deutsche-apotheker-zeitung.de RKI ruft zur freiwilligen Datenspende auf: Das Robert-Koch-Institut hat zusammen mit Entwickler Thryve eine Datenspende-App entwickelt, die sich mit Smartwatches und anderen sogenannten Wearables verbinden lässt. Die Anwendung zeichnet die Vitalzeichen der Nutzer auf und sendet diese anonymisiert an das RKI. Die App soll in der Lage sein, die Anzeichen für eine Erkrankung am Coronavirus, beispielsweise durch gestiegene Körpertemperatur, zu erkennen. Das RKI erhofft sich so, zu erkennen, wie erfolgreich die bereits getroffenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind.
presseportal.de Doctolib bietet ab sofort kostenlose Videosprechstunde an: Wie bereits einige Dienstleister zuvor, bietet nun auch das E-Health-Unternehmen Doctolib kostenlose Videosprechstunden in Deutschland an. Rund 10.000 Ärzte nutzen Docotlib vor allem für die Verwaltung von Terminen. Dr. Ilias Tsimpoulis, Geschäftsführer von Doctolib in Deutschland sagte, das Unternehmen wolle seiner Verantwortung in der aktuellen Situation nachkommen. Den Patienten entstehen bei der Buchung keine Kosten, da der Service durch die kassenärztliche Bundesvereinigung zertifiziert ist.
aerzteblatt.de SNOMED CT: Meilenstein für die Standardisierung Die internationale medizinische Nomenklatur SNOMED CT kann dank einer Pilotlizenz seit Mitte März bundesweit von Medizininformatikern genutzt werden. Das Forschungsministerium hatte die Nutzung der Lizenz mit SNOMED International für die nächsten drei Jahre ausgehandelt. Sebastian C. Semler, Geschäftsführer der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF e.V.) sagte, SNOMED sei ein „wichtiger Baustein für die Digitalisierung in der Medizin und in der medizinischen Forschung“. Die Nomenklatur ermöglicht es, medizinische Begriffe in international eindeutigen sprachunabhängigen Codes auszudrücken und sie so maschinenlesbar zu machen.
spiegel.de Chris Boos, einer der Forscher des Projektes Pepp-PT und Mitglied im Digitalrat der Bundesregierung, geht davon aus, dass eine erste Version der Corona-Warn-App nach Ostern, zwischen dem 15. und 19. April, veröffentlicht werden könnte. Die App basiert auf der Bluetooth-Ortung und informiert Nutzer, wenn sie mit Menschen, die sich nachweislich infiziert haben, in Kontakt gekommen sind. Durch diese Technologie könnten die Bundesländer, die derzeit die Kontaktpersonen ausfindig machen, stark entlastet werden. Chris Boos sagte, für die Veröffentlichung der App komme als „natürliche Quelle“ das Robet-Koch-Insitut in Frage, das erst kürzlich eine andere Corona-App veröffentlichte.
kma-online.de Nachfragen erlaubt – Thieme integriert e.Bavarian Health zur Patientenaufklärung: Der Mediendienstleister Thieme wird mit dem Unternehmen e.Bavarian Health künftig sein Angebot der Patientenaufklärung und -kommunikation erweitern. e.Bavarian Health bietet ähnlich wie die Thieme Tochter Thieme Compliance Aufklärungsangebote für medizinische Eingriffe. Dazu gehören beispielsweise Aufklärungsbögen für Patienten. Die Bavarian Health GmbH kann rund 790 Aufklärungsangebote, von Bögen bis zu Filmen, vorweisen. Thieme nutzt dieses Angebot, um damit unter anderem seine Software Software E-ConsentPro zu ergänzen.
aerzteblatt.de Feldtest zum Kommunikationsstandard für Arztbriefe vor dem Start: Der neue Kommunikationsstandard „Kommunikation im Medizinwesen“ (KIM) wird in 50 Arztpraxen aus dem Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein getestet werden. KIM soll es den Praxen ermöglichen, Gesundheits-, Verwaltungs- und Meldedaten schnell und sicher untereinander auszutauschen. Ab Juli 2020 wird KIM das einzige zulässige Verfahren für die Vergütung der Übermittlung von E-Arztbriefen sein. Über KIM wird neben dem elektronischen Arztbrief unter anderem der Standard für den Versand von elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) sein.
kma-online.de Universitätsklinikum Essen – Mehr Menschlichkeit und Empathie im Smart Hospital: Im Interview spricht Professor Dr. Jochen Alfred Werner, der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Essen, über das „Smart Hospital“. Werner zeichnet ein Smart Hospital aus, dass der Fokus stärker als bislang auf dem Menschen im Krankenhaus liegt. Bestehende Prozesse sollten aus der Sicht der Patienten und der Angehörigen neu evaluiert und verbessert werden. Dies sei kein Widerspruch zur Fortschreitenden Digitalisierung. Die Digitalisierung sei die „Voraussetzung dafür, Menschen zu entlasten und damit in einer zunehmend von wirtschaftlichen Zwängen geprägten Gesundheitswirtschaft auch das ärztliche Ethos wiederzubeleben.“
forbes.com Meditation Apps Like Headspace Are Offering Free Subscriptions To Healthcare Workers Amid Coronavirus Pandemic: Im Zuge der Corona-Krise sieht steht das medizinische Personal weltweit vor einer ungeahnten Belastungsprobe. Viele Angestellte im Gesundheitswesen sammeln derzeit Überstunden und sind einem erhöhten Stress ausgesetzt. Einige Hersteller von Meditations- und Enstpannungs-Apps bieten deshalb nun ihre Anwendungen für medizinisches Personal kostenlos an. Megan Jones Bell, Chief Science Officer bei dem Entwickler Headspace sagte, die Gesundheitsdienstleister würden an vorderster Front stehen, um die Gesellschaft zu versorgen. Man wolle ihre psychische Gesundheit unterstützen und ihnen ermöglichen, mit den persönlichen Einschränkungen in der Krise besser umzugehen.
nbcnews.com Behind the global efforts to make a privacy-first coronavirus tracking app: Weltweit bemühen sich derzeit Programmierer und Gesundheitsexperten um die Entwicklung einer effizienten Corona-App, die die Ausbreitung des Virus nachverfolgen und eindämmen und gleichzeitig die Privatsphäre schützen soll. Experten organisieren sich in Gruppen, wie beispielsweise „Tech vs COVID-19“. Dutzende Forscher aus verschiedenen Ländern arbeiten zusammen, um eine solche Anwendung zu entwickeln. Bei den gängigsten Methoden wird dabei entweder auf Bluetooth-Daten, GPS-Ortung oder Daten aus Telefonmasten gesetzt, um Kontaktpersonen von Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben, ausfindig zu machen.
wired.com To Beat Covid-19, Scientists Try to ‚See‘ the Invisible Enemy: Forscherinnen und Forscher arbeiten derzeit an einer Methode, um mithilfe von Supercomputern ein digitales Abbild des Coronavirus zu erstellen. Bis auf das Atom genau wollen die Wissenschaftler das Virus am Computer nachbauen. Davon erhoffen sie sich, Schwachpunkte des Virus herauszufinden, um schneller und effizienter einen Impfstoff dagegen zu entwickeln. Die fertige Simulation soll die Bewegung von rund 200 Millionen Atomen darstellen.