handelsblatt.com Finnland Vorreiter bei Digitalisierung der Gesundheit: Finnland setzte bereits früh auf die Digitalisierung des Gesundheits-Systems – mit Erfolg: So gibt es die elektronische Gesundheitskarte, auf der Gesundheits- und Sozialdaten gespeichert werden, schon seit 2010. Davon profitiert das skandinavische Land nun während der Corona-Pandemie. Patienten und Ärzte konnten schnell auf Onlinebehandlungen und -kurse umstellen. Internationale Unternehmen investieren seit Jahren in Finnland und trugen so dazu bei, dass in der Medizin moderne bildgebende 3D-Verfahren und Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen.
https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_88802394/prognose-von-corona-simulator-20-000-neuinfektionen-in-zwei-wochen-moeglich.html Corona-Simulator gibt Prognose zum Pandemieverlauf: Der Forscher Thorsten Lehr hat einen Simulator entwickelt, der den Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland vorhersagen soll. Der Simulator, der im Netz für jeden frei zur Verfügung steht, soll Prognosen über die Infektionszahlen und damit einhergehende Folgen treffen, die sich an den jeweils geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie orientieren. Dabei unterscheidet er nach Regionen und bezieht seine Daten vom Robert Koch-Institut, von den Gesundheitsämtern, von den Landkreisen und Ministerien sowie Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten.
t-online.de Studie: Corona-Lockdown belastet 20- bis 50-Jährige am meisten: Die psychische Belastung des Corona-Lockdowns im Frühjahr hat besonders die Gruppe der 20-50-jährigen hart getroffen. Das geht aus einer Vorauswertung der Nako-Gesundheitsstudie hervor, die 113.000 Menschen befragt hat.Innerhalb dieser Gruppe zeigten besonders Frauen Ende 30 große psychische Belastungssymptome. So hätte es in Regionen, in denen die Corona-Fallzahlen besonders hoch waren, eine erhebliche Zunahme von Stress und Angst gegeben, so Studienleiter Klaus Berger gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS). Sehr gering sei der Anstieg von psychischen Problemen hingegen bei der Gruppe der über 60-jährigen ausgefallen.
aerzteblatt.de Erste Ideen für drittes Digitalisierungsgesetz bekannt geworden: Für ein geplantes drittes Digitalisierungsgesetz des Gesundheitsministeriums sind erste Konturen entwickelt worden. Das berichtet das Ärzteblatt und beruft sich auf ein Stichpunkte-Papier. Darin heißt es, die Videosprechstunde sowie die Telekonsile von Krankenhäusern sollen ausgebaut werden. des Weiteren solle es möglich gemacht werden, eine elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung „nach ausschließlicher telemedizinischer Behandlung“ auszustellen. Auch weitere Vorgaben für die Digitalen Gesundheitsanwendungen (DIGA) sollen gemacht werden. Dazu sollen „Digitale Pflegeanwendungen“, kurz DiPAs, stoßen.
medicaldaily.com Smart Speaker erobern Gesundheitsmarkt: Sogenannte Smart Speaker wie Google Home, Amazons Alexa oder Apples Siri, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, erobern zunehmend den Gesundheitsmarkt. So hat ein Krankenhaus-Netzwerk aus Pennsylvania, Maryland und New Jersey eine Fähigkeit für Amazons Smart Speaker Alexa entwickelt, um Patienten zuhause helfen zu können. Es soll eine Brücke vom Zuhause des Patienten zur Arztpraxis schaffen. Dafür sollen Ärzte Informationen zur Krankheit ihrer Patienten wie den Medikationsplan, etwaige Übungen oder Arzneien in den Smart Speaker einsprechen. Der Patient hat so zuhause die Möglichkeit, sich vom behandelnden Arzt abgesegnete Informationen und Empfehlungen von Alexa geben zu lassen.
forbes.com Methode zum Drucken von Biosensoren auf Haut entwickelt: Einer chinesisch-amerikanische Forschergruppe ist es gelungen eine Methode zu entwickeln, bei der Biosensoren auf die Haut von Menschen gedruckt werden können und so Informationen wie den Sauerstoffgehalt des Blutes, die Temperatur oder elektrische Herzsignale messen. Dadurch könne die Langzeitüberwachung von chronisch kranken Patienten erheblich vereinfacht werden, so Studienleiter Larry Cheng. Die Sensoren könnten nach Angaben der Forscher auch bei Covid-19-Patienten zum Einsatz kommen und dabei helfen, Veränderungen der Krankheitssymptome in Echtzeit zu messen.