aerztezeitung.de IT-Experten beklagen Sicherheitsmängel in Krankenkassen-Apps: IT-Experten des Computermagazins c‘t haben Sicherheitslücken bei verschiedenen App-Angeboten der Krankenkassen aufgedeckt. Zwar habe sich im Vergleich zur letzten Untersuchung von 2018 „vieles verbessert“, dennoch zeigten sich rund zwei Dutzend der digitalen Krankenkassen-Angebote anfällig gegenüber Hackerangriffen. Gleiches gelte für Kartenterminals in Arztpraxen: Mit etwas Übung könnten Cyberkriminelle noch zu einfach die momentan verbreiteten Schutzvorkehrungen umgehen. Erste Krankenkassen reagierten auf die Erkenntnisse bereits mit technischen Anpassungen bei ihren Apps.
idowa.de Warnungen vor Stress und Corona-Infektionen bei Beschäftigten im Onlinehandel: Während die großen Onlinehändler im Pandemiejahr 2020 zu den großen Gewinner gehörten, gilt dieser Grundsatz für ihre Angestellten nur bedingt. Im ohnehin stressigen, weil arbeitsintensiven, Weihnachtsgeschäft wachsen nun die Sorgen vor Überlastung und Ansteckungen mit dem Corona-Virus. So wirft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi Amazon vor, gravierende Mängel beim Arbeits- und Infektionsschutz zuzulassen. So sei es in den Sortier- und Versandzentren in Garbsen, in Bayreuth und in Borgstedt zu Corona-Infektionen gekommen. Amazon widersprach den Vorwürfen. Die Linke-Abgeordnete Sabine Zimmermann fordert angesichts dessen bessere gesetzliche Sozial- und Nachhaltigkeitsstandards.
wdr.de Softwareunternehmen CSB-System entwickelt Gesundheit-App für Arztpraxen: Die Geilenkirchener Software-Firma CSB-System hat den Start der selbstentwickelten Informationsplattform „www.zusammenfuergesundheit.de“ bekannt gegeben. Darauf sind rund 60 Gesundheits-Apps enthalten. Das Angebot richtet sich an Arztpraxen, Krankenhäuser, Pflegeheime, Unternehmen und Privatpersonen. So soll es über die App möglich sein, digitale Sprechstundentermine zu vereinbaren oder ein Rezept zu verschreiben. Für Privatpersonen findet sich auch ein Tagebuch über den gesundheitlichen Zustand. Zwar soll die App zunächst im Kreis Heinsberg zum Einsatz kommen, entwickelt ist sie aber als bundesweite Plattform.
businessinsider.de Amazon-Care will expandieren: Der hauseigene virtuelle Pflegedienst des Online-Versandhändlers Amazon, Amazon-Care, soll perspektivisch auch für nicht im Unternehmen arbeitende Menschen verfügbar gemacht werden. Seit 2019 können über Amazon-Care Mitarbeiter des Konzerns im Bundesstaat Washington mit Ärzten interagieren, Hausbesuche vereinbaren und Rezepte bestellen. Nun treibt der Konzern seine Pläne voran, mit dem Angebot zu expandieren. Dies könnte gravierende Folgen für kleine Gesundheitsunternehmen und Health-Start-ups haben.
eveningexpress.co.uk Schottische App soll Gesundheitspersonal beim Corona-Impfprogramm unterstützen: Anfang Dezember startete in Großbritannien das Impfprogramm gegen die Corona-Pandemie mit den ersten Risikopatienten. Um das Gesundheits- und Pflegeheimpersonal beim Prozess zu unterstützen hat die schottische Regierung nun die App „Vaccination Management Tool“ herausgegeben. Sie soll Ärzten aktuelle Informationen über die Impfpatienten übersichtlich bereitstellen – etwa ob es sich um die erste oder zweite Impfdosis handelt oder welcher Impfstoff verabreicht wurde. Die Regierung erhofft sich davon in Zukunft, wenn mehrere Impfstoffe vorhanden sind, mess- und vergleichbare Informationen über die Verträglichkeit und Effektivität jedes einzelnen zu erhalten.
forbes.com Gewinner der „Unlimited Challenge“ für smarten Rollstuhl ausgezeichnet: Das britische Unternehmen „Phoenix Instinkt“ ist mit einem Preisgeld in Höhe von einer Millionen US-Dollar für die Entwicklung eines ultraleichten und intelligenten Rollstuhls ausgezeichnet worden. Das Geld soll verwendet werden, um den Carbon-Rollstuhl Phoenix i weiterzuentwickeln und auf den Markt zu bringen. Der Rollstuhl kann seinen Schwerpunkt durch intelligente Systeme automatisch anpassen, was ihn stabiler macht und leichter zu manövrieren. des Weiteren besitzt er ein intelligentes Bremssystem, welches sich automatisch dem Streckenverlauf anpasst. Der Preis wird aller drei Jahre im Rahmen der „Unlimited Challenge“ von Toyota Mobility Foundation an eine Entwicklung verliehen, die Innovationen im Bereich der assistiven Technologien für Menschen mit Lähmung vorangetrieben haben.