aerztezeitung.de SORMAS zur digitalen Kontaktverfolgung in NRW Die vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und Deutschen Zentrum für Infektionsforschung entwickelte E-Health-Software SORMAS soll künftig in NRW zur digitalen Kontaktverfolgung eingesetzt werden. Sie soll für eine effektivere Bekämpfung der Corona-Pandemie sorgen und die Gesundheitsämter unterstützen. Corona-Fallzahlen können mit der Software digital übermittelt und Labormeldungen digital empfangen werden.
pharmazeutische-zeitung.de E-Rezept zeigt auch ausländische Versender an Neben der Suche nach der nächstliegenden Apotheke, sind in der E-Rezept-App der Gematik weitere Funktionen wie die Anfrage über die Verfügbarkeit der Arzneimittel, eines Botendienstes und die Versandmöglichkeit integriert. Weiterhin sollen bei der Apothekensuche künftig auch ausländische Versender aufgelistet werden.
n-tv.de„Health Valley“ in der Rhein-Neckar-Region geplant Die Landesregierung von Baden-Württemberg plant in den Medizinstandort Rhein-Neckar zu investieren. Ähnlich wie der Wissenschaftsstandort „Cyber Valley“ ist nun eine Art „Healthy Valley“ in Planung. Unter dem Titel „Heidelberg Mannheim Health and Life Science Alliance“ wird ein neues Großklinikum Heidelberg-Mannheim künftig mit Einrichtungen wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum, dem Max-Planck-Institut für medizinische Forschung oder der Mannheimer Fraunhofer-Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie kooperieren.
welt.de Neue App soll unverträgliche Nahrungsmittel erkennen Die neue App „HealthMe“ soll Menschen mit Unverträglichkeiten am Supermarktregal helfen. Die App scannt dabei den Barcode ein und listet auf, was sich in den Lebensmitteln verbirgt. Mit ihrer App will Gründerin Victoria Noack nicht nur Allergiker, sondern auch Veganer und Vegetarier ansprechen.
techrepublic.com KI verbessert betriebliche Effizienz im Gesundheitswesen Im Gesundheitswesen kann der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) die Effizienz des öffentlichen Gesundheitswesens erhöhen, erklärt AJ Abdallat, Gründer und CEO von Beyond Limits. KI-gestützte Prognosemodelle können bei der Vorhersage der Auswirkungen von COVID-19 auf medizinische Einrichtungen helfen. Sie ermöglichen es Einrichtungen, trotz der Herausforderungen durch unzureichende und sich ständig ändernde Daten logistische Reaktionen festzulegen. Zudem erlauben KI-gestützten Diagnosealgorithmen eine Echtzeit-Analyse der Vitaldaten von Patienten und Handlungsempfehlungen.
kma-online.de Cyberattacke auf Uniklinik Düsseldorf angeblich vermeidbar gewesen Dem Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zufolge wäre die im Herbst 2020 erfolgte Cyberattacke auf das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) vermeidbar gewesen. Die IT-Systeme der Uniklinik waren in der Nacht zum 10. September 2020 lahmgelegt worden. Auf Sicherheitslücken werde vom BSI sehr schnell hingewiesen, erklärte BSI-Präsident Arne Schönbohm. Oft würden Unternehmen jedoch bis zu zwei Jahre brauchen, um Lücken zu schließen.
dasinvestment.com Chancen der KI in der Medizin Im Gesundheitswesen bieten Anwendungsbereiche der künstlichen Intelligenz Potenzial in der Forschung, Epidemiologie, Prävention, Diagnostik oder Behandlung. In der medizinischen Bildgebung haben Forscher der Northwestern University Feinberg School of Medicine und Wissenschaftler von Google AI einen Algorithmus entwickelt, der eine Effizienz von fast 95 Prozent verspricht. Weiter belegen Studien, dass in der Demenzforschung KI eine wichtige Rolle spielen kann. Mit einfachen Analysen von Aufnahmen des Gehirns können Krankheitserscheinungen durchschnittlich sechs Jahre früher erkannt werden.
faz.net EU entscheidet über Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffs Ende Januar will die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) über die Marktzulassung des Corona-Impfstoffs des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astra-Zeneca entscheiden. Großbritannien hatte den Impfstoff bereits Ende 2020 genehmigt, der nun seit etwa einer Woche eingesetzt wird. In der EU sind bisher die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und dem amerikanischen Unternehmen Moderna zugelassen.
medical-tribune.de Stärkere Nutzung von Videosprechstunden im ersten Quartal 2020 nachgewiesen Nach Angaben des Bewertungsausschusses (BA) hat sich die Zahl der Videosprechstunden durch die Corona-Pandemie rasant erhöht. Den Ausrechnungen zufolge wurden im ersten Quartal 2020 insgesamt über 202.000 Videosprechstunden und damit 127-mal öfter als im vorherigen Quartal erbracht. Doch auch vor Ausbruch der Pandemie war in Deutschland bereits eine positive Tendenz zu vermerken. Die Zahl der abgerechneten Videokonsultationen habe sich im vierten Quartal 2019 ebenfalls verdreifacht. Die größte Steigerung konnte in den Einzeltherapien der Antragspsychotherapie verzeichnet werden. So wurden im ersten Quartal 2020 knapp 107.000 Leistungen dieser Art per Video erbracht.
computerweekly.com Studie: Covid-19 hat zu 25-prozentigen Anstieg von Gesundheits-Apps in Großbritannien geführt Die Corona-Pandemie hat auch in Großbritannien zu einem markanten Download-Anstieg von Gesundheits-Apps und digitalen Gesundheitsdiensten in Großbritannien geführt. Insbesondere sind die Downloads für Mental-Health-Apps um 200 % gestiegen, wie eine Studie der Organisation für die Überprüfung von Pflege- und Gesundheitsanwendungen (Orcha) ergeben hat. Insgesamt seien die Downloads von Gesundheits-Apps während der Pandemie um 25 % gestiegen. Die Corona-Krise hat mithin zu einem „massiven Aufschwung“ bei der Nutzung von digitalen Gesundheits-Apps geführt.