t3n.de Die digitale Arztpraxis – Bereits Alltag oder immer noch Zukunftsmusik? Die Digitalisierung könnte dem Ärztemangel in Deutschland und der Tatsache, dass immer mehr Menschen an chronischen Erkrankungen leiden, entgegenwirken. „Durch ein digitales Monitoring des Patienten müssen Arzttermine nur noch bei Bedarf wahrgenommen werden“, meint Felix Lang, Gründer und Geschäftsführer des Health-Start-ups Midaia. Digitale Methoden könnten auch die Teilhabe und Eigenständigkeit der Menschen beim Genesungsprozess stärken. Midaia richtet sich an Rheumapatienten und ist in der Lagen, dank Künstlicher Intelligenz eine personalisierte Therapie zu entwickeln.
aerztezeitung.de Zuckerbrot und Peitsche für mehr Krankenhaus-Digitalisierung: Mit drei Milliarden Euro will der Bund die Digitalisierung der deutschen Krankenhäuser vorantreiben. Die Finanzierung von Projekten läuft über den „Krankenhauszukunftsfonds“, bei dem die Einrichtungen Geld beantragen können. Bei den Projekten, die gefördert werden sollen, handelt es sich beispielsweise die Verbesserung der IT-Sicherheit oder Portale für Aufnahme- und Entlassmanagement.
mdr.de Mit Strom gesponnene Nanofasern sollen bei Bänderriss helfen: An der Industrieforschungseinrichtung „Innovent“ in Jena wird derzeit an einem Biomaterial aus Nanofasern gearbeitet, dass Sehnen- und Bänderrissen eingesetzt werden könnte. In Zukunft könnte das Material im Körper solange das kaputte Gewebe ersetzen, bis dieses wieder nachgewachsen ist. „Wir haben die Materialien hinsichtlich Biomechanik untersucht, hinsichtlich Abbau und hinsichtlich auch der Besiedelung mit Zellen und konnten nachweisen, dass das durchaus sehr spannende Kandidaten sind, die man dann wirklich auch weiter in der Klinik untersuchen kann“, sagt Ralf Wyrwa von Innovent.
aerztezeitung.de Wie gefährlich sind Smartphones für Implantat-Träger? Eine Studie von Kardiologen der Berliner Charité kommt zu dem Schluss, dass Smartphones und Smartwatches vermutlich keine Risiken für Träger von Implantaten darstellen. Sowohl die getesteten Herzschrittmacher und ICDs, als auch die bei der Studie verwendeten Smartphones seien inzwischen so fortgeschritten, dass es kaum zu Störungen komme. Früher lag das Risiko für solche Interferenzen noch deutlich höher.
background.tagesspiegel.de Kinderärzte nutzen Telemedizin zur Triage:Auch Kinder- und Jugendärzte setzen in der Zeit der Corona-Pandemie zunehmend auf telemedizinische Angebote. Jan Falkenberg, Gründer der Plattform kinderarztNOW, sagt, für Eltern hätte die Videosprechstunde den Vorteil, dass ihnen bei unkomplizierten Erkrankungen der Weg zum Arzt erspart bleibe. Tatsächlich geht es bei vielen Besuchen beim Kinderarzt um Probleme wie Hautausschläge, für die eine Videosprechstunde ausreicht.