Health Headlines am Freitag, 23. Oktober 2020

aerzteblatt.de ePA bereit für die Überführung Die von der BITMARCK-Unternehmensgruppe und dem Software­haus RISE entwickelte elektronische Patientenakte (ePA) sei für die Überführung in den produk­tiven Betrieb bereit, erklärte Andreas Strausfeld, Vorsitzender der BITMARCK-Geschäftsführung. Erstmalig ist es gelungen, medizinische Dokumente von Leistungserbringern bis zur mobilen ePA-Applikation des Versicherten zu übermitteln. Dies sei ein wegweisender Schritt für die digitale Versorgung der Patienten und Versicherten in Deutschland, so Strausfeld. Auch private Kran­ken­ver­siche­rungen könnten künftig die ePA einsetzen.

aerzteblatt.de „kv.dox“ wird bald eingeführt Der Kommunikationsdienst „kv.dox“ für Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten sowie für die Kassenärztlichen Vereinigungen soll im kommenden Monat auf den Markt gebracht werden, bestätigte KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen. Nach erfolgreicher Prüfung durch die gematik soll der Dienst Ärzten und Psychotherapeuten zum elektronischen Versand von Arztbriefen, Befunden, AU-Bescheinigungen oder anderen medizinischen Dokumenten zur Verfügung stehen.

unternehmen-heute.de Labore sind nicht ausreichend digital angebunden Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP geht hervor, dass 20 Prozent der Labore in Deutschland die Ergebnisse der Corona-Tests weiterhin nicht digital übermitteln können. Um schneller auf das Infektionsgeschehen reagieren zu können, müsse die Meldung positiver Testergebnisse an Gesundheitsämter endlich digital erfolgen, fordert stellvertretender Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Sitta. Stattdessen verwenden Labore weiterhin das Fax für die Übermittlung der Erregernachweise. Dies kostet allerdings Zeit.

finanznachrichten.de Dritte Digitale Gesundheitsanwendung zugelassen Das digitale Schlaftraining “somnio” zur Behandlung von Schlafstörungen ist als dritte Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen worden. Somnio gehört nun zu den ersten digitalen Gesundheitsanwendungen, die kassenärztlich verordnet werden können.

apotheke-adhoc.de Kopfschmerz-App bald als vierte DiGA gelistet? Ärzte bewerten die Unterstützung digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA) auch bei Menschen mit chronischen Kopfschmerzen als positiv. Besonders Migräne-Patienten könnten profitieren, da der behandelnde Arzt einen besseren und schnelleren Überblick über den Gesundheitszustand des Patienten erhalten kann. Derzeit hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) drei Gesundheitsanwendungen zugelassen, weitere 21 Anwendungen befinden sich in der Prüfung.

apotheke-adhoc.de Noventi nimmt neuen Anbieter von Videosprechstunden auf Noventi wird nach Zava, Fernarzt und Go Spring nun auch den früheren DocMorris-Partner Kry mit ins Boot nehmen. Damit können Vor-Ort-Apotheken bald auch eRezepte von Kry erhalten. Die Kooperation mit Telemedizinanbietern und Krankenkassen habe möglich gemacht, dass jeder Bürger endlich auch in Deutschland vom elektronischen Rezept profitieren könne, erklärt Noventi-CEO Dr. Hermann Sommer.

aerztezeitung.de Spahn will deutsche Telematikinfrastruktur für Europa öffnen Mit Eckpunkten für ein neues Digitalisierungsgesetz will Gesundheitsminister Jens Spahn die Telematikinfrastruktur (TI) erkennbar ausweiten. So wolle er die TI „an Europa“ anschließen. Alle kartenbasierten Anwendungen sollen abgelöst werden, wie es in dem Papier heißt. Inwiefern das Gesetz umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten.

faz.net Scanwatch von Withings – die Smart-Watch im analogen Design Mit analogen Zifferblatt und mechanischen Zeigern bietet die Scanwatch von Withings eine lange Akkulaufzeit, weist auf Atmungsstörungen während des Schlafs hin und schreibt auf Knopfdruck ein simples Einkanal-EKG, das ein Vorhofflimmern erkennen kann. Auch für das tägliche Sportprogramm kann die Uhr genutzt werden, die mithilfe der Health App die Aktivitäten ausgewertet.

welt.de Akzeptanz für E-Health steigt weiter Besonders seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist die Akzeptanz für E-Health gestiegen. Die Zahl der Videosprechstunden ist in dem Zeitraum von Februar auf März um 350 Prozent gestiegen. Monika Gratzke, medizinische Direktorin von KRY, meint, dass viele, die während Corona den virtuellen Arztbesuch getestet haben, dabei bleiben würden.

kma-online.de Corona-Impfungen ab Anfang 2021 möglich Nach Einschätzungen des Bundesgesundheitsministeriums sollen Corona-Impfungen ab Anfang 2021 möglich sein. Aufgrund der besonderen Beschaffenheit der Impfstoffen, seien die Regierungen der Bundesländer aufgefordert bis zum 10. November Lieferadressen für den Impfstoff angeben. Gesundheitsminister Jens Spahn empfiehlt besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen zunächst die Möglichkeit zur Impfung zu geben und betont, dass es keine Impfpflicht geben werde.