healthcare-startups.de Selfaply und elevida in DiGA-Liste aufgenommen Die Gesundheitsapps Selfaply und elevida wurden vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zugelassen. Selfaply ist eine Online-Psychotherapie, die auf psychotherapeutischen Ansätzen der kognitiven Verhaltenstherapie basiert. Elevida unterstützt Menschen mit Multipler Sklerose (MS). Mittels therapeutischen Techniken und Übungen soll die anhaltende Müdigkeit oder Erschöpfung reduziert werden.
netzwoche.ch Wissenschaftler entwickeln digitalen Zwilling für Covid-19-Forschung Im Rahmen eines interdisziplinären Programms der ETH Lausanne (EPFL), wollen Wissenschaftler mittels digitaler Abbilder – sogenannte digitale Zwillinge – Krankheitsverläufe von Covid-19 erkrankten Patienten besser erforschen. Ein KI-basierter Algorithmus wertet dabei die gesammelten Daten aus und soll voraussagen, wie schwer Patienten erkranken werden. Der digitale Zwilling soll zudem die am besten geeignete Behandlung ermöglichen.
aerztezeitung.de Google wird wegen Gesundheitsportal des Bundes verklagt Gibt man den Begriff Gesundheit bei Google eingegeben, soll man künftig auf dem nationalen Gesundheitsportal des Bundes „gesund.bund.de“ landen. Das Hervorheben der Informationen wird von zahlreichen Medienvertreter als Angriff auf ihre eigenen Inhalte angesehen. Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig Holstein hat das Verfahren eingeleitet und will prüfen lassen, ob durch die besondere Hervorhebung eine Diskriminierung anderer journalistisch-redaktioneller Angebote aus dem Themenbereich Gesundheit vorliegt.
aerzteblatt.de Telemedizinische Betreuung für Menschen mit Herzinsuffizienz Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die Vorgaben in der Richtlinie zu Untersuchungs- und Behandlungsmethoden der vertragsärztlichen Versorgung (MVV-RL) angepasst, um Patientinnen und Patienten mit einer fortgeschrittenen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) die telemedizinische Betreuung für eine lückenlose ambulante Versorgung zu ermöglichen. Dabei können künftig Vitalparameter kontinuierlich erfasst und auf Unregelmäßigkeiten reagiert werden.
t3n.de Neue Version der Corona-Warn-App verfügbar Die Corona-Warn-App ist überarbeitet worden. Mit der neuen Version wurde unter anderem die Risikoberechnung verbessert. Nutzer*innen sollen sehen können, wann sie positiv Getesteten begegnet sind. Außerdem werden nun die Anzahl der Tage angezeigt, an denen man Risikobegegnungen hatte. Die bisherige Anzahl der Begegnungen wird durch die Summe der Risikominuten ersetzt. Zudem wurde das Einscannen des Testergebnisses und der Diagnoseschlüssel verbessert, um Nutzer*innen zu ermutigen ihre Diagnoseschlüssel zu teilen und mit ihrem positiven Testergebnis andere zu warnen.
aerztezeitung.de Mutterpass und das gelbe U-Heft werden digitalisiert Wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Donnerstag mitteilte, liegen Mutterpass und Kinder-Untersuchungsheft nun in digitalisierter Form vor. Die neuen Anwendungen sollen künftig in der elektronischen Patientenakte (ePA) eingesetzt werden. Neben Mutterpass und U-Heft stehen Impfpass und das zahnärztliche Bonusheft bereits digital zur Verfügung. Aktuell sind damit vier Medizinische Informationsobjekte (MIOs) verfügbar.
faz.net Informatikerin entwickelt „empathischen“ Roboter für die Pflege Roboter assistieren bereits im OP, helfen im Haushalt und pflegen alte Menschen. Allerdings mangelt es ihnen Empathie zu empfinden und Gefühle zu zeigen. Die Informatikerin Elisabeth André von der Universität Augsburg will dies ändern und entwickelt daher einen „empathischen“ Roboter für die Pflege. Hierbei nutzt die Informatikerin die Fortschritte der Künstlichen Intelligenz. Um die emotionale und soziale Dimension interpretieren zu können, arbeitet die sie auch mit Psychologen, Pädagogen und Theaterleuten zusammen.
aerztezeitung.de Digitales Diabetesmanagement hat eine wichtige Rolle in der Pandemie eingenommen Die Telemedizin hat sich als wichtige Diabetes-Stütze in der Corona-Pandemie erwiesen. Wie Ärzte des Universitätsklinikum Graz berichten, konnte sowohl das Blutzuckermanagement schwangerer Frauen mit Diabetes mellitus telemedizinisch fortgeführt, als auch das von Patienten in stationärer Betreuung aufrechterhalten werden. Die Telemedizin hat Ärzten dabei geholfen Blutzuckerkurven digital einzusehen und Therapieempfehlungen aus der Ferne auszusprechen.
e-health-com.de Technologieverbände sehen im Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) großes Potenzial für die medizinische Versorgung in deutschen Krankenhäusern Das im Oktober in Kraft getretene Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) wird als große Chance für den Digitalisierungsschub deutscher Krankenhäusern angesehen. Mithilfe modernster Technologien könnte die medizinische Versorgung in Deutschland enorm verbessert werden. Die Fördermittel des Zukunftsprogramms Krankenhäuser belaufen sich auf bis zu 4,3 Milliarden Euro. Die Technologieverbände bvitg, BVMed, SPECTARIS und ZVEI fordern nun eine schnelle und unbürokratische Überführung des Fonds in nutzenstiftende Digitalisierungsprojekte.
genengnews.com Illumina und Emedgene starten KI-basierte Partnerschaft zur Interpretation seltener Krankheiten Der US-amerikanische Hersteller von Gentechnikgeräten startet eine Zusammenarbeit mit dem auf künstlicher Intelligenz basierenden Unternehmen, Emedgene, für Präzisionsmedizin. Mit der Kollaboration erhoffen sich die Unternehmen seltene genetischen Krankheiten mittels künstlicher Intelligenz (KI) besser erkennen zu können. Die Zusammenarbeit sei dabei nicht auf eine bestimmte seltene Krankheit ausgerichtet – im Gegenteil wolle man alle Varianten seltener Krankheiten identifizieren, erklärt Marcos Gonzales, stellvertretender Direktor von Illumina.