zeit.de Covid-19: Mit künstlicher Intelligenz gegen das Coronavirus: Der chinesische Internetkonzern Alibaba gab kürzlich bekannt, mittels einer künstlichen Intelligenz das Coronavirus anhand von Computertomografie-Aufnahmen erkennen zu können. Die Vorhersage soll in 96 Prozent der Fälle richtig liegen. Dafür benötige der Algorithmus bloß 20 Sekunden. Um das zu erreichen, wurde die Software mit Aufnahmen von tatsächlichen Corona-Fällen trainiert und lernte so, diese von anderen Krankheitsbildern zu unterscheiden. Das System wird bereits in einigen Krankenhäuser Chinas getestet.
apotheke-adhoc.de AU-Schein.de bietet kostenlose Corona-Scheine: Der Telemedizin-Anbieter AU-Schein.de bietet wegen des Coronavirus seinen Service, sich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung per Smartphone ausstellen zu lassen, kostenlos an. Geschäftsführer Dr. Can Ansay erklärte, man wolle damit das Problem umgehen, dass sich Arbeitnehmer beim Verdacht auf eine Infektion in Quarantäne begeben sollten, ohne einen Arzt aufzusuchen. Trotzdem brauchen Arbeitnehmer eine Krankschreibung. Auf der Internetseite des Anbieters lässt sich nun ein Fragebogen ausfüllen, der die gängigen Symptome der Erkrankung abfragt. Innerhalb weniger Tage wurden laut AU-Schein.de bereits 150 Krankschreibungen wegen des Virus ausgestellt worden.
aerzteblatt.de Ethikrat sieht großes Nutzenpotenzial für Robotik in der Pflege: Der Deutsche Ethikrat hat unter dem Namen „Robotik für gute Pflege“ eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er sich für ein Ressourcenmodell ausspricht. Peter Dabrock, der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, sagte: „Menschlichkeit und Technik müssen kein Gegensatz sein“. Um einen qualitativen Beitrag zur Pflege zu leisten, sei ein Verantwortungsvoller Umgang mit der Robotik wichtig. Zwischenmenschliche Beziehungen dürften nicht ersetzt und die Technologie nicht gegen den Willen der Menschen eingesetzt werden. Bis zum tatsächlichen Einsatz benötige es aber noch mehr Forschung in diesem Bereich.
manager-magazin.de Was Ärzte von Künstlicher Intelligenz und Telemedizin halten: Einer Umfrage des Instituts für Demoskopie im Auftrag des Finanzdienstleisters MLP zufolge, hoffen Ärzte im Zuge der Digitalisierung besonders auf einen Abbau von bürokratischem Aufwand. 80 Prozent der Ärzte halten diesen für ihr größtes Problem. Mehr als die Hälfte der Befragten geht von einer grundlegenden Änderung der Medizin durch die Digitalisierung aus. Die Bundesärztekammer fordert schon seit längerem hohe Datenschutzstandards bei der Speicherung und dem Transfer von Gesundheitsdaten. Etwa zwei Drittel der befragten Ärzte befürchtet jedoch, dass Patientendaten beim Einsatz von Telemedizin nicht ausreichend geschützt werden könnten.
aerztezeitung.de AOK testet Beratung per Video und Chat: Die AOK Rheinland/Hamburg testet erstmals in Zusammenarbeit mit der Telemedizin-Plattform TeleClinic die Beratung und Behandlung ihrer Versicherten per Telefon und Videochat. Der Test geschieht in den Kreisen Kleve und Wesel am Niederrhein. Der Einsatz in ländlichen Regionen sei bewusst gewählt worden, da die Wege zu Fachärzten hier besonders weit seien. Die AOK möchte sich mit dem Test vor allen Dingen an Familien richten. Rund 50.000 Versicherte sollen von der Krankenkasse angeschrieben werden.
deutsche-apotheker-zeitung.de Apotheke oder Rechenzentrum: Wo der Konnektor steht, spielt keine Rolle: In einem halben Jahr müssen sich die Apotheken an die Telematikinfrastruktur anbinden. Dafür braucht es sowohl einen sogenannten Konnektor als auch Kartenlesegeräte. Bislang herrschte jedoch Unklarheit darüber, ob jede Apotheke einen eigenen Konnektor braucht oder ob es ausreicht, wenn dieser in einem Rechenzentrum eines Drittanbieters steht. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) sagte kürzlich, letztere Variante sei nicht mit der GKV vereinbart und könne daher auch nicht von dieser refinanziert werden. Nachdem der GKV dies verneinte, ruderte auch der DAV zurück und informierte seine Mitglieder, dass auch die Nutzung eines externen Konnektors refinanzierbar sein.
