handelsblatt.com Dieser Kinderarzt startet seine eigene E-Health-Plattform: Der Hamburger Kinderarzt Jan Falkenberg, der bereits einige Jahre Erfahrung mit Videosprechstunden vorweisen kann, startet unter dem Namen „KinderarztNow.de“ seine eigene Telemedizin-Plattform. Zum jetzigen Zeitpunkt wird die Online-Sprechstunde nur für Privatpatienten und Selbstzahler angeboten. Der Vorteil des Portals ist, dass Eltern auch über die normalen Sprechzeiten hinaus einen Termin buchen können.
donaukurier.de Bundesdatenschützer: Anti-Corona-App kann helfen: Ulrich Kelber, der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, geht davon aus, dass Apps eine sinnvolle Rolle im Kampf gegen das Coronavirus spielen könnten. Im Gegensatz zur Verwertung von Mobilfunkdaten, die Anbieter den Gesundheitsbehörden liefern, können Nutzer von Apps selbst entscheiden, welche Daten sie preisgeben möchten. Kelber sagte, man stehe bereit, „zu beraten und auch die datenschutzrechtlichen Aspekte schnell zu prüfen“ und stehe dafür auch im Kontakt mit dem Robert-Koch-Institut.
nzz.ch Mit Code gegen Corona: Beim Züricher „CodeVsCovid19“-Hackathon arbeiteten am Wochenende rund 3000 Programmierer und Technik- sowie Gesundheits-Experten an Wegen, das Coronavirus zu bekämpfen und Lösungen, um dessen Auswirkungen im Alltag zu begegnen. Die Veranstaltung wurde von schweizer Ministerien und der ETH Zürich unterstützt. Ein weiterer Hackathon der im April unter dem Namen „VersusVirus“ startet richtet sich auch an Menschen ohne Programmierkenntnisse. Dort soll nach Lösungen für Probleme wie die Kinderbetreuung aber auch psychische Gesundheit in Zeiten der Krise gesucht werden.
deutschlandfunkkultur.de KI-Forscher über Corona-App: „Da kommen wir in eine kritische ethische Grauzone“: Im Interview spricht der KI-Experte Björn Schuller über den Einsatz von Apps, um das Coronavirus einzudämmen. Eine solche App wird in Österreich bereits eingesetzt. Schuller selbst arbeitet an einer Anwendung, die unter anderem anhand von Hustengeräuschen erkennt, ob eine Person eine Erkältung hat. Bei der jetzigen Anwendung von Gesundheitsapps sei es wichtig, dass die Auswertung von erhobenen Daten auf dem Gerät erfolge. Die österreichische Stopp-Corona-App hingegen sendet die Gesundheits-Informationen an einen Server, um sie dort zu verarbeiten.
jetzt.de Wie Schwangere während Corona im Netz Hilfe finden: Schwangere Frauen haben es in der Zeit der Corona-Krise nicht leicht. Wegen der Neuartigkeit des Virus herrscht viel Unklarheit über mögliche Auswirkungen einer Infektion für das Neugeborene. Aber auch Termine bei Ärzten oder in Krankenhäusern können Sorge bereiten. Die Arzthelferin Pola Westphal, die selbst schwanger ist, hat deshalb eine Facebook-Gruppe gegründet, in der sich Frauen vernetzen und austauschen können. Westphal stellt in dieser Gruppe aktuelle Informationen der Gesundheitsbehörden und Krankenhäuser bereit. Auch zwei Hebammen, die schon seit längerem per Social-Media rund um das Thema Schwangerschaft informieren, bieten jetzt einen Geburtsvorbereitungskurs über die Video-Anwendung Zoom an.
welt.de Das Rennen um die digitale Sprechstunde beginnt: Immer mehr Menschen nutzen im Zuge der Corona-Krise Videosprechstunden, um sich medizinisch beraten zu lassen. Deutschland hinkt dabei seit Jahren hinter anderen Ländern her. In Schweden beispielsweise hat sich die Telemedizin schon seit langem etabliert. Daniel Schneider, der Deutschland-Chef des schwedischen Anbieters Kry sieht nun auch für den deutschen Markt ein hohes Potenzial für die Etablierung von Videosprechstunden. Neue Gesetze der letzten Jahre würden dies ermöglichen. Neben Kry wollen jetzt viele weitere Telemedizin-Anbieter die Gunst der Stunde nutzen und sich auf dem deutschen Markt etablieren.
handelsblatt.com Das Handy als Geheimwaffe im Kampf gegen das Coronavirus? In einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov sprach sich die Hälfte der Menschen für die Ortung von Kontaktpersonen von Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben aus. Eine solche Ortung könnte über die jeweilige Funkzelle, mit dem ein Handy verknüpft ist, vorgenommen werden. Eine weitere Möglichkeit ist, die Position eines Smartphones per GPS zu bestimmen, was die genauere Variante darstellt. Dafür würde sich eine App eignen, die freiwillig installiert wird. Ein Vorteilhaft wäre dabei, dass durch präzisere Maßnahmen für einzelne Menschen die strengen Auflagen wie die Kontaktsperre womöglich gelockert werden könnten.
kma-online.de Patienten-App für Kliniken: Klinikspezifische Corona-Updates direkt aufs Smartphone: Einige Unternehmen wie Bewatec bieten derzeit kostenlose Anwendungen für Kliniken und Patienten an. Die App von Bewatec ermöglicht den Krankenhäusern, gezielt aktuelle Informationen an Patienten und Besucher zu liefern. Zusätzlich bietet die „Corona-Version“ der App die neuesten Informationen des Robert-Koch-Instituts und der Behörden sowie unter anderem einen Symptom-Checker.
handelsblatt.com FDP will gegen Corona immune Menschen per App ausweisen: Auch die FDP spricht sich für den Einsatz einer App aus, die auf freiwilliger Basis von Bürgern installiert werden kann, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Fraktionsvize Frank Sitta sagte, die Erfassung von Personen, die die Krankheit bereits hinter sich gebracht haben, sei dabei wesentlich. Diesen könnte mehr Bewegungsfreiheit gewährt werden. Die FDP kritisierte Gesundheitsminister Jens Spahn wegen der mangelnden Digitalisierung im Gesundheitswesen. Auch fehle ein deutsches Digitalministerium.
futurezone.at So helfen Sprachassistenten bei Corona-Verdacht: In den USA informiert der Amazon-Sprachassistent Alexa anhand eines Fragebogens über das persönliche Risiko, mit dem Coronavirus infiziert zu sein. Andere Anbieter wie Google und Apple bieten ähnliche Services. So spielt der Google-Assistent nach Aufforderung eine 40-sekündige-Melodie, um beim Händewaschen zu helfen. Die WHO empfiehlt für das Händewaschen zwischen 20 und 40 Sekunden.
heise.de TraceTogether: Singapur plant Öffnung der staatlichen Coronavirus-Tracking-App: Singapur will die staatliche Tracking-App „TraceTogether“ als Open Source zur Verfügung stellen. Die App bietet die Möglichkeit, die Entfernung der Nutzer der App zu ermitteln, um so Kontaktpersonen von Infizierten ausfindig zu machen. Die Ortung funktioniert statt GPS mit Bluetooth. Die Anwendung ist schon jetzt im Google Play Store verfügbar.