gesundheit-adhoc.de Labore sind schon lange Vorreiter in Sachen Digitalisierung und längst bereit für die Tracking-App: Der Verband „Akkreditierte Labore in der Medizin – ALM e.V.“ betonte im Rahmen einer Umfrage, dass die deutschen Labore gut auf die Digitalisierung sowie die Corona-Tracing-App vorbereitet sind. „Bereits im Jahr 2016 haben wir eine eigene Agenda ‚E-Health und Digitalisierung‘ aufgelegt, die sich intensiv mit digitalen Wegen der Übermittlung von Daten beschäftigt, aber auch mit Themen wie Big Data und der Nutzbarmachung von Labordaten zur Verbesserung der Indikationsqualität“, sagte der Vorsitzende Dr. Michael Müller.
deutsche-apotheker-zeitung.de E-Rezepte und Videosprechstunden jetzt für alle TK-Versicherten: Nach einer Testphase bietet die Techniker Krankenkasse nun Videosprechstunden sowie ein elektronisches Rezept für alle ihre Versicherten an. Der Dienst ist bislang jedoch auf acht Erkrankungen, darunter grippale Infekte oder das Corona-Virus beschränkt.
kma-online.de Siemens Healthineers und Geisinger gehen langfristige Kooperation ein: Siemens Healthineers und der US-Gesundheitsdienstleister Geisinger wollen für die nächsten zehn Jahre eine Partnerschaft in den Vereinigten Staaten eingehen, um die digitale Gesundheitsversorgung im Bundesstaat Pennsylvania zu verbessern.
aerzteblatt.de Krankenhäuser wollen IT-Investitionen vorziehen: Eine Studie des Beratungsunternehmens Drees & Sommer zeigt, dass rund die Hälfte der deutschen Krankenhäuser plant, im Zuge der Corona-Pandemie seine Digitalisierungsstrategie zu verbessern. Rund 40 Prozent wollen außerdem Investitionen in die IT früher als geplant durchführen.
kma-online.de Kritik der Freien Ärzteschaft: Shutdown der Telematikinfrastruktur mitten in der Corona-Krise: Die Freie Ärzteschaft kritisiert die gematik wegen eines Fehlers in der Telematikinfrastruktur. Das Problem führt dazu, dass rund 80.000 Praxen, die an die Infrastruktur angeschlossen sind, kein Versichertenstammdatenmanagement durchführen können. Im schlimmsten Fall führe der Konfigurationsfehler dazu, dass die Behandlung der Patienten gestört werde. Die gematik forderte die Praxen dazu auf, selbst ein Update durchzuführen.
aerzteblatt.de App soll Jugendlichen bei Süchten helfen: Der Suchthilfeverband Blaues Kreuz hat eine App sowie ein Internetangebot entwickelt, dass Jugendlichen bei der Bewältigung von Süchten helfen soll. Die blu:app bietet neben einem anonymen Chatbot einen Konsumrechner sowie Informationen zu verschiedenen Themen, die mit Süchten in Verbindung stehen können.
background.tagesspiegel.de Senioren erkunden digitale Gesundheitsangebote: Für ältere Menschen kann die Digitalisierung der Gesundheitsbranche eine Hürde darstellen. Der Verein „Wege aus der Einsamkeit“ aus Hamburg sowie die Krankenkasse BKK VBU bietet deshalb Zoom-Konferenzen zum Thema digitale Gesundheitsangebote an, um die digitalen Kompetenzen von Senioren zu steigern.
spiegel.de Jeder zweite Arzt bietet Videosprechstunden an: Einer Studie des Mannheimer Instituts für Public Health der Universität Heidelberg, der Stiftung Gesundheit sowie dem Health Innovation Hub des Bundesgesundheitsministeriums ist das Angebot von Videosprechstunden in der Corona-Krise stark gestiegen. Von 2240 Ärzten und Psychotherapeuten gab rund die Hälfte an, telemedizinische Dienste anzubieten. 94 Prozent von diesen tun dies erst seit diesem Jahr.
wired.com When Health Care Moves Online, Many Patients Are Left Behind: Zwar profitieren viele Menschen vom deutlich gewachsenen Angebot von Telemedizin. Einige Personen, darunter besonders weniger privilegierte Menschen, werden jedoch vor technologische Probleme gestellt, die sie an der Teilhabe an dem Angebot hindern. Der Arzt Dr. Ray Bignall warnt davor, dass immer noch zu viele Menschen keinen Zugang zum Internet hätten. Kliniken sollten Patienten deshalb befragen, ob diese einen Internetzugang haben, um zu verhindern, dass diese vom Gesundheitssystem ausgeschlossen werden.
forbes.com Silver Lining to Coronavirus Crisis: Telehealth May Improve Patient Adherence And Persistence: Telemedizin könnte dazu beitragen, dass sich Patienten eher an das vorgeschriebene Intervall und die Dosierung bei der Einnahme von Medikamenten halten. Patienten erhalten dank telemedizinischer Angebote Zugriff auf digitale Informationen und Kommunikationstechnologien, die sie an die regelmäßige Einnahme ihrer Medikamente erinnern.