Health Headlines am Sonntag, 23. Februar 2020

pharmazeutische-zeitung.de Was sind NHS-Gesundheitsdaten wert? Laut einem Fachartikel könnte die britische Gesundheitsversorgung bei angemessener Nutzung von NHS-Gesundheitsdaten maßgeblich verbessert werden. Würden die Daten in digitale Systeme eingespeist werden, ließen sich eine Reihe von Vorteilen generieren. Allerdings sind im Falle von Gesundheitsdaten auch ethische und datenschutzrechtliche Fragen weiterhin ungeklärt.

background.tagesspiegel.de Hausärzte-Chef bezweifelt Nutzen der ePA (€): Ulrich Weigeldt, der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, zeigt sich skeptisch bezüglich des Nutzens für die elektronische Patientenakte. Vor allem die Autonomie der Patienten Details selbst anzupassen, sei potenziell schädlich. Stattdessen entwickeln Allgemeinärzte einen eigenen Messenger, der Praxen bei Telefonanrufen und Nachfragen entlasten solle.

horizont.net Diese App erkennt Gefühle: Die App Misü soll den mentalen Zustand ihrer Nutzer erkennen – die Entwickler wollen eine Art Fitness-Trecker für die psychische Gesundheit bieten. Mithilfe der Kamera kann die App erkennen, welche Emotion sich gerade regt. Auf diese Weise soll ein langfristiger Überblick über den geistigen Zustand entstehen. Bei der Entwicklung stach hervor, dass soziale Medien negative Gefühle wie Angst und Traurigkeit verstärken.

aerztezeitung.de Das Thema Gesundheit dominiert Social Media: Gesundheit nimmt in den Diskussionen auf deutschsprachigen sozialen Medien die Spitzenposition ein. Trendforscher untersuchten 3,3 Millionen Postings und fanden heraus, dass bei den gegenwärtigen Gesellschaftswerten die Gesundheit – bereits vor dem Ausbruch des Corona-Virus – prägend ist. Es folgen Familie und Erfolg.

deutsche-apotheker-zeitung.de Erster per KI generierter Wirkstoff in klinischer Studie: Mithilfe von Künstlicher Intelligenz wurde ein Wirkstoff von britischen und japanischen Wissenschaftlern gegen Zwangsstörungen entwickelt. Die Entwicklung des neuen Stoffs dauerte weniger als ein Jahr – ein Bruchteil der durchschnittlichen Zeit für die Medikamentenentwicklung von 4,5 Jahren.

mixed.de VR-Spa: Mit Virtual Reality gegen digitalen Stress: Ein New Yorker Unternehmen hat das „Oddly Satisfying Spa“ eröffnet – ein Ort, der klassische Spa-Anwendungen mit digitaler Unterstützung über Virtual Reality (VR) verbindet. Dabei sollen Menschen vom reizüberfluteten Umfeld abgeschottet sein und den Geist im Tech-Spa erholen. Smartphones dürfen nicht im Spa benutzt werden.

swp.de Erste Hilfe App: Diese Anwendungen helfen im Notfall: In lebensbedrohlichen Notfällen sollen Apps helfen Menschen zu retten. Unter anderem bieten das Deutsche Rote Kreuz, der ASB und die Barmer Apps an, die bei Wiederbelebungsmaßnahmen und Erster Hilfe Anleitungen und Informationen bieten sollen. Die Anwendung der Barmer ist speziell auf Kindernotfälle spezialisiert.

aerztezeitung.de Wie Spahn den „ePA-Hackern“ vor den Kopf gestoßen hat: Gesundheitsminister Jens Spahn hatte angekündigt den Chaos Computer Club auf die elektronische Patientenakte „loslassen“ zu wollen – allerdings lehnt dieser ab. Martin Tschirsich vom CCC erklärt, dass der Verein seine Unabhängigkeit wahren möchte. Zur ePa erklärt er, dass das Einführungsdatum realistisch sei, die Sicherheitsmängel jedoch tiefgreifend seien.

theverge.com Health apps can change their terms of service without users’ knowledge: In den USA können Anbieter von Gesundheitsapps die Allgemeinen Geschäftsbedingungen ändern, ohne die Nutzer zu informieren. Dies kann Folgen für den Datenschutz haben. Der Kongress will dagegen vorgehen und laut Experten sich ein Beispiel an Staaten mit benutzerfreundlicher Regulierung nehmen.

scmp.com How China has turned to tech like never before to combat the coronavirus: Chinas Bürger suchen zunehmen Hilfe in technologischen Lesungen angesichts der Corona-Virus-Epidemie. Dabei nutzen sie zur Information und Kommunikation medizinischer Daten vermehrt Angebote auf WeChat, eine staatliche App wurde herausgegeben, die Menschen zeigt wo Infektionen in ihrem Umfeld zuletzt auftraten und Tech-Gigant Alibaba will die Diagnostik der Krankheit mit einem Sekundenschnellen Algorithmus unterstützen.

asiatimes.com Robots battle virus on front lines: Ein Unternehmen aus Shanghai produziert Roboter, die bei der Eindämmung des Corona-Virus helfen sollen – 30 Stück wurden an lokale Krankenhäuser verschenkt. Die Roboter können eine Reihe von Aufgaben übernehmen wie die Desinfektion von Straßen sowie die Lieferung von Lebensmitteln – die Empfänger werden über Gesichtserkennung identifiziert.