deutsche-startups.de IBB Ventures und Athenion investieren eine siebenstellige Summe in das E-Health-Startup Motognosis: Motognis hat sich auf die Entwicklung von Softwarelösungen zur eigenständigen Symptom-Messung durch Patienten spezialisiert. Der Schwerpunkt der von Sebastian Mansow-Model geführten Firma liegt dabei auf Symptomen neurologischer Erkrankungen wie Parkinson oder multipler Sklerose.
faz.net Junge Biotech-Unternehmen erhalten mehr Risikokapital: Laut einer neuen Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG investieren Venture-Kapitalgeber in der Pandemie vermehrt in Biotech-, Pharma- oder Gesundheits-Startups. Um das zu ermitteln, analysierten Experten die internationalen VC-Ströme. Das Ergebnis: Im vergangenen Jahr stieg der Geldfluss in die Sektoren Biotech, Pharma, Gesundheit und Digitaltechnik im zweistellige Prozentbereich. An der Spitze: Risikoinvestitionen im Biotech- bzw. Pharmasektor. Hier stiegen die Risikoinvestitionen auf 63 Prozent bzw. 44,6 Milliarden Dollar.
sueddeutsche.de Altötting führt digitalen Impfnachweis ein: Der Landkreis Altötting bietet Corona-Geimpften seit dieser Woche ein digitales Impfzertifikat an. Während Der Bund noch über die flächendeckende Einführung eines solchen, digitalen Nachweises diskutiert und Hersteller wie Microsoft sich schon Gedanken über eine technische Lösung hierfür macht, war man in Oberbayern etwas „proaktiver“, wie es CSU-Landrat Erwin Schneider gegenüber der SZ erklärt. Er hält es für sehr wahrscheinlich, dass Bürgerinnen und Bürger solch einen Nachweis irgendwann gut gebrauchen könnten. Wenn nicht innerhalb Deutschlands, dann höchstwahrscheinlich im internationalen Reiseverkehr. Daher erhält jede Person, die eine Zweitimpfung erhalten hat, einen Code, der mit dem Handy aaslesbar bzw. speicherbar ist und so als Impfnachweis dienen soll.
aerzteblatt.de Neue Plattform führt Forschungsdaten zu COVID-19 zusammen: Forscher der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) arbeiten an einer Plattform, die Informationen zu Corona-Infektionen bündeln und Wissenschaftlern zugänglich machen soll. Die „CODEX“ genannte Datenaustauschplattform wird es Forschenden ermöglichen, große COVID-19-Datensätze aus verschiedenen Quellen zentral auszuwerten. Bereits 2018 hat das MII damit begonnen, Daten aus dem Klinik- und Forschungsalltag dezentral und datenschutzgerecht zu integrieren, um sie der Forschung zur Verfügung zu stellen.
zeit.de Beteiligungsprozess zur Digitalisierung im Gesundheitswesen: Mit einem digitalen Kongress zur Zukunft des Gesundheitswesen wurde in dieser Woche in Rheinland-Pfalz ein sogenannter Beteiligungsprozess eingeläutet, der langfristig zu einem „Masterplan digitales Gesundheitswesen Rheinland-Pfalz 2030“ führen soll. Rund zwei Millionen Euro möchte die Landesregierung für Projekte und Maßnahmen zur Beteiligung von Fachleuten, Patienten und deren Angehörigen zur Verfügung stellen. Ziel ist es, die Chancen der Digitalisierung für eine Verbessrung der gesundheitlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger optimal zu nutzen. Es ist bereits der zweite Beteiligungsprozess in Rheinland-Pfalz: 2017 war ein ähnliches Projekt zur Bekämpfung von Armut ausgerufen worden.
deutsche-startups.de 5 Tipps, die Healthcare-Startups beachten sollten: Gesundheits-Startups erleben aktuell einen großen Aufschwung, der auch noch einige Zeit anhalten dürfte. Digital-Health-Expertin Luisa Wasilewski verrät Gründern einige Tipps, dies im Healthcare-Segment zu beachten gilt: Einen möglicherweise längeren Investitions-Lifecycle, sorgfältige Auswahl der Investoren; idealerweise verfügen diese über ein spezialisiertes Health-Investment-Team, die frühzeitige Entwicklung belastbarer Validierungs-KPIm, die Notwendigkeit von belastbaren Tests, Studien und guter Vertreiber zu erkennen und auf ein Team voller Markt-Experten zu setzen.
healtheuropa.eu Ältere Patienten bevorzugen digitale Gesundheitstools gegenüber persönlichen Kontakten: Ein neuer Bericht aus Großbritannien zeigt, dass die Hälfte der Patienten über 55 im Vereinigten Königreichs während der COVID-19-Pandemie gute Erfahrungen mit digitalen Gesundheitsangeboten gemacht hat. Gerade in Bereichen wie der Fernüberwachung von Werten und Videosprechstunden wurden digitale Tools gerne bzw. sogar bevorzugt genutzt. Für den von einem Full-Service-Anbieter für digitale Transformation in Auftrag gegebene Bericht wurden 301 Hausärzte und 3.009 Patienten in Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden befragt.
forbes.com Digital Health Startup Hims & Hers startet mit 1,6-Milliarden-Dollar-SPAC-Deal an der Börse: Dem amerikanischen E-Health-Startup Hims & Hers ist durch einen SPAC-Deal der Sprung an die Börse gelungen. Der Börsengang über eine Zweckgesellschaft (Special Purpose Acquisition Company) wird im E-Health Bereich immer beliebter, da er Gründern und Investoren mehr Kontrolle ermöglicht, anstatt die Preisgestaltung allein der Gnade der Banker zu überlassen. Hims & Hers Co-Gründer Dudum erklärt seine Entscheidung unter anderem mit einer hierdurch möglichen, angemesseneren Preisgestaltung. Ein SPAC-Deal erschien vorteilhafter.