de.statista.com Health Apps in Asien populärer als in Europa: Einer Umfrage des Statista Global Consumer Survey zufolge erfreuen sich Gesundheits-Apps in Asien einer deutlich höheren Beliebtheit als in Europa. Sowohl in China, als auch Indien nutzen demzufolge über 60 Prozent der Befragten Health-Apps, während in Europa nur 20 bis 40 Prozent auf diese Angebote zurückgreifen. In Deutschland gaben rund 35 Prozent an, ihre Gesundheitswerte per App überprüfen zu lassen. Das spiegelt sich auch in der Zahlungsbereitschaft der Nutzer für Gesundheits-Apps nieder, die in Österreich bei besonders niedrigen fünf Prozent der Befragten liegt, in China immerhin bei 45 Prozent.
zdf.de Konzern unterbricht Corona-Impfstoff-Studie: Der US-amerikanische Pharmakonzern Johnson & Johnson hat im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus einen Rückschlag erlitten. Der Konzern muss seine Studie in der entscheidenden Phase III unterbrechen, nachdem ein Proband erkrankt ist. Woran der Patient erkrankt ist, war am Mittwoch noch unbekannt. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der Proband von einer unabhängigen Expertengruppe und von internen Ärzten untersucht. In der Phase-III-Studie soll Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten JNJ-78436735 bei bis zu 60.000 Freiwilligen überprüft werden.
taz.de Coronamaßnahmen in Westeuropa: Die Schotten dicht: In vielen Regionen Europas werden wieder stärkere Anti-Corona-Maßnahmen eingeführt, um die Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Dabei häufen sich erneut nationale Alleingänge. Die französische Regierung setzte große Hoffnungen in die Contact-Tracing-App „StopCovid“. Diese stellt sich allerdings als Flop heraus. Nur 2,6 Millionen Downloads wurden verzeichnet, eine Million mal wurde die App bereits wieder deinstalliert. Und bei nur 8.000 gemeldeten Covid-19-Fällen konnten nur 472 Kontaktpersonen gewarnt werden.
aerzteblatt.de Bundesregierung schlüsselt Kosten für Corona-Warn-App auf: Die Kosten für die Entwicklung der deutschen Corona-Warn-App durch den Softwarekonzern SAP liegen bei 7,15 Millionen Euro. Das geht aus einer Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) an die Mitglieder des Digitalausschusses hervor. Kalkuliert hatte die Bundesregierung mit deutlich höheren Kosten, rund 11 Millionen Euro. Da zusätzlich bei Entwicklungspartner T-Systems monatliche Kosten in Höhe von 2,5 bis 3,5 Millionen Euro anfallen, belaufen sich die Gesamtkosten bis Ende 2021 auf 67,45 Millionen Euro, Marketingkosten nicht eingerechnet.
gruender.wiwo.de Tiegoo: Digitalisierung der Tiergesundheit: Während die Digitalisierung des Gesundheitssystems in Deutschland fortschreitet, sieht das hessische Start-up Tiegoo noch viel Potential bei der Digitalisierung der Tiergesundheit. Der Markt dafür scheint vorhanden zu sein: 2019 hielten die Deutschen rund 34 Millionen Haustiere und gaben für diese 9,1 Millionen Euro aus. Für diese Zielgruppe entwickelt Tiegoo eine Gesundheitskarte mit allen relevanten Gesundheits- und Versicherungsdaten des Haustiers. Per App sollen Tierhalter und Tierärzte auf diese Daten Zugriff haben und sie mit neuen Informationen füllen. Um die App auf den Markt zu bringen, hat sich Tiegoo die Unterstützung der GHV Versicherung gesichert.
