Health Headlines am Freitag, den 10. Juli 2020

tagesschau.de Apple, Google, Amazon und Facebook im Digital Health Trend weit vorn: Auch Tech-Giganten wie Amazon, Apple, Google und Facebook bieten Corona-Tests, Tracing-Apps, Health-Plattformen und digitale Assistenten. Die Konzerne aus dem Silicon Valley arbeiten fleißig an neuen Lösungen im Gesundheitssektor. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI), Apps, und Cloud-Technologien wollen sie mit mit Krankenhäusern und Big Pharma enger kooperieren.

n-tv.de Digitale Psychotherapie: Online-Angebote und Apps rund ums Thema psychische Gesundheit florieren. Je nach Anwendung und Bereich können manche zwar den täglichen Ablauf vereinfachen, allerdings müssen digitale Interventionen bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte arbeitet daher bereits an einem Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen.

medicaldevice-network.com Philips und BioIntelliSense arbeiten an Fernüberwachung von Risikopatienten: Mit der strategischen Zusammenarbeit zwischen Phillips und  BioIntelliSense,  einem Unternehmen für Gesundheitsüberwachung und klinische Intelligenz, soll die Fernüberwachung von Risikopatienten zu Hause verbessert werden. Besonders Patientenfernüberwachung und telemedizinisch unterstützte klinische Programme bieten Pflegeteams eine nachhaltige und skalierbare Möglichkeit, Patientengruppen mit chronischen oder komplexen Erkrankungen zu Hause zu betreuen.

aerztezeitung.de Digitalverband bitkom sieht politischen Handlungsbedarf bei Videosprechstunden: Die Corona-Pandemie treibt vor allem die digitalen Gesundheitsangebote voran. Der Digitalverband bitkom fordert daher von der Politik den telemedizinischen Dienst schnell und dauerhaft umzusetzen, da sich rund zwei Drittel der Deutschen vorstellen können, Videosprechstunden und E-Rezepte zu nutzen.

gruenderszene.de Stellt das Patientendatenschutzgesetz eine Bremse für StartUps dar? Vergangene Woche beschloss der Bundestag die elektronische Patientenakte (ePA). Der Bundesverband Gesundheits-IT beklagt, dass das Patientendatenschutzgesetz „stark wettbewerbs- und innovationsfeindlich“ sei, da es nur noch den gesetzlichen und privaten Krankenkassen gestatte, von der Gematik zertifizierte ePAs anzubieten. App-Entwickler, die eine eigene Akte entwickelt haben, würden faktisch vom digitalen Gesundheitsmarkt ausgeschlossen.

japantimes.co.jp Japan bietet einen Einblick in Arztbesuche in der Post-Virus-Ära: Aufgrund der Pandemie wurden in Japan die Vorschriften für die medizinische Fernbehandlung gelockert. Das Virus hat eine enorme Innovation in der japanischen Gesundheitsbranche ausgelöst. Es kam zur Öffnung für Technologieunternehmen. Allein das Gesundheitsunternehmen Line hat nach eigenen Angaben 84 Millionen private Nutzer und will nun Ärzte und Patienten per Video miteinander verbinden.

devicemed.de Der German Innovation Award treibt vor allem medizinische Innovationen voran: Die Medizintechnik zeigt stets, welche Möglichkeiten und Wirkungen Innovationen auf das Gesundheitswesen erzeugen und Prozesse antreiben. Vor allem der deutsche Mittelstand sei hier besonders erfolgreich. Lutz Dietzold, Geschäftsführer Rat für Formgebung, erklärt warum im medizinischen Sektor gerade jetzt viele Unternehmen, Start-ups und Konzerne dringend gebraucht werden.

eureporter.co MedTech StartUps fördern: Seit Ausbruch der Pandemie versuchen vor allem junge Unternehmen Lösungen für die Eindämmung des SARS-CoV-2 zu finden. StartUps sind anpassungsfähiger und dynamischer als größere Unternehmen und können daher schneller auf eine Marktlandschaft reagieren. Dafür ist aber auch eine größere Finanzierungsflexibilität erforderlich. Start-ups aus ganz Europa haben daher einen offenen Brief an die Europäische Kommission geschrieben, die europarechtlichen Finanzierungsregelungen hinsichtlich kleiner Unternehmen zu lockern.

siliconrepublic.com EIT Health investiert 5,5 Millionen Euro in 11 Medtech-Start-ups: EIT Health, ein von der EU unterstütztes Netzwerk von Innovationsträgern im Gesundheitsbereich, rief im Mai 2020 ein Start-up Rescue Instrument ins Leben, damit sich Unternehmer in den Bereichen der Medizintechnik und digitale Gesundheit auf Co-Investitionen um bis zu 500.000 Euro bewerben können. EIT hat nun 11 Startups ausgewählt, die Lösungen in den Bereichen Krebs, Infektionskrankheiten, Wund- und Gelenksversorgung, medizinische Bildgebung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln.

deutsche-apotheker-zeitung.de Zustimmung zu Spahns Gesundheitsplänen für die EU: Jens Spahns Gesundheitsprioritäten hinsichtlich der begonnenen Deutschen EU-Ratspäsidentschaft werden vom EU-Parlament unterstützt. Dabei soll vor allem auf die Stärkung der Zusammenarbeit im Bereich der Telemedizin (E-Health) und die bessere Kompatibilität der entsprechenden nationalen Systeme gesetzt werden.