aerztezeitung.de Erste DiGA „gefeiert wie Geburt und Taufe zugleich“: Ab dem 15. Oktober können Medizinerinnen und Mediziner die landläufig als „App auf Rezept“ bezeichneten, Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) verordnen. Im Rahmen einer in der vergangenen Woche per Lifestream abgehaltenen Veranstaltung der Krankenkasse AOK zeigten sich Politik, Ärzte und Kassen zufrieden mit dem baldigen Start der DiGAs. Es zeigte sich aber auch, dass gerade bei Kassen und Ärzteschaft aufgrund des neuen Aufgaben- und Leistungsgebiets noch offene Fragen bestehen.
aerzteblatt.de E-Mental-Health: Experten sehen digitale Anwendungen reif für die Praxis: Digitale Gesundheitsanwendungen können auch für psychisch kranke Personen viele Vorteile bieten. Gerade während der Einschränkungen der Corona-Pandemie hätten Therapeuten wie Patienten die telemedizinische Angebote zu schätzen gelernt. Im Rahmen einer Konferenz zum Thema E-Mental-Health fand in der vergangenen Woche ein reger Austausch zum Thema aus. In Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit von digitaler Angebote für die mentale Gesundheit gilt es, Patientinnen und Patienten, die künftig digitale Gesundheitsangebote nutzen, zeitgleich gut zu begleiten, um ihnen nicht das Gefühl zu geben, „mit einer App alleine gelassen“ worden zu sein. Auch gelte es, die vielfältigen Chancen, die künstliche Intelligenz beispielsweise der Psychiatrie bietet, zu nutzen.
berlin.de Strengere Regeln für Online-Lebensmittel geplant: Nach Plänen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sollen Online-Lebensmittelhändler künftig genauer überwacht werden, um potentielle Gesundheitsrisiken schnell erkennen und nachverfolgen zu können. Beispielsweise sollen künftig auch anonym Proben für Kontrollen bestellt werden können, ähnlich wie es im Einzelhandel bereits möglich ist. Unsichere Produkte könnten so zuverlässiger aus dem Angebot genommen werden.
nachrichten.idw-online.de
Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0: Das über fünf Jahre angelegte Forschungsprojekt „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0“ der AOK Niedersachsen und des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen (SOFI) beschäftigt sich mit den Einflüssen und Möglichkeiten der Digitalisierung auf die Arbeit. Schwerpunkt des Projekts sollen die Gesundheit der Arbeitnehmer in der Arbeitswelt 4.0, aber auch die Wettbewerbsfähigkeit von Firmen in dieser bilden.
sueddeutsche.de Zustimmung zu Gesundheits-Apps auf Kassenkosten: Auch in Baden-Württemberg wächst die Zustimmung für digitale Gesundheitsanwendungen. Wie eine Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung in Stuttgart mitteilte, sehe man „die Möglichkeit, nun auch digitale Anwendungen in die medizinische Versorgung zu integrieren, durchaus positiv und vorsichtig optimistisch.“ Wichtig sei aber, dass behandelnde Ärzte die Patienten durch Gespräche und Kontrollen bei der Nutzung digitaler Gesundheitsangebote begleiten.
cerner.com Wie der technologische Fortschritt psychisch Kranken helfen kann: Die Pandemie beeinflusst das Seelenleben vieler Menschen negativ. Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass durch den Coronavirus viele US-amerikanische Erwachsene vermehrt negative psychische Gesundheitszustände durchleben. Lydia Sequeira, Doktorandin im Bereich Gesundheitsinformatik am Centre for Addiction and Mental Health (CAMH) im kanadischen Toronto, gibt Einblicke, wie das CAMH datengesteuerte Suizidprävention betreibt und technologische Möglichkeiten zur Verbesserung der psychischen Gesundheit einsetzt.