zeit.de Grünes Licht für die elektronische Patientenakte Der Bundesrat hat den Weg für die elektronische Patientenakte (ePA) frei gegeben. Weder Einwände und noch begleitenden Entschließungen gab es bei der Verabschiedung des Patientedaten-Schutz-Gesetzes. Zum 1. Januar 2021 werde das Gesetz in Kraft treten. Versicherte haben damit künftig einen Anspruch darauf, dass Ärzte Patientendaten in der elektronischen Akte eintragen. Patienten können künftig ihre elektronischen Rezepte auf ihr Smartphone laden und in einer Apotheke einlösen.
aerzteblatt.de Videosprechstunden bis Ende des Jahres möglich Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich darauf verständigt, dass Videosprechstunden weiterhin bis Ende des Jahres unbegrenzt angeboten werden können. Die seit dem zweiten Quartal geltenden Beschränkungen wurden damit aufgehoben.
aerzteblatt.de Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) in Bayern bemängelt Qualität und Datenschutz von Gesundheitsapps Die KV in Bayern stellt die Qualität und von Gesundheits-Apps in Frage. In vielen Bereichen seien digitale Anwendungen zwar sinnvoll, dennoch seien sie nicht Bestandteil einer leitliniengerechten, qualitätsgesicherten und evidenzbasierten medizinischen Versorgung der Patienten, wie die KV betont. Das größte Problem stelle die Intransparenz in Bezug auf Qualität und Datenschutz. Daher sollte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) nur solche Gesundheits-Apps zulassen, deren Sicherheit und bedenkenlose Anwendung garantiert werden können, so der Vorstand der KV.
sueddeutsche.de KI in der Krebsforschung Zwei Forscher aus Bayern sind für ihren Fachaufsatz über das Auffinden von Tumoren in der Speiseröhre mittels künstlicher Intelligenz (KI) ausgezeichnet worden. Hierbei haben sie beschrieben, wie der Einsatz von KI Krebsgewebe von gesunder Schleimhaut in der Speiseröhre unterscheiden kann. In Deutschland sei der Speiseröhrenkrebs keine sehr häufige Diagnose, doch die Fallzahlen würden deutlich zu nehmen. Mit der Auszeichnung werde das neue Verfahren an Bekanntheit gewinnen, erklärt der Direktor der III. Medizinischen Klinik am Uniklinikum Augsburg, Helmut Messmann.
pharmazeutische-zeitung.de Altmaier verspricht Apotheken Unterstützung bei der Digitalisierung Wirtschaftsminister Peter Altmaier will den Pharmastandort Europa stärken. Hierfür wolle er vor allem die Arzneimittelversorgung in Deutschland sicherstellen und Apotheken bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle helfen. Er schlug unter anderem vor, den Verkauf auch im Internet anzubieten.
sueddeutsche.de Facebook, Samsung und Google entwickeln Arzneimittel Immer mehr Tech-Konzerne wie Facebook, Samsung und Google forschen und entwickeln an Arzneimitteln. Ihre medizinische Expertise ist zwar begrenzt, dennoch sind sie im Sammeln und Auswerten von Daten Profis. Zudem haben sie direkten Zugriff auf große Datenmengen, einschließlich Gesundheitsdaten: Ob durch das Tragen von Smart-Watches oder Suchanfragen zu Krankheiten und Symptomen. Diese Daten landen alle auf ihren Servern. Für Forschungschef bei Sanofi-Aventis Deutschland, Jochen Maas, sei dies hinsichtlich der Datensicherheit ein echtes Problem.
rheinpfalz.de Drohender Mangel an Hausärzten in ländlichen Gebieten Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz befürwortet das Pilotprojekt zum Einsatz von Telemedizin-Assistenzen (TMA). Speziell ausgebildete Helfer suchen die Patienten daheim auf, um den Blutzucker zu messen oder ein EKG zu schreiben. Dennoch stelle sie keine Lösung zur Sicherungen der Hausarztversorgung auf dem Land dar, kritisiert CDU-Abgeordnete Hedi Thelen. In den kommenden Jahren würden mehr als 60 Prozent der Hausärzte in Rheinland-Pfalz in den Ruhestand stehen. Thelen fordert daher mehr Medizinstudienplätze zu schaffen. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler erklärt, dass bei dem Projekt nicht der Arzt ersetzt, sondern die Versorgung auf dem Land ergänzt würde.
rnd.de Corona-Schnelltests zur verstärkten Verfolgung von Infektionsketten Vermehrt wurden in den vergangenen Wochen und Monaten sogenannte Antigentests entwickelt. Besonders in der infektiösen Phase können sie sicher erkennen, ob eine hochansteckend ist oder nicht. Hinsichtlich der Besuchseinschränkungen in Seniorenheimen könnten die Tests daher nützlich sein, um harte Kontaktbeschränkungen zu verhindern, erklärt Virologe Christian Drosten der Berliner Charité.
forbes.com Post-Covid-Trends, die das Gesundheitsapps bestimmen Der Bedarf an Innovationen im Gesundheitswesen wurde aufgrund der Corona-Pandemie beschleunigt. Eine aktuelle Marktanalyse von Frost & Sullivan erwartet für das Jahr 2020 einen Anstieg des digitalen Healthcare-Bedarfs um 64%. Bis 2025 werde dieser um das Siebenfache steigern. On-Demand-Apps für Apothekenabgabe und -abholung, Apps für die Telemedizin, sowie für für Krankenhäuser und Kliniken sind daher ein unverzichtbares Bestandteil für die Umgestaltung des Gesundheitswesens.
entrepreneur.com KI zur Linderung chronischer Schmerzen Der Einsatz künstlicher Intelligenz könnte künftig die Behandlung chronischer Schmerzen verbessern. Indem KI die Krankengeschichte, die körperlichen Bedürfnisse und die zugrunde liegenden Gesundheitsfaktoren des Patienten auswertet, könnte die Suche nach passenden Ärzten und medizinischen Dienstleistern erleichtert werden.