gruenderszene.de Docmorris-Mutterkonzern übernimmt Münchner Startup Teleclinic: Die Schweizer Zur Rose-Gruppe hat das Münchener Start-Up Teleclinic, eine Onlineplattform für digitale Arzttermine, zu deren Angebote jüngst auch digitale Rezepte und Krankschreibenden gehörten, gekauft. Die Konzerngruppe, zu der auch die Marke DocMorris gehört, betreibt in ganz Europa Online-Apotheken. Das 2015 gegründete Portal Teleclinic wechselte nun laut einer Mitteilung für „einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag“ die Besitzer.
aerzteblatt.de Krankschreibung per Videosprechstunde möglich: Künftig können sich Patientinnen und Patienten auch per Videosprechstunde krankschreiben lassen, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen hat. Die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung via Video-Chat ist an bestimmte Faktoren gebunden. So muss der Patient der jeweiligen Praxis bereits bekannt sein und für die Erkrankung muss eine Videosprechstunde möglich sein.
heise.de Impulse gegen Schmerzen: Forscher der technischen und der MedUni Wien haben ein Gerät entwickelt, dass mittels elektrischer Nervenstimulation chronische Schmerzen Lindern kann. Über eine Elektrode in Ohrnähe kann der Vagusnerv, der für die Schmerzwahrnehmung sehr bedeutend ist, gereizt werden, was schmerzlindernd wirken kann.
aerzteblatt.de E-Health: Erste DiGAs auf Rezept im August:
Bereits im August könnte die erste digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) über die gesetzliche Krankenversicherung verordnet werden. Bereits seit Anfang Juni können Hersteller solcher Gesundheits-Apps die Aufnahme in das DiGA-Verzeichnis des Bundesamts für Arzneimittel und Medizinprodukte beantragen.
kma-online.de Künstliche Intelligenz – Asklepios Klinik Nord nutzt neue App zum Hygiene-Schnellcheck: Als erste Klinik weltweit nutz ein Krankenhaus der Asklepios-Gruppe eine App zum digitalen Hygiene-Schnellcheck. Die App stellt eine Art virtuelle Schleuse dar: Eine Mischung aus künstlicher Intelligenz und optischer Sensoren überprüft den korrekten Sitz der Schutzkleidung des Klinikpersonals.
rbb24.de Videosprechstunden bei Berliner Ärzten boomen: Durch die Corona-Krise haben Videosprechstunden bei Berliner Ärzten Hochkonjunktur. Inzwischen bieten in der Hauptstadt mehr als 2.300 Praxen mit 4.300 niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten an. Zum Vergleich: Zu Jahresbeginn waren es laut der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin vier Praxen mit sieben Ärzten.
heise.de EU-Kommission: Corona-Apps sollen grenzüberschreitend funktionieren:
Die EU-Kommission hat ihre Mitgliedsstaaten aufgefordert, ihre jeweiligen Corona-Apps untereinander synchronisierbar zu machen. So könnten Infektionsketten grenzüberschreitend nachvollziehbar gemacht werden und vielreisende Nutzer bräuchten nur noch eine App installiert zu haben.
weforum.org Afrikas Gesundheitsangebote müssen digitaler werden: Die Corona-Krise hat wieder einmal in erschreckendem Ausmaß gezeigt, wie prekär es um Teile des afrikanischen Gesundheitssystems bestellt ist. Es ist an der Zeit, dass Politiker und Führungskräfte dafür sorgen, dass E-Health-Angebote auch in Afrika flächendeckend zur Verfügung stehen und funktionieren. Durch digitale Angebote sei es möglich, die Gesundheitsversorgung gerechter und hochwertiger zu machen, so Cornelius Kalenzi, Postdoktorand am Korea Policy Center for the Fourth Industrial Revolution und Mekuria Haile Teklemariam, Berater des Premierministers von Äthiopien, in einem Gastbeitrag auf der Website des Weltwirtschaftsforums.
eandt.theiet.org Wissenschaftler sprechen sich für Schulfach „Digital Health“ aus: Forscher der britischen University of Bath sprechen sich dafür aus, dass Kinder „Digital Health“ in der Schule lernen sollen. In einer Zeit, in der das Gesundheitswesen immer digitaler wird, sei es unerlässlich, dass Kindern digitale Kompetenz auch bei Gesundheitsanwendungen beigebracht wird.
nytimes.com Wie man gegen Gesundheits-Fehlinformationen im Internet vorgehen kann Auf Facebook und in anderen sozialen Medien gibt es immer wieder Beiträge über angebliche Wunderheilungen oder neue, noch unbekannte Behandlungsmöglichkeiten für Krankheiten. Quacksalber und Scharlatane versuchen aus der Verzweiflung von Erkrankten und ihren Angehörigen Profit zu schlagen. Shira Ovid widmet sich in der New York Times der Frage, wie man gegen solche Fehlinformationsseiten vorgehen kann.