zeit.de Die App auf Rezept startet am Dienstag Ab Dienstag können erstmals Gesundheitsapps per Rezept verschrieben werden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat hierfür eine Liste mit verschreibungsfähigen digitalen Gesundheitsanwendungen veröffentlicht. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht von einer „Weltneuheit“. Deutschland sei das erste Land, in dem es Apps auf Rezept gibt. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Maria Klein-Schmeink, befürchtet, dass keine wirkliche Verbesserung der Versorgung erreicht werde, da das Bundesinstitut aufgrund mangelnden Personals die Nutzen und die Einhaltung der geltenden Datenschutzvorgaben nicht gründlich prüfen könne.
aerztezeitung.de Der Bundesverband Gesundheits-IT erhält neuen Vorstandsvorsitzenden Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Gesundheits-IT hat einen neuen Vorstand für das kommende Jahr gewählt: Gerrit Schick, ehemaliger Finanzvorstand des Gesundheitstechnologieanbieters Philips. Zum Jahreswechsel wird er als Nachfolger von Christoph Schmelter antreten. Stellvertretender Vorsitzender ist Andreas Kassner (3M Deutschland). Der Finanzvorstand wird durch Matthias Meierhofer (Meierhofer), Ralf Brandner (InterComponentWare), Bernhard Calmer (CGM Clinical Europe) und Heiko Mania (NursIT Institute) ergänzt, die allesamt auch Vorstandsmitglieder sind.
gruenderszene.de Digitaler Gesundheitspreis für Neolexon – die Schlaganfallhilfe Das StartUp der Sprachtherapeutinnen, Mona Späth und Hanna Jakob, hilft Schlaganfallpatienten das Sprechen wieder zu lernen. Die beiden Gründerinnen haben eine App entwickelt, die nicht nur ein individualisierbares Training bietet und sich an die Lebenswelten der Patienten anpasst. Es App rundet die Therapie durch selbständiges und unbegrenztes Training von zu Hause ab. Mit ihrer Schlaganfallhilfe haben sie den Digitalen Gesundheitspreis gewonnen.
t3n.de Europäisches Warnsystem bald online Am 17. Oktober werden sich die europäischen Corona-Warn-Apps verbinden. Bisher seien sechs Länder mit dem neuen System getestet worden – bis Mitte oder Ende Oktober sollen dann elf EU-Mitgliedstaaten verknüpft werden. Alle Corona-Warn-Apps folgen dem Vorbild der deutschen App, bei der die Software über Bluetooth-Funk verschlüsselte Daten zwischen Handys austauscht. Damit werde ein anonymisierter Datenverkehr gewährleistet, erklärte die EU-Kommission.
gruene-startups.de Die Pflege digitalisieren Das Startup ‚mitunsleben‘ hat eine Plattform entwickelt, die die Prozesse in der Pflege verbessern will. Ziel des Unternehmens ist es, einen zentraler Ort im Netz auch für die Pflege zu schaffen, die für alle Träger von pflegerischen Dienstleistungen aufrufbar ist. Die Plattform bietet neben einer KI-basierten digitalen Pflegeberatung, bundesweite Pflege- und Wohnangebote und ein Pflegehilfsmittel-Vergleichsportal. Zudem gibt sie einen Überblick im Informationsdschungel der Pflegebranche. Anbieter können sich auch über die Plattform präsentieren und sind somit leichter auffindbar.
devicemed.de Die Covid-19-Pandemie hat Auswirkungen auf die Medtech-Branche Auch auf die Medizintechnik-Branche hat die Pandemie dramatische Auswirkungen. Unternehmen befürchten für dieses Jahr einen Umsatzrückgang von durchschnittlich 4,9 Prozent. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen seien betroffen. BV-Med-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll fordert daher stärkere Entlastungsmaßnahmen für die mittelständisch geprägte Medtech-Branche. Auch die EU-Medizinprodukte-Verordnung hat die regulatorischen Anforderungen stark ansteigen lassen. Die Branche fordert neue Regelungen.