aerzteblatt.de Uni Göttingen forscht an digitaler Biopsie bei Krebspatienten: Das Universitätsklinikum Göttingen und Siemens Healthineers kooperieren für ein Projekt namens CancerScout, bei dem es darum geht, künstliche Intelligenz für die sogenannte „digitale Biopsie“ zu verwenden. Mittels eines Vor-Screenings soll so eine verbesserte Versorgung von Krebspatienten und eine personalisierte Tumortherapie ermöglicht werden. Das Bundesforschungsministerium fördert derzeit 62 Projekte mit insgesamt 90 Millionen Euro, wovon CancerScout 10 Millionen Euro erhält.
manager-magazin.de Junge begrüßen Gesundheits-Apps und digitale Rezepte, doch Skepsis bleibt: Eine neue Studie der Beratungsgesellschaft PwC zeigt, dass vor allem junge Menschen offen für das Thema E-Health sind. Etwa 75 Prozent der Befragten begrüßen digitalisierte Verwaltungsprozesse und Gesundheits-Apps, die von Krankenkassen bezahlt werden. Rund 60 Prozent bwerten eine Stärkung der Telemedizin-Infrastruktur als positiv. Videosprechstunden befürworten zur Zeit jedoch nur 16 Prozent der Befragten, während sich 38 Prozent noch unsicher sind.
apotheke-adhoc.de Wegen Corona – Jameda macht Telemedizin kostenlos: Das Arztportal Jameda bietet dort registrierten Ärzten aufgrund des Coronavirus für die nächsten sechs Monate eine kostenlose telemedizinische Beratung ihrer Patienten an. Damit soll „eine Infektion in der Arztpraxis von Ärzten und Praxismitarbeitern sowie anderen Patienten“ vermieden werden, während die ärztliche Versorgung von Patienten aufrechterhalten wird. Die Videosprechstunde kann von teilnehmenden Ärzten über den Browser genutzt werden.
aerzteblatt.de Siemens Healthineers schließt weitere Klinikpartnerschaft: Siemens Healthineers und der Konzern für die rheinland-pfälzische Marienhausgruppe wollen gemeinsam eine Digitalstrategie für die Vernetzung von 18 Krankenhäusern entwickeln. Der Plan sieht vor, 130 medizintechnische Geräte zu erneuern sowie Krankenhauspersonal online zu schulen. Der Vertrag hat ein Volumen von rund 40 Millionen Euro.
kma-online.de Beekeeper-App ist während des Coronavirus kostenfrei: Beschäftigte bei Rettungsdiensten und in Krankenhäusern können wegen des Coronavirurs für die nächsten sechs Monate die Kommunikationsapp Beekeeper kostenfrei nutzen. Die App bietet neben Funktionen wie Streams und Chats auch einen Live-Feed des Robert-Koch-Instituts, der die wichtigsten Informationen und Beschlüsse zeitnah listet. Beekeeper kann seit dem Ausbruch des Coronavirus eine verstärkte Nutzung der App durch Mitarbeiter von Krankenhäusern feststellen.
computerworld.ch E-Health – Skepsis in der Schweiz nimmt zu: Die Schweizer stehen dem Thema E-Health skeptischer gegenüer. Laut einer Studie des Swiss eHealth-Barometer sind 57 Prozent der Befragten damit einverstanden, Gesundheitsdaten elektronisch speichern zu lassen. Im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 66 Prozent. Nur 47 Prozent der Befragten hat eine positive Einstellung zum Austausch von Gesundheitsdaten unter Behandelnden. Eine Mehrheit der Teilnehmer spricht sich jedoch nach wie vor für die Einführung des elektronischen Patientendossiers aus.
aerzteblatt.de Leipziger Klinikum erprobt Einsatz von 5G-Technologie: Das Projekt „5G_eHealthSax“ soll im Leipziger Helios Park-Klinikum bis 2021 den Einsatz von 5G-Technologie in Krankenhäusern testen, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig sprach davon, dass „dass Herausforderungen unserer Zeit fachübergreifende Lösungen verlangen“. Dies gelte auch für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.
kma-online.de Projekt „eMMa“ zur Arzneimitteltherapiesicherheit geht online: Anfang März startete im Leipziger Universitätsklinikum und in den Sana Kliniken Leipziger Land das Projekt „eMMa“. Dabei handelt es sich um einen digitalen Medikationsplan, um Krankenhäusern den Prozess der Aufnahme von Patienten zu erleichtern. Patietnen können mit „eMMa“ schon vor ihrem Krankenhausaufenthalt eine digitale Übersicht über einzunehmende Medikamente erstellen, um so den Aufnahmeprozess im Klinikum zu verkürzen.
apotheke-adhoc.de TK testet Videosprechstunde mit Mitarbeitern: Die Techniker Krankenkasse testet mit 14.000 ihrer Mitarbeiter die Videosprechstunde. Dies ermöglicht den Angestellten der TK, sich über eine App ärztlich behandeln zu lassen. Auch eine elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung soll ausgestellt werden können und an den Arbeitgeber verschickt werden. Insgesamt sieben Diagnosen können über die Videosprechstunde ausgestellt werden. Eine weitere Gruppe in Hamburg experimentiert mit der zusätzlichen Nutzung des E-Rezepts.
gruenderszene.de Startups nutzen die Coronakrise als Chance: Medizinische Startups spezialisieren sich vermehrt auf das Coronavirus und seine Folgen. Die Firma Kry aus Schweden verzeichnet seit Januar einen Anstieg der Nutzung von Videosprechstunden um 62 Prozent. Die Tomes GmbH aus Freiburg bietet seit kurzem einen digitalen Fragebogen zum Coronavirus an, der vor einem Arztbesuch ausgefüllt werden kann, um so Prozesse zu optimieren.
deutsche-apotheker-zeitung.de Startschuss für TI-Feldtest in Westfalen-Lippe gefallen: In Westfalen-Lippe hat die Gematik eine Genehmigung für den Test eines E-Health-Konnektors erteilt. So soll die Anbindung der Apotheken an die Telematikinfrastruktur getestet werden. Der achtwöchige Feldtest hat das Ziel, den elektronischen Medikationsplan und das Notfalldatenmanagement zu testen. Zur Telematikinfrastruktur gehört außerdem die Ausgabe einer Institutionenkarte sowie ein Apothekerausweis an die Mitglieder der Apothekerkammer.