Health Headlines am Sonntag, 16. Februar 2020

aerzteblatt.de Gesundheitskompetenz: Gesundheitsportal im Sommer online: Das Gesundheitsministerium startet im Sommer ein nationales Informationsportal für Gesundheit, das seriöse Quellen und ausgewogene Inhalte bieten möchte. Zunächst werden häufige Krankheiten, digitale Gesundheitsversorgung sowie die Pflege thematisiert, doch das Themenspektrum soll ausgeweitet werden, um die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu erhöhen.

cio.de Siemens Healthineers CIO Henkel: „Technik ist nicht alles!“ Stefan Henkel, IT-Chef bei Siemens Healthineers erklärte bei den Hamburger IT-Strategietagen, wie das Unternehmen sich als Medizintechnolgiekonzern im ständigen Wandel befindet: Henkel betont, dass die ständige Weiterentwicklung der Technologie wesentlich sei, doch die Implementierung von Agilität, Flexibilität und der passenden Kultur sei ebenfalls ein wichtiger Prozess, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

gruenderszene.de „Mit Software Medizin zu machen, bietet viele Möglichkeiten“: Mit Heal Capital ist ein neuer Akteur im Bereich der digitalen Medizin auf die Bühne gekommen. Dabei handelt es sich um einen Fonds, der Investoren dabei unterstützt die richtigen Unternehmen zu finden – E-Health hat sich mittlerweile zu einem optimistischen Feld in der Tech-Welt entwickelt.

aerztezeitung.de BMG ermittelt Grad der Digitalisierung mit Umfrage: Das Gesundheitsministerium möchte herausfinden, wie weit der Einsatz von digitalen Assistenten und Instrumenten in der Pflege vorangeschritten ist – gegenwärtig gibt es keine klaren Zahlen über den Stand in der ambulanten und stationären Betreuung von Pflegebedürftigen. Die Zahlen sollen dazu dienen, um den Bedarf an Innovationsförderung für den Pflegebereich leichter zu bemessen.

deutsche-apotheker-zeitung.de Digitale Unterstützung in der Antibiotikatherapie: In Kooperation mit Ärzten und Apothekern bietet die App „Antibiotika.Coach“ digitale Hilfe bei der Einnahme von Antibiotika, da je nach Befund und Präparat die Einnahmehinweise sehr komplex sein können. Patienten müssen das Rezept bei teilnehmenden Apotheken einlösen, wenn sie Zugriff auf den digitalen Ratgeber haben möchten – sie erhalten danach einen Download-Link mit passenden Informationen.

deutsche-apotheker-zeitung.de Umfrage: 29 Prozent fürs E-Rezept, 40 Prozent fürs Papierrezept: Das Unternehmen UCB Pharma erhob die Einstellungen der Deutschen zum E-Rezept: besonders bei den Menschen zwischen 30 und 39 Jahren ist die Akzeptanz des E-Rezepts mit 45 Prozent relativ hoch. Mit dem Alter sinkt die Akzeptanz. Ein ausschlaggebender Grund für bestehende Skepsis ist die Sorge um den Datenschutz.

pharmazeutische-zeitung.de Personalisierte Medizin: Chancen und Risiken für die Apotheke: Bei der Winterkonferenz der Arbeitsgemeinschaft für Pharmazeutische Verfahrenstechnik (APV) in Innsbruck wurden die Herausforderungen für die Apotheken durch die Digitalisierung diskutiert. Die Experten waren sich einig, dass durch Big Data, dem Internet der Dinge und Künstliche Intelligenz Chancen für eine bessere Gesundheitsversorgung entstehen, allerdings müssen Apotheker sich frühzeitig für eine Art entscheiden wie sie mit diesen Technologien arbeiten möchten.

kma-online.de Neue App für Patienten nach Herztransplantation: An der Universität Heidelberg wird die selbstentwickelte Patienten-App „phellow“ getestet, die die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten nach Herztransplantationen erleichtern soll. Ziel ist es, die Nachsorge durch einen besseren Zugang zu Informationen zu erleichtern – im Zuge dessen sollen Patienten auch ihre Laborwerte und Befunde über die App abrufen können.

tagesspiegel.de Spahn treibt elektronische Patientenaktie voran: Die Vermessung des Patienten: Gesundheitsminister Jens Spahn möchte die elektronische Patientenakte (ePA) künftig auch als Grundlage für Forschungsvorhaben ausweiten. Ab 2021 soll die ePa schrittweise anlaufen, ab 2023 sollen Gesundheitsdaten ebenfalls gespeichert werden – unklar ist noch, wer welche Daten zur Verfügung haben wird.

vox.com Our phones can now detect health problems from Parkinson’s to depression. Is that a good thing? Digitale Phänotypisierung am Smartphone hat das große Potenzial eine Bandbreite von Krankheiten kostengünstig zu entdecken – von Depressionen bis hin zu neurologischen Krankheiten wie Parkinson. Zwar birgt dieser technologische Fortschritt die Chance für eine bessere medizinische Diagnostik, jedoch sind ethische Fragen um Datenschutz und das Speichern von sensiblen Daten ungeklärt.

businessinsider.com A new American Medical Association study reveals a spike in digital health tools among US physicians: Der größte US-amerikanische Ärzteverband – die American Medical Association (AMA) – fand in einer Erhebung heraus, dass zwischen 2016 und 2019 der Anteil der Ärzte, die digitale Instrumente in der Medizin nutzen merklich gestiegen ist. Vor allem im Bereich der Telemedizin sei der Trend spürbar – dort verdoppelte sich die Anwendungsquote von 14 auf 28 Prozent in drei Jahren.

fortune.com Telehealth startup Ro launches a ‘digital health clinic for men’: Das Startup Ro startet eine digitale Klinik für Männergesundheit, die sich von reproduktiven Fragen bis hin zu männertypischen Problemen wie Haarausfall einer Bandbreite von Gesundheitsproblemen widmet. Die Dienstleistung von Ro besteht im Kern in der Informationsverarbeitung: wissenschaftliche Erkenntnisse werden für das Publikum zugänglich aufbereitet.