aerzteblatt.de Schlaganfall-Gesellschaft für bessere Finanzierung telemedizinischer Angebote: Die Deutsche Schlaganfall Gesellschaft (DSG) hat eine bessere finanzielle Ausstattung telemedizinischer Netzwerke und eine einheitliche Regelung zur Finanzierung dieser gefordert. Die Bedeutung der Telemedizin für die Branche sollte nicht unterschätzt werden. Nahezu jeder zehnte Schlaganfallpatient werde telemedizinisch behandelt, sagte Christoph Gumbinger, Sprecher der DSG-Kommission telemedizinische Schlaganfallversorgung. Mit bundesweit über 200 telemedizinisch vernetzten Kliniken habe die Teleneurologie in Deutschland eine Vorreiterrolle in der Digitalisierung der Gesundheitsbranche inne, so die DSG.
t3n.de Falsche Prognose, fehlende Heilungserfolge: Wer haftet, wenn die digitale Therapie versagt?: Apps auf Rezept, Onlinesprechstunden und KI-basierte Therapien haben Zulauf in Deutschland und sollen mit dem „Digitale-Versorgung-Gesetz“ vom Dezember 2019 einen rechtlichen Rahmen erhalten. Bei Misserfolgen und Fehlern stellt sich aber die Frage der rechtlichen Haftung bei Fehlern oder technischem Versagen, um Misstrauen und Unsicherheit in der Bevölkerung abzubauen.
taz.de Arzt sein auf dem Land: Krankengeschichten beim Bäcker: Die flächendeckende ärztliche Versorgung in Deutschland ist seit Jahren gefährdet. Vor allem auf dem Land fehlen zunehmend niedergelassene Hausärzte. Die Telemedizin soll da Abhilfe schaffen. Doch nicht jeder Landarzt kann den digitalen Neuerungen etwas abgewinnen. Gerade für ältere Menschen sei eine Visite per Bildschirm so unmöglich wie ein Flug zum Mond, so der Facharzt für Allgemeinmedizin Holger Hamann.
healthnewsnet.de Symptoma-Gründer Jama Nateqi als Österreicher des Jahres nominiert: Dr. Jama Nateqi, Gründer und Geschäftsführer des digitalen Gesundheitsassistenten Symptoma, ist für die Wahl zum „Österreicher des Jahres“ nominiert, den die Freie Presse alljährlich kürt. Bei Symptoma geben Ärzte und Patienten Symptome in ein App ein und erhalten eine nach Wahrscheinlichkeit sortierte Liste möglicher Ursachen. Ein derartiges Tool hat Symptoma in diesem Jahr für den Kampf gegen die Corona-Pandemie entwickelt. Benutzer bekommen da anhand geschilderter Symptome ihr persönliches Infektionsrisiko ausgegeben.
zdnet.com IBMs Watson Health entwickelt digitalen Gesundheitspass auf Blockchain-Basis: Das US-amerikanische IT- und Beratungsunternehmen IBM hat eine APP entwickelt, die Individuen das Abspeichern, Bearbeiten und Teilen ihres Gesundheitsstatus ermöglicht. Dafür benutzt das Unternehmen Blockchain-Technologie, die auf die Daten anderer auf mobilen Geräten installierter Apps zugreift. Die IBM-App solle so die Funktion eines digitalen Gesundheitspasses einnehmen und im öffentlichen Raum, z.B. in Sportstadien, an Flughäfen oder in Parks zum Einsatz kommen.
forbes.com Preisgekrönte Fisch-Darstellung zeigt Merkmal, das Alzheimer-Forschung helfen könnte: Forscher der National Institutes of Health, einer Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums, haben den Nikon Small World Fotowettbewerb mit einer mikroskopischen Aufnahme des glymphatischen Systems eines Zebrafisches gewonnen. Nun eröffnet die Aufnahme neue Möglichkeiten in der Alzheimerforschung. Die Aufnahme zeigt deutlich das Vorhandensein von Lymphgefäßen im Hirn des Zebrafisches. Das glymphatische System entsorgt schädliche zellulare Abfallstoffe im Gehirn des Menschen. Bei Alzheimerpatienten ist diese Funktion eingeschränkt. Mit der nun entdeckten Gemeinsamkeit von Zebrafischen und Menschen könnte die Alzheimer-Forschung die Auswirkungen des glymphatischen Systems auf die Krankheit intensiver erforschen.