Health Headlines für Sonntag, 02. Februar 2020

zeit.de Röntgenbilder, Impfausweis und Mutterpass auf dem Smartphone: Gesundheitsminister Jens Spahn hat das Patientendaten-Schutzgesetz“ zur Abstimmung in die Bundesregierung gebracht. Damit treibt er die elektronische Patientenakte voran. Durch den neuen Entwurf soll sichergestellt werden, dass Patienten die Daten einerseits nutzen können, sie aber nicht in falsche Hände geraten können. Spahn verwies darauf, dass die E-Akte in vollem Umfang erst 2022 käme.
aerzteblatt.de Digitale Gesundheitsanwendungen: Transparenz bei Herstellern: Digitale Gesundheitsanwendungen sollen nach Willen des Bundesgesundheitsministeriums möglichst schnell die medizinische Versorgung unterstützen. Die Anforderungen, die Hersteller für eine Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung erfüllen müssen, hat das Ministerium nun vorgelegt. Die Rechtsverordnung definiert die Anforderungen in den Bereichen Sicherheit, Qualität der medizinischen Inhalte, Datenschutz und legt Vorhaben für Methoden und Verfahren zum Nachweis positiver Versorgungseffekte fest.
deutsche-apotheker-zeitung.de Spahn will Wettbewerb bei E-Rezept-Apps ermöglichen: Gesundheitsminister Jens Spahn will für die Übermittlung elektronischer Rezepte grundsätzlich eine zentrale Anwendung der Gematik, es sollen aber auch andere Wege offenbleiben. Damit stellt sich das der Minister gegen die Apotheker, die eine Festlegung auf einen einheitlichen Übermittlungsweg wollen.
vc-magazin.de Millionenbetrag für App zur Behandlung von Depressionen: Das Berliner Start-up Selfapy will depressiven Menschen helfen, die es nicht schaffen, von sich aus zum Arzt zu gehen. Nutzer können verschiedene Online-Kurse zur Verhaltenstherapie buchen. In einer neuen Finanzierungsrunde sammelte das E-Health-Unternehmen nun sechs Millionen Euro bei SHS, Think.Health Ventures, dem VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin der IBB Beteiligungsgesellschaft und dem High-Tech Gründerfonds ein.
medical-tribune.de KBV hat erstes Medizinisches Informationsobjekt zur Bewertung freigegeben: Medizinische Informationsobjekte (MIO) sollen die Daten der elektronischen Patientenakte für alle zugänglich machen. Die Kassenärztlichen Bundesvereinigung, die die Aufgabe vom Gesetzgeber bekommen hat, hat nun erste Ansätze präsentiert. Begonnen wird mit dem MIO digitaler Impfpass bzw. E-Impfpass bis Mitte dieses Jahres. Es folgen voraussichtlich bis zum Jahresende die MIOs für Mutterheft und U-Heft.
netzwoche.ch Von komplexen Daten zu einfachen Bildern: Mariëlle van Kooten, Doktorandin an der ETH-Zürich, hat am internationalen Falling Walls Lab in Berlin den zweiten Platz erreicht. Sie entwickelte eine App namens SciSwipe. Diese macht aus komplexen genetischen Daten einfache Bilder, mit denen auch Laien etwas anfangen können. van Kooten nennt die Bilder „Swipeable Images“.
aerzteblatt.de Nachwuchsmediziner wollen digital arbeiten: Angehende Ärztinnen und Ärzte hoffen, dass es digitale Anwendungen ihnen ermöglichen werden, mehr Zeit für ihre Patienten zu haben. Insbesondere in der Bürokratie versprechen sie sich eine Entlastung.
nzzas.nzz.ch Patienten sollen sich selbst untersuchen: Einfache Kontrollen von Körperfunktionen wie Herz oder Lunge abhören, sollen Patienten künftig selbst machen können. Ein Arzt erstellt dadurch aus der Ferne eine Diagnose.
waz.de Pinzette im Bauch vergessen – Idee aus Bochum verhindert das: Wissenschaftler aus Bochum haben ein digitales Skalpell entwickelt. In dem OP-Besteck sind Chips eingbaut. So wissen die Ärzte jederzeit, wo sich die Instrumente befinden. So sollen schwere Fehler bei Operationen verhindert werden.
bundespresseportal.de Digitale Geschäftsmodelle erweitert den Gesundheitsmarkt: Die digitale Transformation ist die wohl wichtigste Entwicklung im Gesundheits- und Pflegebereich des laufenden Jahres. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger wird der Umsatz des globalen digitalen Gesundheitsmarktes im Jahr 2020 auf rund 200 Milliarden US-Dollar ansteigen. Dies entspricht im Vergleich zum Jahr 2015, in dem 80 Milliarden US-Dollar in diesem Bereich umgesetzt werden, einem jährlichen Wachstum von 21 Prozent.
t-online.de So erkennen Sie eine gute Diabetes-App: Das Angebot für Diabetes-Apps wächst stark und ist schwer durchschaubar. Die Programme weisen dabei qualitative Unterschiede auf. Fachverbände wie die Deutsche Diabetes Gesellschaft und die Deutsche Diabetes-Hilfe haben darum das Gütesiegel DiaDigital auf den Weg gebracht. Das Zertifikat soll Nutzern helfen, sich bei den zahlreichen Apps zu orientieren.