kma-online.de Siemens Healthineers und IBM rollen E-Health-Markt auf: Siemens Healthineers und der IT-Konzern IBM kooperieren bei der neuen Plattform „teamplay digital health platform connect“. Diese soll die verschiedenen Akteure des Gesundheitswesens vernetzen und setzt dafür auf internationale Standards, beispielsweise beim Austausch von Patientendaten.
aerzteblatt.de Digitale Gesundheitskompetenz der Deutschen weiter ausbaufähig: Rund der Hälfte der Deutschen fällt es schwer, die Zuverlässigkeit von Gesundheitsinformationen im Internet zu bewerten. Das zeigt eine Studie der AOK zur digitalen Gesundheitskompetenz in Deutschland. Laut der Studie habe eine höhere digitale Gesundheitskompetenz viele gesundheitliche Vorteile. Um diese zu verbessern, benötige es neben der Aufklärung durch Ärztinnen und Ärzte niedrigschwellige Konzepte wie Patientenlotsen oder Gesundheitskiosks.
pharmazeutische-zeitung.de 45 Millionen Euro mehr für die Gematik: Die Gematik, die unter anderem für Projekte wie die elektronische Patientenakte (EPA) und das E-Rezept zuständig ist, soll im nächsten Jahr zusätzliche 45 Millionen Euro vom Bundesgesundheitsministerium erhalten. Dass die Gematik im nächsten Jahr mehr Geld ausgeben wird, liegt insbesondere am Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG). Die Gematik hatte hierzu die Unternehmen IBM Deutschland sowie die Zur Rose-Tochter E-Health-Tec mit der Umsetzung beauftragt.
faz.net Bill Gates nennt positive Folgen der Corona-Pandemie
: Microsoft-Mitgründer Bill Gates zieht keine durchweg negative Bilanz aus der Corona-Krise. Zwar sei die Pandemie „schrecklich“, sie trage jedoch auch zu Innovationen im Gesundheitswesen, insbesondere für die Entwicklungsländer, bei. Von den Regierungen, mit denen seine Stiftung zusammenarbeitet, fordert er, sich besser auf kommende Pandemien vorzubereiten.
kma-online.de 350 Millionen für neue Technologien in Gesundheit und Pflege: Um die Entwicklung interaktiver Technologien in der Gesundheitsversorgung voranzutreiben, startet das Forschungsministerium das neue Forschungsprogramm „Miteinander durch Innovation“. Die Corona-Pandemie hätte gezeigt, wie hilfreich „neue Technologien für unser Zusammenleben“ seien, sagt Forschungsministerin Anja Karliczek. Bei dem Projekt geht es insbesondere um Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung und der Pflege. Denkbar sind beispielsweise Assistenzsysteme, die Pflegekräfte entlasten könnten.
aerztezeitung.de App auf Rezept: „Wir betreten Neuland“: Im Interview spricht Professor Jörg Debatin, Leiter des Health Innovation Hub im Bundesgesundheitsministerium, über die Einführung der digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) in Deutschland. Die ersten Zulassungen von Apps seien zwar „ein Meilenstein“, unklar sei bislang jedoch, „ob diese DiGA tatsächlich Nutzen stiften“. Debatin rechnet für die Zukunft mit einem „Gewöhnungseffekt“ bei der Nutzung der DiGA, ähnlich der Videosprechstunden, die inzwischen weit verbreitet seien.
tagesspiegel.de Dem Robert Koch-Institut fehlen wichtige Mitarbeiter: Der Haushaltsausschusses im Bundestag hatte Ende November beschlossen, nur vier zusätzliche Stellen für die IT-Abteilung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu bewilligen. Das RKI selbst forderte 68 neue Stellen. Michael Theurer, Vizechef der FDP-Fraktion im Bundestag, sagte, es sei „abenteuerlich“, wenn die Bundesregierung „dem RKI die nötigen IT-Experten verweigert“. Auch der SPD-Politiker Karl Lauterbach fordert einen Ausbau der IT-Abteilung des RKI, „um wichtige Software-Projekte umzusetzen“.
faz.net Die Corona-App soll mehr Daten sammeln dürfen: Der Landkreistag in NRW will die Corona-App in die Lage versetzen, mehr Daten zu sammeln, um deren Wirksamkeit zu verbessern. Das Modell der „CoronaAppPlus“ soll Nutzer mittels Anreizen dazu bewegen, freiwillig mehr persönliche Daten zu übertragen. Zu den Vorteilen könnte beispielsweise der Zugang zu Fitnessstudios und Restaurants gehören, die derzeit eigentlich geschlossen sind.
sueddeutsche.de Neue E-Patientenakte startet zunächst mit Testphase: Am ersten Januar 2021 startet die elektronische Patientenakte (ePA) mit einer Testphase „mit ausgewählten Arztpraxen und Krankenhäusern“. Das gab das Bundesgesundheitsministerium in einer Antwort auf eine kleine Anfrage bekannt. Nach Abschluss dieser Testphase kann die flächendeckende Vernetzung beginnen. Weitere Funktionen der ePA sollen nach und nach freigeschaltet werden.
washingtonpost.com Alles, was Reisende über Impfpässe wissen müssen: In den USA starten zwei Apps, die als digitaler Impfpass für Reisende dienen. Der CommonPass wird bereits seit Oktober getestet. Die App stellt einen QR-Code bereit, über den die Testdaten oder Impfstoffdokumentation eines Passagiers gescannt werden können. Der IATA-Reisepass wird von der International Air Transport Association entwickelt. Er ermöglicht es Reisenden zusätzlich, sich über die Einreisebestimmungen des Ziellands sowie vorhandene Testzentren zu informieren.
forbes.com Digital-Health-Start-up Ro steigt mit der ersten Übernahme in die häusliche Pflege ein: Das Gesundheits-Start-up Ro bietet bisher Telemedizin und eine Online-Apotheke an. Nun will das Unternehmen auch in die häusliche Pflege einsteigen und hat dafür die Online-Plattform Workpath übernommen, Workpath bringt Dienstleister für die Blutabnahme zu Patienten nach Hause, damit diese nicht in eine Arztpraxis gehen müssen. Ro, das erst vor drei Jahren gegründet wurde, gehört zu den aufstrebenden Digital-Health-Unternehmen. Es wird inzwischen mit rund 1,2 Milliarden Euro bewertet.