Health Headlines am Mittwoch, den 01. Juli 2020

aerzteblatt.de Erster KIM-Fachdienst zugelassen: Der erste Fachdienst für die Anwendung Kommunikation im Medizinwesen (KIM) wurde von der Gematik zugelassen. Damit soll in Zukunft die Übermittlung von Dokumenten, Nachrichten und Daten über die Telematikinfrastruktur ermöglicht werden. Gematik-Geschäftsführer Markus Leyck Dieken sagte, man habe lange auf diesen „Etappensieg“ bei der Kommunikation aller Akteure gewartet.

kma-online.de IT-Strukturen deutscher Labore und Krankenhäuser gut geschützt: Laut zweier Studie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind insbesondere die deutschen Labore gut vor Cyber-Angriffen geschützt. Bei den Krankenhäusern bestehe jedoch vor allem bei der Umsetzung von organisatorischen IT-Sicherheitsmaßnahmen noch Verbesserungsbedarf.

tagesspiegel.de High Tech in der Kardiologie:
Wenn Herzen im Katheterlabor schweben
: Sogenannte Augmented Reality (AR) findet immer öfter Einsatz in Operationssälen. Diese ermöglicht es dem medizinischen Personal beispielsweise 3D-Abbildungen von Organen zu betrachten und damit zu interagieren. Die Software dafür kommt von Firmen wie ApoQlar aus Hamburg, deren Experten  die Ärzte in der Testphase direkt im Operationssaal unterstützen.

kma-online.de Unimedizin Halle digitalisiert Lehre mit Augmented-Reality-Brillen: An der Universitätsmedizin Halle läuft derzeit ein Projekt zu Augmented Reality, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 2,6 Millionen Euro gefördert wird. VR-Brillen sollen Auszubildende und werdende Ärzte beim Lernen und Üben unterstützen. „Die Akzeptanz von interaktiven Formaten und digitalen Medien bei Lehrenden und Studierenden wächst stetig. Daher ist es für uns sehr wichtig, herauszufinden, wie dies auch in einem Bereich der Medizin gelingen kann, der sich auf manuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten gründet“, sagt Prof. Dr. Karl-Stefan Delank, einer der Leiter des Projekts.

aerztezeitung.de Mit Datenpower den Krebs bändigen: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat sich dem Kampf gegen Krebs verschrieben. Dafür setzt das Ministerium auf Big Data und plant deshalb, große Datensilos zusammenzuführen. Ähnliche Pläne gibt es von Seiten des „Europäischen Masterplans gegen Krebs“ des europäischen Christdemokraten Manfred Weber und der Medizinerin Professor Angelika Eggert. Dass Deutschland nun die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, könnte diesen Vorhaben entgegenkommen.

deutsche-apotheker-zeitung.de Gematik legt aktualisierte Spezifikationen für die E-Rezept-App vor: Die Gematik hat ihre Spezifikationen für die E-Rezept-App vorgelegt. Die Spezifikationen stellen einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem digitalen Gesundheitssystem dar. Auch Apotheker würden von dem E-Rezept profitieren, betonte Gematik-Geschäftsführer Markus Leyck Dieke. Einige Apotheken waren wegen bestimmter Details in den Spezifikationen zunächst verunsichert.

forbes.com Japanische Firma präsentiert intelligente Gesichtsmaske, die eine Verbindung zum Telefon ermöglicht: Das japanische Start-up Donut Robotics hat einen smarten Mund-Nasen-Schutz entwickelt. Die Maske ist per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und ermöglicht es Nutzern, damit zu telefonieren und Sprachnachrichten zu versenden, die in verschiedene Sprachen übersetzt werden. Die sogenannte C-Maske soll dazu beitragen, das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus zu verringern, indem Menschen weiterhin ihre Telefone benutzen können, ohne sich anzustecken.

pressebox.de Campus-Netz für das erste 5G-Klinikum in Europ: Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone kooperiert mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf beim 5G-Ausbau. Das Krankenhaus dürfte damit das erste 5G-Klinikum Europas werden. Die Technologie ermöglicht nahezu in Echtzeit den Datenaustausch und die Einführung vieler neuer medizinischer Anwendungen. Beispielsweise können sogenannte Monitoring-Patches, also elektronische Pflaster, über 5G Vitaldaten an das medizinische Personal schicken.

techcrunch.com Der Medizintechnik-Experte Elektra Labs bietet Ärzten kostenlose Evaluierungen von COVID-19-Biosensoren an: Das Unternehmen Elektra Labs, dass sich auf die Bewertung neuer Biosensoren spezialisiert hat, bietet seine Dienste Kliniken und Forschern für die Zeit der Corona-Pandemie kostenlos an. Mit der Möglichkeit die Daten von Patienten aus der Ferne zu beurteilen, könne der Nutzen der Telemedizin stark verbessert werden, sagt Dr. Sofia Warner, Mitbegründerin von Elektra Labs. Die Firma wird bereits von einigen bekannten Risikokapitalgebern wie Founder Collective, Boost VC oder Lux Capital unterstützt.