozent) und Frankreich (54 Prozent), jedoch vor den USA (33 Prozent). Auffällig ist, dass laut Index die deutschen Medizinexperten weniger Bedenken haben als in anderen Ländern – Ärzte fürchten nicht, dass Maschinen sie ersetzen.
aerzteblatt.de Antrag auf Pflegeleistungen bei der Barmer auch per App: Die Barmer-Versicherung ermöglicht es pflegenden Angehörigen Anträge per App zu stellen und sich über Leistungen zu informieren. Man habe ausgewertet, dass in Pflegefällen Administration und das Ausfüllen von Unterlagen als belastend empfunden werden – Angehörige sollen nun schneller und portofrei die Pflege managen können.
nzzas.nzz.ch Dr. Handy – das Smartphone weiss medizinischen Rat: Forscher und Entwickler haben erkannt, dass die Sensoren, die in Smartphones verarbeitet sind, für mehr Aufgaben genutzt werden können, als ursprünglich vorgesehen. Vor allem bei der Diagnostik können bereits genutzte Sensoren Aufschluss liefern – Tuberkulose soll per Mikrofon, Bauchspeicheldrüsenkrebs mit der Kamera erkannt werden.
aerztezeitung.de Ministerin sieht Nachholbedarf bei Digitalisierung: Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher forderte beim Neujahrsempfang des Verbunds christlicher Kliniken Brandenburg, die Digitalisierung des Gesundheitswesens zu forcieren – es gäbe einen großen Nachholbedarf. Dafür sei auch die Zusammenarbeit der Krankenhäuser und Fachexperten notwendig. Die Praktiker hingegen kritisieren, dass es zu wenige einheitliche Standards gäbe – die mangelnde Einheitlichkeit führe dazu, dass Digitalisierung nicht gut umgesetzt werden könne.
t3n.de Krankschreibung per App: Wie die Digitalisierung das Gesundheitssystem verändert: Apps verändern das Verhältnis zur Medizin – mittlerweile kann man bei einem Startup Krankschreibenden einfordern, Präventionsapps und Diagnostik-Helfer werden zunehmend beliebter. Noch immer herrscht eine gewisse Skepsis gegenüber digitalen Gesundheitslösungen, der Trend ist jedoch unverkennbar – mehr Startups, Anwendungen und Apps im medizinischen Bereich gestalten das medizinische Versorgungsverhältnis neu.
mobilbranche.de Withings setzt Apple bei E-Health unter Druck: Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas stellte das Unternehmen Withings eine Smartwatch vor, die sogar Apple übertrifft. Sie bietet nämlich neben der EKG-Messung, die mit Ärzten entwickelt wurde, auch Schlafanalysen an, die Atemaussetzer erkennt. Herzerkrankungen, die keine offensichtlichen Beschwerden haben, sollen früher erkannt werden.
gruenderszene.de „Healthtech ist kein kleiner Fleck auf dem Radar mehr“: Ein Report Wagniskapitalgebers Rock Health zeigt, wie stark die Investitionen in Gesundheitsstartups seit 2011 gewachsen sind – in den USA liegt das Investitionsvolumen im Durchschnitt bei über 19 Millionen Dollar pro Deal. 2011 wurden noch 1,1 Milliarden US-Dollar insgesamt investiert, 2018 waren es bereits 8,2 Milliarden. Auch die Anzahl der Investitionen ist gestiegen – von 92 auf 374 im Jahr 2019.