Health Headlines am Mittwoch, 22. Juli 2020

rp-online.de Startups im Bereich „Digital Health“ im Blick: Der Digihub Düsseldorf/Rheinland unterstützt eine Untersuchung zur Entwicklung von Start-ups aus dem Bereich E-Health in NRW. Der Digihub sei gespannt darauf, zu sehen, „wie die Startup-Szene in NRW im Bereich Digital Health aufgestellt ist und wie wir Gründer zukünftig noch besser unterstützen können“, sagte Geschäftsführer Klemens Gaida.

futurezone.de Diese nützliche App erkennt ob du geistig fit bist: Die App PROSIT, die von einem Forscherteam der Dalhousie University in Kalifax, Kanada entwickelt wurde, will Ärzte und Therapeuten bei der Überwachung der psychischen Gesundheit ihrer Patienten unterstützen. Dafür zeichnet die App die Handyaktivität der Nutzer auf und analysiert beispielsweise die Kommunikation. Außerdem untersucht die Software eine Audioaufnahme, die Nutzer täglich einsprechen sollen und erhält so Rückschlüsse zum emotionalen Zustand der Patienten.

cio.de Was iPhone und Apple Watch außer Schritten messen: iPhones und Apple Watches bekommen bald zusätzliche Gesundheitsfunktionen und nehmen deutlich mehr Parameter im Bereich des Laufens auf. So wird unter anderem die Schrittlänge und das Gehtempo gemessen sowie analysiert, ob Nutzer asymmetrisch laufen, also einen Fuß mehr belasten als den anderen. Die Daten will Apple Nutzern, App-Entwicklern und Forschern zur Verfügung stellen.

deutsche-apotheker-zeitung.de Ullmann (FDP): Kein politischer Handlungsbedarf bei TeleClinic und Zur Rose: Kürzlich wurde bekannt, dass Zur Rose, der Mutterkonzern des niederländischen Versandhändlers DocMorris, das Telemedizin-Unternehmen TeleClinic kaufen will. Kritiker, darunter die Linken-Abgeordnete Sylvia Gabelmann, sehen darin eine gefährliche Vermischung von Ärzten und Apotheken in Deutschland. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Andrew Ullmann fordert zwar ebenfalls eine Teilung zwischen Apotheke und Arzt, sieht jedoch „keinen politischen Handlungsbedarf“, solange die „strikte Abgrenzung zwischen beiden Schwester-Unternehmen eingehalten wird“.

background.tagesspiegel.de Alexa, was für eine Krankheit habe ich?: Sprachassistenten wie Alexa oder Siri eignen sich nicht nur für den privaten Gebrauch, sondern haben möglicherweise auch einen Nutzen für die Medizin. Das Forschungsprojekt „Modelle für die personalisierte Medizin“ widmet sich der Frage, auf welche Weise Sprachassistenten zum Einsatz kommen könnten. Vor allem Bereiche, deren Risiken gering liegen, beispielsweise die Anamnese oder die Patientenaufklärung, könnten durch Alexa und co unterstützt werden. In einem Krankenhaus in Los Angeles wurden im vergangenen Jahr über 100 Smart Speaker installiert, um den Patienten zum Beispiel die Auswahl von Musik oder das anwählen von Fernsehsender zu erleichtern.

pharmazeutische-zeitung.de Der Berliner Apothekerverein (BAV) und der Deutsche Apothekerverbands (DAV) starten die zweite Phase des E-Rezept-Projekts, an der jeweils rund 100 Ärzte und Apotheken beteiligt sind. Nachdem Phase I erfolgreich durchlaufen wurde, weitet sich das Projekt in Phase II auf Brandenburg aus. Unter anderem wird es um die Frage der Übertragung der elektronischen Verordnung gehen. Dabei habe es in der ersten Phase Probleme gegeben. „Künftig werden die E-Rezepte daher automatisch vom Arzt an das Endgerät des Patienten übertragen“, sagt BAV-Geschäftsführerin Susanne Damer.

aerztezeitung.de Corona macht Praxen immer digitaler: Einer Studie der Stiftung Gesundheit und dem health innovation hub zufolge nutzen über die Hälfte der deutschen Arztpraxen inzwischen die Möglichkeit der Videosprechstunde. Laut dem Anbieter Jameda bieten insbesondere Allgemeinärzte, aber auch Internisten oder Psychotherapeuten telemedizinische Angebote. Selbst unter Zahnärzten stieg der Einsatz von Videosprechstunden.

aerzteblatt.de Psychotherapeuten wünschen sich mehr Flexibilität bei der Fernbehandlung: Eine Umfrage des Bundesverbandes der Vertragspsychotherapeuten zeigt, dass viele Psychotherapeuten telemedizinische Angebote auch nach der Corona-Krise beibehalten wollen. 60 Prozent der Befragten sprachen sich dabei für die Videosprechstunde aus.

forbes.com Anwendungen im Gesundheitswesen: Ein Segen, heute und morgen: Entwickler von Gesundheits-Apps zählen zu den klaren Gewinnern der Corona-Krise. Vor allem der Fakt, dass Menschen sich verstärkt alleine und in ihrer eigenen Wohnung aufhalten, hat zur verstärkten Nutzung solcher Anwendung, von der Fitness- bis zur Yoga-App, beigetragen. Auch Apps zur Bewältigung von Stress waren in der Krise gefragt. So konnte die Mediations-App Calm im April 3,9 Millionen Downloads verbuchen.