aerzteblatt.de Politiker fordern Aufrüstung der Corona-Warn-App Die Corona-Infektionszahlen steigen drastisch. Politiker fordern daher eine Verbesserung der Corona-Warn-App. Für den SPD-Gesundheitsexperten, Karl Lauterbach, sei es nicht akzeptabel, dass nur 60 Prozent der positiv getesteten Nutzer ihren Befund der App melden. Es müsse deutlich werden, dass die Warn-App ein zentraler Baustein für die Eindämmung und Bekämpfung des Coronavirus ist, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Karin Maag. Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder bezeichnete die App als „zahnlosen Tiger“, da sie kaum eine warnende Wirkung habe. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, hatte sich bereits für eine Informationskampagne ausgesprochen.
industry-of-things.de Das Corona-Armband als Alternative zur Corona-Warn-App? Benjamin Walczack (Groschendreher), Björn Schwarze (Addix) und Informatikprofessor Olaf Landsiedel der Christian-Albrechts-Universität in Kiel haben sich zusammengetan, um eine Alternative zur Corona-Warn-App zu entwickeln: Das Corona-Armband. Da die Warn-App weiterhin technische Probleme aufweist, könnte das Armband als smarte Lösung abgerundet werden. Besonders die fehlende Teilhabe von bestimmten Personengruppen, soll durch das Armband ermöglicht werden.
aerztezeitung.de Digitalisierung in der Gefäßchirurgie Die Digitalisierung treibt die Gefäßchirurgie voran: Operationen können am Computer simuliert werden, bevor eine Operation am Patienten durchgeführt wird. Die neuen Techniken würden die Bildgebung und die Behandlung von Gefäßpatienten deutlich verbessern und damit auch sicherer und effizienter machen, erklärt Professor Heiner Wenk, Leiter des Zentrums für Gefäßmedizin am Klinikum Bremen-Nord. Allerdings seien Ärzte auch neuen Herausforderungen konfrontiert: Vorbehalte der Patienten gegenüber der „Apparatemedizin“ müssen abgebaut werden.
wdr.de Telefonische Krankschreibungen wieder möglich Aufgrund der ansteigenden Infektionszahlen und der bevorstehenden Grippesaison stehen Patienten ab dem 26. Oktober 2020 mit leichten Atemwegserkrankungen die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung für bis zu sieben Tage wieder zur Verfügung. Die Sonderregelungen gilt bis Ende des Jahres. Ansteckungsrisiken und überfüllte Wartezimmer sollen so verhindert werden.
aerzteblatt.de Neue Ideen fürs Digitalisierungsgesetz im Gesundheitswesen Für das geplante dritte Digitalisierungsgesetz sollen Videosprechstunde und die Telekonsile von Krankenhäusern ausgebaut werden. Weiterhin sollen telemedizinische Leistungen „auch während der sprechstundenfreien Zeit“ ermöglicht werden. Das geplante Gesetz für die gestarteten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) soll Guidelines vorgeben und den Datenschutz und die Informationssicherheit ausbauen.
aerztezeitung.de Schwachstellen im Gesundheitssektor Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kritisierte, dass aufgrund des ad-hoc funktionierenden Homeoffices zu Beginn der Pandemie die IT- und Datensicherheit „oft eine untergeordnete Rolle“ gespielt hätte und sich dieses nun ändern müsse. Besonders im Gesundheitswesen müsse Datensicherheit bestehen, erklärte Behördenchef Arne Schönbohm. Von Juli bis September diesen Jahres seien 15.000 Patientendatensätze mit mehreren Millionen medizinischen Bildern öffentlich ohne Passwortschutz zugänglich gewesen. Besonders die Sicherheit vernetzter Medizinprodukte seien eine große Herausforderungen, so das BSI.
aerztezeitung.de Umfrage über Digitalbereitschaft der Mediziner Gesetze und Verfahrensänderungen zur Förderung der Digitalisierung werden von der Politik immens vorangetrieben. Die Corona-Pandemie hat aufgeführt, wie förderlich digitale Anwendungen etwa Videosprechstunde und die Tele-AU sind. Ärzte können auch seit einem Monat digitale Gesundheitsanwendungen (DiGa) verschreiben. Da Ärzte jedoch gerne als „Digitalmuffel“ bezeichnet werden, hat das Bündnis Junge Ärzte (BJÄ) nun gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST eine Umfrage über die Digitalbereitschaft der Mediziner gestartet. Mediziner aller Altersgruppen werden hierbei befragt.
kma-online.de SAP und Telekom erhalten 7 Mio. Euro für Corona-App Damit die europäischen Corona-Apps über nationale Grenzen hinweg genutzt werden können, hat die Europäische Kommission nun rund 13 Millionen Euro aus dem Notfallfonds ESI freigegeben. Für die Entwicklung und Installation fließen sieben Millionen Euro an die Konzerne SAP und Deutsche Telekom. Weitere drei Millionen sind bis Ende 2021 für die Wartung bestimmt.
horizont.at „Gigantische Chancen“ für das Gesundheitswesen Für den österreichischen Unternehmer und Politiker Hans Jörg Schelling haben sich durch die Coronapandemie gigantische Chancen im Bereich „Digital Health“ ergeben. Das Thema E-Health sei durch das Virus besonders im Mittelpunkt vieler Diskussionen im Gesundheitswesen gerückt. Augmented Intelligence, virtuelle Bilder, klinische Informationen von Patienten und Big Data-Analysen mussten in Einklang gebracht werden. Die Krise habe gezeigt, dass man sehr schnell in Bewegung kommen kann, wenn es notwendig ist. Jetzt gehe es darum, an bewährten Tools festzuhalten, erklärt Schelling.
edition.cnn.com Schülerin entdeckt ein Leitmolekül, das zu einer Heilung für Covid-19 führen kann Die 14 Jährige Schülerin Anika Chebrolu aus Texas hat den 3M Young Scientist Challenge 2020 für ihre Entdeckung gewonnen, die eine potenzielle Therapie für Covid-19 bieten könnte. Um ein Leitmolekül zu entdecken, das sich selektiv an das Spike-Protein des SARS-CoV-2-Virus binden kann, verwendete Chebrolu die sogenannte In-silico-Methode. In-sicilo Methoden sind computergestützte Techniken wie Computermodelle, mathematische Berechnungen, analytische Verfahren und molekulare Modellbildung.