aerztezeitung.de Dienst für Kommunikation im Medizinwesen der KBV ab Dienstag einsetzbar: Nachdem die gematik den Dienst für die Kommunikation im Medizinwesen (KIM) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zugelassen hat, können Ärzte ihn ab Dienstag online bestellen und in ihren Praxen einsetzen. Das teilte die KBV am Freitag mit. Damit ist Kv.dox der zweite zugelassene KIM-Dienst in Deutschland. Der Kommunikationsdienst KIM soll Praxen den elektronischen und sicheren Versand und Empfang medizinischer Dokumente über die Telematikinfrastruktur (TI) erleichtern. Ab April wird KIM die einzige Möglichkeit für Ärzte sein, elektronische Arztbriefe zu übermitteln, sofern sie ein Honorar für die E-Arztbriefe bekommen möchten.
onetoone.de Untersuchung: E-Health weiter mit Datenschutzproblemen: Wie ein Forschungsbericht des Digital-Risiko-Managers CybelAngel zeigt, sind im Internet weiterhin mehr als 45 Millionen sensibler Bilder und Patientendaten frei zugänglich – und damit ein attraktives Ziel für Cyberkriminelle. Laut der Untersuchung, die rund sechs Monate andauerte, befinden sich u.a. Röntgen-, CT- und MRT-Scans auf ungeschützten Servern im Netz und sind für jedermann offen einsehbar. In Deutschland fanden die Analysten auf 251 Servern 39.204 frei zugängliche DICOM-Aufnahmen.
t-online.de Keine Probleme bei Übermittlung von Corona-Infektionszahlen nach Umstellung auf E-System? Entgegen wiederholt geäußerter Kritik aus der Öffentlichkeit und den Kommunen gebe es momentan keine „blinden Flecken“ bei der Übertragung von Corona-Infektionszahlen, so ein Sprecher des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Übermittlung der Daten war zuvor auf das bundesweit einheitliche elektronische Meldesystem Demis umgestellt worden. Damit sollte die Übertragungsgeschwindigkeit erhöht und Fehler vermieden werden. Zuvor hatte die Stadt Nürnberg und der Landkreis München über technische Probleme geklagt. Diese könnten aufgrund unvorhergesehener Wartungsarbeiten nicht dauerhaft ausgeschlossen werden, heißt es dazu vom Gesundheitsamt München.
googlewatchblog.de App unterstützt bei Einhaltung des 15 Kilometer-Radius: In immer mehr Gegenden in Deutschland gilt für die Einwohner ein 15 Kilometer Bewegungsradius um ihren Wohnort, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu bekämpfen. Damit gehen erhebliche Unsicherheiten und Diskussionen einher. Eine kostenlos im App-Store erhältliche App mit dem Namen „Radius“ verspricht nun zumindest etwas Klarheit. Sie zeichnet nicht nur auf einer Karte den erlaubten 15 Kilometer-Radius ein, sondern warnt auch beim Überschreiten der Grenze.
aerzteblatt.de Neue Features für Corona-Warn-App geplant: Wie aus einem Papier des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hervorgehen soll, welches dem Ärzteblatt vorläge, soll die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung demnächst weitere Funktionen erhalten. Geplant seien ein Dashboard, eine Begegnungshistorie, eine Datenspende und eine Eventregistrierung. Das Dashboard soll schon ab Februar zum Einsatz kommen und Informationen über das landesweite Infektionsgeschehen bereithalten. Mit der Datenspende sollen Nutzerbefragungen auf freiwilliger Basis erhoben werden, auch dieses Feature könnte ab Mitte Februar verfügbar sein.
digitalhealth.net CliniSys bringt System für Genomlabors in Großbritannien auf den Markt: Das auf Lösungen für das Informationsmanagement in klinischen Laboren spezialisierte Unternehmen Clinisys hat in Großbritannien ein neues Informationssystem eingeführt, mit dem das Management von Genomlaboren landesweit vereinfacht werden soll. Das System namens GLIMS Genomics könne standardisierte Testservices für englische Krankenhäuser bieten, teilte das Unternehmen mit. Es biete einen hohen Automatisierungsgrad, der die Durchführung von Genomtests beschleunigen und effektiver machen soll.