heise.de Apple Watch 2020: Neue Gesundheitsfunktionen geplant: Apples Betriebssystem iOS 14 lässt Rückschlüsse auf neue Gesundheitsfunktionen der Apple Watch zu. So scheint Apple an der Möglichkeit zu arbeiten, die Sauerstoffsättigung des Blutes zu erfassen und Warnhinweise auszugeben, sollte diese unter einen bestimmten Wert fallen. Bei einigen anderen Smartwatches und Fitnesstrackern ist dies bereits seit längerem möglich. Experten mahnen jedoch, sich wegen unzuverlässiger Werte nicht zu sehr auf solche Funktionen zu verlassen.
heise.de Gematik – mehr Datensicherheit durch höheres Chefgehalt?: Die Gematik, die sich für die Gesundheitskarte und die Telematikinfrastruktur in Deutschland verantwortlich zeichnet und deren Anteile Mehrheitlich beim Gesundheitsministerium liegen, steht nach dem Wechsel der Geschäftsführung im vergangenen Jahr öfters in der Kritik. Nachdem Dr. Markus Leyck Dieken den ehemaligen Chef Alexander Beyer ablöste, wurde Dieksens Gehalt auf über 300.000 Euro pro Jahr fast verdoppelt. Begründet wurde die Gehaltserhöhung mit der Gewährleistung der Datensicherheit.
apotheke-adhoc.de Landeskriminalamt warnt vor Cyberkriminellen: Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt derzeit vor einem Online-Fakeshop, der vorgibt, Atemschutzmasken zu verkaufen und dabei den Namen eines deutschen Unternehmens benutzt. Das Landeskriminalamt erwartet, dass es in der nächsten Zeit zu weiteren Fällen von Betrug kommen wird. Die Betrüger wollen mit gefälschten Informationen auf der Webseite die Angst vor Covid-19 weiter aufrechterhalten. Sollte es zu einem Betrugsfall kommen, empfiehlt das Landeskriminalamt, sich an die Polizei zu wenden, sowie die Bank einzuschalten, um die Zahlung rückgängig zu machen.
kma-online.de Klinikum Braunschweig etabliert neue IT-Infrastruktur: Das Städtische Klinikum Braunschweig will künftig die Software VMware aus den USA nutzen, um eine flexible und modulare IT-Infrastruktur aufzubauen. Vorteile der Software seinen eine Reduzierung der Komplexität, eine Leistungserhöhung sowie eine verbesserte Vorsorge gegen Rechenzentrumsausfälle. Das Klinikum Braunschweig will so auch in der Lage sein, neue digitale Projekte wie Medizin-Apps, Virtual Reality Anwendungen oder Digitalen Care Models umsetzen können. Durch erhöhte Effizienz könne sich außerdem das medizinische Personal mehr Zeit für die Patienten nehmen.
gruender.wiwo.de Iatros: Virtuelle Herzklinik vernetzt Ärzte und Patienten: Zwar sterben in Deutschland immer weniger Menschen wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, diese stehen jedoch immer noch auf Platz eins der Todesursachen. 1,7 Millionen Patienten müssen jährlich deshalb stationär behandelt werden. Das Münchner Start-up Iatros hat sich diesem Problem angenommen. Es hat eine App entwickelt, mit der eine engere Bindung der Patienten und Ärzte erreicht werden soll. Die Anwendung erfasst die Gesundheitsdaten betroffener Menschen und unterstützt so Ärzte dank künstlicher Intelligenz bei Diagnostik, Medikamentenplanung und automatisierten Alarmierungen. Außerdem bietet die App eine Erinnerungsfunktion für Messungen und Medikamenteneinnahmen sowie eine Notfallfunktion, mit der sich an einen Telekardiologen gewandt werden kann.
ingenieur.de Mit maschinellem Lernen Kreislaufversagen vorhersagen: Forscher der ETH Zürich und des Inselspitals haben eine Methode entwickelt, die es ermöglichen könnte, Kreislaufversagen früher zu erkennen. Hierfür wollen die Forscher möglichst umfangreiche Patientendaten mittels maschinellen Lernens in Echtzeit exakt auswerten, um so frühzeitig medizinisches Personal informieren zu können. Für die Studie wurden Daten in Form von 36.000 Klinikaufenthalten von Patienten im Inselspital ausgewertet. Dem Algorithmus, der so entwickelt wurde, gelang es, in 82 Prozent der Fälle ein Kreislaufversagen mindestens zwei Stunden im Voraus zu prognostizieren, wobei die Methode in 90 Prozent der Fälle richtig lag.