aerztezeitung.de Für seriöse Gesundheitsinformationen im Internet: Bundesgesundheitsministerium plant Zusammenarbeit mit Google Um das im September gestartete Nationale Gesundheitsportal im Internet sichtbarer zu machen, will das Bundesgesundheitsministerium (BMG) künftig mit dem Google kooperieren. „Was nützt es Ihnen, wenn Sie die besten evidenzbasierten Informationen zusammenführen und auf ein Internetportal stellen, wenn das kein Mensch findet?“, fragte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf der Pressekonferenz am Dienstag in Berlin. Künftig werden bei der medizinischen Stichwortsuche die Antworten des Nationalen Gesundheitsportals gesund.bund.de in einem Info-Kasten auf Google hervorgehoben.
aerztezeitung.de Studie zu Online-Behandlungen bei chronischen Schlafstörungen Forscher des Instituts für Allgemeinmedizin vom Universitätsklinikum Freiburg untersuchen zusammen mit Psychologen vom E-Health-Anbieter HelloBetter, die Barmer und weiteren Partner die Wirksamkeit einer kognitiven Online-Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen. In der Studie versuchen sie die Versorgungseffizienz zu verbessern und den Medikamentenverbrauch gegenüber einer Standardtherapie zu senken. Niedergelassene Ärzte aus Bayern und Baden-Württemberg können Patienten für das Projekt einschreiben.
aerzteblatt.de Online-Hautcheck durch Dermatologen: TK bietet digitalen Check bei Hautproblemen Mitglieder der Techniker Krankenkasse können erstmalig ihre Hautprobleme online untersuchen lassen. Auf der Internetplattform „OnlineDoctor“ werden hierfür Bilder der Problemstellen, einschließlich ihrer Versichertennummer, einige Kontaktdaten und ein Foto ihrer Versichertenkarte, hochgeladen. Binnen 48 Stunden schätzt ein Hautarzt die Symptome ein und empfiehlt eine Therapie. Smartphonebilder zu beurteilen sei für Dermatologen schon lange nichts Ungewöhnliches mehr, sagte Klaus Strömer, Präsident des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen.
aerzteblatt.de Spahn appelliert an aktivere Nutzung der Corona-Wahn-App Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert, nachgewiesene Infektionen verstärkt über die Corona-Warn-App zu teilen. Entwickler seien dabei die App zu verbessern: So solle sie beispielsweise häufiger als nur täglich aktualisiert werden. Dennoch Nutzer sollten das System aktiver nutzen und Infektionen melden. Von den 18 bis 20 Millionen Nutzern, hätten bislang nur rund 53.000 Nutzer ihr positives Testergebnis über die App geteilt. Mehr als zwei Millionen Laborergebnisse seien aber bereits über die App übermittelt worden.
apotheke-adhoc.de Teleclinic ist auf Ärztefang Um die telemedizinische Anfragen tausender Patienten aus ganz Deutschland bewältigen zu können, ist der Telemedizinanbieter Teleclinic derzeit auf der Suche nach Ärzten. Knapp 6000 Videosprechstunden werden monatlich durchgeführt. Ob niedergelassene Ärzte darauf eingehen werden, bleibt abzuwarten. Teleclinic versucht mit attraktivem Verdienst und flexiblen Arbeitszeiten via Facebook-Werbung Ärzte für sich zu gewinnen.
it-daily.net Roboter nehmen künftig entscheidende Rolle in der Gesundheitsversorgung ein In Sachen Digitalisierung schneide das deutsche Gesundheitswesen im internationalen Vergleich eher schlecht ab, wie Experten meinen. Zwar wurden mit den Initiativen wie dem Patientendaten-Schutz-Gesetz die Gesundheitsversorgung richtig ergänzt, doch gäbe es weiterhin Entwicklungspotential. Nach Schätzungen der Analysten der Roland Berger Studie sei insbesondere der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) eine wichtige Technologie in der medizinischen Versorgung – vor allem bei der Diagnose, Überwachung, Prävention und Nachsorge. Insbesondere würden Roboter die Möglichkeit bieten, Kosten im Gesundheitswesen zu verbessern und auch die Qualität der Patientenversorgung zu erhöhen.
aerztezeitung.de Pflegeeinrichtungen werden an Telematikinfrastruktur angeschlossen Mit dem Digitalen Versorgung Gesetz (DVG) und dem Patientendatenschutzgesetz (PDSG) erhofft sich der Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege eine Entbürokratisierung und Optimierung des Pflegeprozesses. Obwohl bereits digitale Anwendungen in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten verwendet werden,
sind die Dienste und Pfleger selbst noch nicht über die Telematikinfrastruktur angebunden. Eine solche Anbindung finde bereits großen Zuspruch und Unterstützung aus der Pflege, sagte Gerhard Timm von der Bundesarbeitsgemeinschaft freie Wohlfahrtspflege. Das geplante elektronische Gesundheitsberuferegister (eGBR) soll 2021 in den Start gehen.
tagesspiegel.de Eckpunkte zur Pflegereform: Grundlegende Strukturen überdenken und zukunftsfest machen Die ambulante Pflegesachleistung, das Pflegegeld sowie die Tagespflege sollen Mitte 2021 um fünf Prozent und ab 2023 regelhaft jährlich in Höhe der Inflationsrate angehoben werden. Damit soll die häusliche Pflege soll gestärkt werden. Angehörige sollen bei der Organisation der Pflege auch mehr Flexibilität bekommen und Kurzzeit- und Verhinderungspflege künftig smarter kombinieren können. Ebenso sollen pflegende Angehörige in der Rentenversicherung deutlich besser gestellt werden. Weiterhin sollen Pflegekräfte künftig ausschließlich nach Tarif bezahlt werden.
kma-online.de Digitale Transformation braucht einen Wandel in der Unternehmenskultur Wie ein Smart Hospital richtig funktionieren kann, daran arbeitet die Universitätsmedizin Essen. Neben einer elektronischen Patientenakte und der Integration diverser Subsysteme, gelingt digitale Transformation aber nur mit einer standfesten Strategie und vor allem durch Zusammenarbeit. Traditionelle Verhaltensweisen und überholte Kommunikations- sowie Führungsmodelle heißt es aufzubrechen. Das übergreifende Ziel des Smart Hospitals ist es, den Menschen durch die Digitalisierung und den Einsatz neuer Technologien in den Mittelpunkt zu rücken. Daher gilt eine ganzheitliche Prozessoptimierung zur Verbesserung der Patientenversorgung und der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gleichermaßen zu ermöglichen.
meddeviceonline.com Sicherheitsstandards für digitale Anwendungen in Europa Da durch den Anstieg mobiler digitaler Gesundheitsanwendungen persönliche Daten der Nutzer offengelegt werden, ist die Festlegung geeigneter Sicherheitsstandards für digitaler Anwendungen besonders wichtig. Neben Deutschland veröffentliche auch Spaniens Nationales Kryptologisches Zentrum (CCN) im September eine Übersicht zu den künftigen Mindestsicherheitsanforderungen für digitale Gesundheitsanwendungen. Zu den Mindestanforderungen der digitalen Gesundheitssicherheit gehören ähnlich wie in Deutschland: Anwendungszweck, Architektur, Source-Code, Software von Drittanbietern, Kryptografie, Authentifizierung, Datenspeicherung und Datenschutz, Abrechnung, Plattform-Interaktionen, Netzwerkkommunikation, Ausfallsicherheit.