apotheke-adhoc.de Gemeinsame Videokonferenz: Arzt, Patient und Apotheker: Die 2015 gegründete Deutsche Arzt AG (DAAG) ist Anbieter für telemedizinische Dienstleistungen. Wie viele Konkurrenten setzt auch die DAAG in der Corona-Krise auf ein kostenloses Angebot, verzichtet dabei aber weitgehend auf Werbung. Trotzdem nutzen heute bereits 13.000 Mediziner den Dienst. Vorstandschef Jochen Roeser betont, dem Unternehmen sei es wichtig mit niedergelassen medizinischem Personal zusammenzuarbeiten. „Wir sind unabhängig von Praxis- oder Apothekenverwaltungssystemen, sind kein Callcenter-Anbieter und damit die Freunde der niedergelassenen Ärzte, Apotheker und Heilpraktiker.“ Besonders wichtig für alle telemedizinischen Angebote sei laut Roeser die GKV-Erstattung.
n-tv.de Google und Apple bieten Tracking-Plattform: Apple und Google haben ihre Technologieschnittstelle veröffentlicht, die nun den Gesundheitsbehörden von 22 Ländern zur Verfügung steht. Basierend auf der Technologie können diese Staaten nun eine Corona-Tracing-App entwickeln. „Wir haben keine Anwendung entwickelt, sondern eine Programmierschnittstelle, die von den Gesundheitsbehörden in ihre eigenen Systeme integriert werden kann“, so Apple und Google in einer Mitteilung. Die Gesundheitsbehörden sollen weiterhin die Führung behalten, die beiden Konzerne nur unterstützen. Die Tracing-App sei laut Apple und Google kein Allheilmittel, könne aber einen Beitrag zur Rückverfolgung von Infektionsfällen leisten.
aerztezeitung.de TK-Vorstand fordert „mehr Kooperation“ von Ärzten: Der TK-Vorsitzende Jens Baas zieht ein Jahr nach dem Start der elektronischen Gesundheitsakte der TK (TK-Safe) eine erste Bilanz: „Wir können bereits modellhaft mit 19 Kliniken und 12.000 ambulanten Praxen zeigen, dass Patienten Befunde, Laborwerte und Entlassberichte in ihre Akte laden können und die Vernetzung klappt“. Bislang mangele es jedoch noch an der Kooperation mit den Ärzten, die eine größere Vernetzung verhindere. „Die elektronische Patientenakte kann nur erfolgreich sein, wenn diese Vernetzung funktioniert und im Praxisalltag gelebt wird“, so Baas.
sueddeutsche.de Neue App für Pollen-Allergiker: Eine App ermöglicht es Pollern-Allergikern in Bayern, sich frühzeitig über die aktuelle Pollenflug-Situation zu informieren. Die Anwendung ist eine Erweiterung des bayerischen Polleninformationsnetzwerks ePIN, das vor einem Jahr gestartet ist. Auf der Internetseite von ePIN können Betroffene die Pollenbelastung in Bayern einsehen. Die Daten werden alle drei Stunden aktualisiert.
techcrunch.com With an ex-Uber exec as its new CEO, digital mental health service Mindstrong raises $100 million: Das Start-up Mindstrong Health konnte gerade eine Finanzierung in Höhe von 100 Millionen US-Dollar einfahren. Mindstrong hat eine digitale Plattform für die Behandlung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen entwickelt. Wie wichtig der Dienst gerade jetzt sein könnte verdeutlicht einer der Investoren von Mindstrong Health, Joe Lonsdale. Mittlerweile gebe es demnach in mehr als 60% der US-Bezirken keinen einzigen praktizierenden Psychiater.
washingtonpost.com One of the first contact-tracing apps violates its own privacy policy: Eine amerikanische Corona-Tracing-App verstößt offenbar gegen ihre eigenen Datenschutzrichtlinien. Das zeigt eine Analyse des Softwareherstellers Jumbo. Konkret handelt es sich um die App Care19 die in North und South Daktoa genutzt wird. Offenbar gehen einige Daten aus der App an Foursquare, ein Unternehmen, das sich auf die Auswertung von Standortdaten spezialisiert hat. Vern Dosch, der Leiter der Kontaktverfolgung im Bundesstaat North Dakota betonte, die Menschen seien sehr sensibel, was den Datenschutz angehe. Die Behörden würden den Vorwürfen bereits nachgehen.