heise.de Über Impfstoffe zur digitalen Identität?: Die „Digital Identity Alliance“, die unter anderem von der Bill Gates und der Rockefeller Foundation unterstützt wird, setzt sich für die Einführung digitaler Identitäten ein, durch die Personen international identifiziert werden könnten. Während Datenschützer solche Pläne kritisch sehen, argumentiert die Initiative mit den gesundheitlichen Vorteilen, die vor allem ärmeren Menschen zugutekommen könnten. In Bangladesch wurde bereits ein Pilotprojekt gestartet. Kinder, die keine Geburtsurkunde vorweisen können, erhalten eine digitale Identität, der unter anderem Informationen über Impfungen zugeordnet werden.
deutschlandfunkkultur.de Telemedizin und ärztliche Onlinesprechstunde: Wenn die Digitalisierung auf die Realität trifft: Obwohl viele Ärzte die Möglichkeiten haben, eine Online-Sprechstunde anzubieten, nutzen viele diese nicht. Besonders in ländlichen Regionen hindert die schlechte Internetverbindung viele Menschen daran, das Angebot wahrzunehmen. Dazu kommt, dass einem Arzt zufolge sich dort viele ältere Menschen erst gar nicht mit der Technik auseinandersetzen wollen. Aber auch in den Arztpraxen finden sich nicht selten noch Faxgeräte, die genutzt werden, um untereinander zu kommunizieren.
background.tagesspiegel.de Gesundheitsämter: Digital ist besser: Seit fast zehn Jahren wird in Deutschland die Einführung des sogenannten Deutschen Elektronischen Melde- und Informationssystems (DEMIS) geplant, die die Faxgeräte, die in den Behörden oft noch eingesetzt werden, ersetzen sollen. Der große Vorteil darin liegt, auf diesem Weg auch automatisierte Meldungen verschicken zu können. Offenbar steht das digitale Meldesystem nun in den Startlöchern. In einem Protokoll einer Sitzung des Corona-Kabinetts der Bundesregierung heißt es, der Prozess werde „iterativ innerhalb weniger Wochen fertiggestellt“.
kma-online.de Google und Apple: Vorab-Schnittstellen für Corona-Apps freigeschalte: Google und Apple spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer Corona-App. Nun haben die beiden Konzerne eine Schnittstelle für die Anwendung freigeschaltet, die sich jedoch noch in der Entwicklung befindet. Ausgewählte App-Entwickler sollen schon jetzt darauf zugreifen können.
zeit.de Corona-Kontaktverfolgung: „Die App wird uns nicht retten“: Im Interview spricht der Infektionsforscher Dirk Brockmann vom Robert-Koch-Institut über die Effizienz und Sinnhaftigkeit einer Corona-Tracing-App, die derzeit in vielen Ländern entwickelt wird. Die App sei laut Brockmann ein Werkzeug, dessen Effizienz sich erst noch zeigen müsse. Der Vorteil der Anwendung sei, dass die Gesundheitsämter bei der Suche nach möglichen Kontaktpersonen von Infizierten deutlich entlastet würden. Brockmann weist darauf hin, dass eine solche Anwendung nur ein Werkzeug von vielen sei, auf dass sich die Menschen nicht verlassen dürften. Die Distanzregelungen müssten trotzdem weiterhin eingehalten werden.
spiegel.de Vorstoß von Apple und Google Corona-Apps könnten auch ungefähres Infektionsrisiko berechnen: Google und Apple wollen bei der Entwicklung einer Corona-App nicht nur Nutzer benachrichtigen, wenn sie sich in der Nähe von infizierten Menschen aufgehalten haben, es wird auch geplant, ein Übertragungsrisiko für die Nutzer zu berechnen. So soll es bestimmte Risikostufen geben. Ob diese Funktion schlussendlich tatsächlich in den Apps eingeführt wird, entscheiden allerdings deren Entwickler.
t3n.de Diese App lässt euer Smartphone nachts für die Corona-Forschung arbeiten: Dank der App Dreamlab, die von der Vodafone Foundation entwickelt wurde, können Smartphones dazu beitragen, bei der Suche nach einem Medikament gegen das Coronavirus zu helfen. „Die Anwendung bündelt die Rechenleistung von hunderttausenden Smartphones zu einem virtuellen Super-Rechner“, so Vodafone. Anwender der App laden ihr Smartphone über Nacht auf und aktivieren die App. Diese spendet dann Rechenleistung an das Imperial College in London, um dessen Datenauswertung bei der Suche nach einem Medikament zu beschleunigen.
aerzteblatt.de Bundesverfassungsgericht will Auswertung von Versichertendaten prüfen: Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe möchte prüfen, ob die neuen Möglichkeiten der Auswertung von Krankenversichertendaten für die medizinische Forschung und Gesundheitsversorgung rechtens sind. Da es sich um sensible und flächendeckende Daten handelt, könnten damit „tiefe Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht verbunden sein“, so das Gericht. Bis ein endgültiges Urteil getroffen wurde, darf der GKV-Spitzenverband allerdings weiterhin Daten sammeln.
nytimes.com How A.I. Steered Doctors Toward a Possible Coronavirus Treatment: Das KI-Start-up BenevolentAI hat mithilfe einer Künstlichen Intelligenz ein Medikament gefunden, dass möglicherweise für die Behandlung der Infektion mit dem Coronavirus geeignet sein könnte. Ursprünglich handelte es sich bei dem Medikament um einen Wirkstoff gegen Rheumatische Arthritis. Die KI wurde dafür mit Millionen wissenschaftlicher Dokumente trainiert.
dailymail.co.uk Coronavirus tracing app glitches after just six days sparking health warning – but authorities say you MUST download it if COVID-19 lockdown restrictions are to be completely lifted: Offenbar verursacht die neue australische Corona-Tracing-App Konnektivitätsprobleme bei einer digitalen Anwendung für Diabetiker. Der australische Diabetesverband „Diabetes Australia“ sagte, es gäbe „keinen Grund zur Panik“. Diejenigen, die die Tracing-App heruntergeladen haben, sollten „genau beobachten“ ob es Probleme mit der Konnektivität gibt und im Zweifel COVIDSafe-App vorübergehend deinstallieren, so der Verband. Die australische Corona-App wurde inzwischen bereits von vier Millionen Menschen heruntergeladen.