– NACHRICHTEN –
Mauritius: Ölpest an Traumstränden. or der Küste von Mauritius ist schon Ende Juli ein Frachter havariert. Dieser droht nun durchzubrechen. Ein Wissenschaftler, der an den Bergungsarbeiten des Frachters beteiligt ist, kommentierte die dramatische Lage: „Der Prozess ist schon weit fortgeschritten, der Frachter hat nicht mehr viel Zeit vor sich.“ Die Folgen für die Umwelt wären fatal: der Frachter hatte rund 4.000 Schweröl als Treibstoff an Bord. Seit einigen Tagen läuft unaufhörlich Öl aus. Etwa 1.000 Tonnen sind bereits ins Meer gelangt. Die Menschen versuchen vergeblich mit einfachsten Mitteln der Ölpest Herr zu werden. Zwei Naturschutzgebiete sind in unmittelbarer Nähe zum Unglücksort. Ungünstige Wetterbedingungen erschweren die Bergungs- und Reparaturarbeiten, die eine schlimmere Katastrophe verhindern sollen.
n-tv.de, wwf.de
Auf dem Trockenen: Dürre in Deutschland. Landwirte beklagen den trockenen Sommer und fürchten um ihre Ernte. Die Hitze sowie die geringe Regenmenge sorgt dafür, dass in der gesamten Bundesrepublik die Pflanzen unter Trockenstress stehen. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung illustriert im Dürremonitor, wie dramatisch die Lage ist. Perspektivisch könnte das Grundwasser nicht mehr ausreichen, um Pflanzen auf Äckern ausreichend zu bewässern. Landwirte müssen immer stärker auf Bewässerung zurückgreifen. Gegenwärtige Prognosen zeigen, dass beim aktuellen Klimatrend der Bedarf an Feuchtigkeit steigt und sich bis zum Jahr 2100 von rund 18 Millionen Kubikmetern auf 350 Millionen Kubikmeter erhöhen könnte. Die Bewässerung ist allerdings eine teure Maßnahme – für Bauern ist sie oft keine realistische Option. Daher werden Alternativen entwickelt – ein erstes Projekt läuft, bei dem Gerste mit gereinigtem Abwasser bewässert wird – das internationale Interesse an den Ergebnissen ist groß.
zeit.de
Altmaier plant Gesetzesnovelle für Windparks auf See. irtschaftsminister Peter Altmaier wird wegen einer geplanten Nouvelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) kritisiert. Diese sieht vor, dass Betreiber von Windparks auf hoher See möglicherweise bald Geld dafür bezahlen müssen , dass sie Strom produzieren dürfen. Dies wird als „Eintrittskarte“ für die Produktion von erneuerbaren Energien verstanden. In der Windbranche sowie unter den Grünen regt sich der Widerstand, da de facto Windkraftproduzenten dafür zahlen müssten, überhaupt Energie herstellen zu dürfen.
msn.com
Japan hortet Plutonium swr.de
Unfaire Schokolade wiwo.de
Waldbrandgefahr in Norddeutschland ndr.de
– ZAHL DER WOCHE –
150 Billionen US-Dollar – so hoch schätzen Ökonomen den Wert der Wälder weltweit ein. Zum Vergleich: Alles je geförderte Gold der Menschheit kostet beim aktuellen Rekordkurs zwölf Billionen Dollar.
welt.de
– ZITAT DER WOCHE –
„Ich gebe allerdings zu, dass wir in den letzten Jahren auch Fehler gemacht und zu spät gehandelt haben. Wir haben enormen Nachholbedarf. In den nächsten Monaten müssen wir dafür sorgen, dass der Weg zur einer CO2-Neutralität unumkehrbar wird.“
Wirtschaftsminister Peter Altmaier räumt Fehler in der Klimapolitik ein.
faz.net
– PODCAST –

Im ÜberLeben Podcast diese Woche: Planet in Flammen
ueberleben.podigee.io
– HINTERGRUND –
Hintergrund 1 Titel. Text
link.de
Hintergrund 2 Titel. Text
link.de
Hintergrund 3 Titel. Text
link.de
– FOTO DER WOCHE –
Wildschweine scheinen die Tiere des diesjährigen Sommerlochs zu sein. Letzte Woche klaute ein Tier am Berliner Teufelssee seinen Laptop und gab Anlass für eine wilde Verfolgungsjagd. Kurze Zeit später beobachte man eine Sau beim Langstreckenenschwimmen in der Ostsee.
morgenpost.de, ndr.de
– TIERISCH –
Tierisch Titel. Text
link.de
– NICHT MEHR GRÜN –
Großbritannien setzt auf Atomkraft. Um bis 2050 klimaneutral zu werden, setzt Großbritannien auf den Bau neuer Atomkraftwerke. Nur wenige hundert Kilometer Luftlinie von Deutschland soll mit Sizewell C eine zweite Energiezentrale der neuen Generation entstehen. Gegenwärtig läuft das Genehmigungsverfahren. Für die Bundesregierung läuft die Frist für die grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) in der kommenden Woche ab. Die Grünen werfen der britischen Regierung heimtückisches Handeln vor – unter anderem seien wichtige Dokumente für den Bau und die Prüfung nicht auf Deutsch verfügbar. In Großbritannien sind 15 Atomkraftwerke in Betrieb – sie decken ein Fünftel des Energiebedarfs ab.
taz.de
