aerztezeitung.de Corona-Warn-App: Positive Testergebnisse werden kaum angegeben Die Corona-Warn-App wurde bisher 25 Millionen Mal heruntergeladen. Dennoch zeigen Auswertungen, dass das digitale Werkzeug der Bundesregierung nur selten zum Teilen eines positiven Testergebnisses genutzt wird. So wurden seit dem Start der App am 6. Juni 2020 bislang nur 190.835 positive Testergebnisse über die Warn-App geteilt. Dies entspricht 11 Prozent aller positiven Corona-Testergebnisse in Deutschland.
t3n.de Google übernimmt Fitbit Nachdem die EU-Wettbewerbshüter im Dezember 2020 den 2,1 Milliarden US-Dollar schweren Deal genehmigt haben, gehört der Fitnesstracker Fitbit nun offiziell zu Google. Fitbit hat einen großen Satz an Gesundheitsdaten, die durch die Übernahme an Google gehen. Datenschützer hatten den Deal daher stark kritisiert. Um eine Wettbewerbsverzerrung zu verhindern, hat die EU-Kommission Google auferlegt, die Fitbit-Daten nicht für Anzeigegeschäfte nutzen zu dürfen. Dies gilt ebenfalls für die Dienste Google Maps oder Youtube.
aerzteblatt.de Grünen-Chefin Baerbock fordert bessere Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum Nach Einschätzungen der Grünen-Bundesvorsitzenden Annalena Baerbock habe die Corona-Pandemie gezeigt, wie wichtig Gesundheitseinrichtungen in der Fläche sind und fordert daher eine bessere Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Sie will Krankenhausstandorte in Sachsen-Anhalt durch Umstrukturierungen zukunftsfest machen und dabei das Angebot von Telemedizin stärken.
aerztezeitung.de Homeoffice kann die Psyche belasten Dr. Anette Wahl-Wachendorf vom Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte warnt vor den Schattenseiten der Fernarbeit. Arbeitsminister Hubertus Heil und die Grünen-Bundestagsfraktion appellieren zwar an Arbeitgeber ihre Beschäftigten vermehrt ins Homeoffice zu schicken. Doch Wahl-Wachendorf betont, dass es niemandem etwas nütze, mit einer Depression allein im Homeoffice zu sitzen. Der Arbeitgeber sollte daher immer abwägen, ob dem beabsichtigten Infektionsschutz nicht eine psychische Komponente des jeweiligen Arbeitnehmers entgegenstehe.
t3n.de Google behebt Störung der Corona-Warn-App Viele Android-Nutzer hatten in der Corona-Warnapp keine aktuellen Ergebnisse bei der Risikoermittlung erhalten. Den Fehler an der technischen Schnittstelle hat Google nun beseitigt, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Fehler wurde jedoch nicht nur in der Corona-Warn-App des Bundes gefunden, sondern auch in weiteren vergleichbaren Lösungen weltweit, die auf das „Exposure Notification Framework“ für das Google-Betriebssystem Android ausgerichtet sind.
medcitynews.com Biogen und Apple starten virtuelle Studie zur kognitiven Gesundheit In Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Unternehmen Biogen startet Apple eine Studie zur Entwicklung digitaler Biomarker für kognitive Gesundheit. Ziel ist es zu untersuchen, welche Rolle die Apple Watch und das iPhone bei der Überwachung der kognitiven Leistung und beim Screening auf eine Abnahme der kognitiven Gesundheit, einschließlich leichter kognitiver Beeinträchtigungen, spielen könnten. Die Studie wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahres anlaufen.
aerztezeitung.de NRW: Unzureichende Datenlage der Hebammenversorgung Um eine gezielte Bedarfsplanung und Steuerung der Hebammenversorgung in Nordrhein-Westfalen zu ermöglichen, sollten Gesundheitsämter das Angebot klinisch und außerklinisch tätiger Hebammen künftig erfassen. Zu diesem Ergebnis kam die Studie „Geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen in Nordrhein-Westfalen“ der Hochschule für Gesundheit. Eine genaue Angabe der im Beruf aktiven Hebammen sei derzeit nicht möglich. Verfügbare Quellen seien unvollständig oder doppelt. Die WissenschaftlerInnen fordert daher eine gesetzliche Grundlage für eine standardisierte digitale Erfassung.
industry-of-things.de Corona-Warnarmband geht in die Testphase Das Corona-Warnarmband ist eine zusätzlich zur App entwickelte Alternative der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Die Bluetooth-Armbänder werden nun für die Pilotstudie an Kielerinnen und Kieler aus Pflegeeinrichtungen verteilt. Es soll vor allem älteren Menschen, die kein Smartphone besitzen oder es nicht bedienen können, die Möglichkeit geben über mögliche Risikokontakte informiert werden. Überprüft wird, ob das Armband im Wesentlichen rund läuft und die Nutzenden es bedienen können.
trendingtopics.at TBMs Monitoring-Tool in Australien im Einsatz
Das österreichische Start-Up „Telbiomed“ kommt nun auch in Australien zum Einsatz. Das Unternehmen hat zur Überwachung von Covid-Patienten ein Monitoring-Tool (TBM) entwickelt, mit dem der Gesundheitszustand von Patientinnen und Patienten aus der Ferne überwacht werden kann. Hierfür wurde eine Daten- und Kommunikationsplattform für Patienten, Pflegepersonal und Medizinern entwickelt, die Verlaufskontrollen durchführen und bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes medizinische Maßnahmen einleiten kann.
healthcare-in-europe.com Mithilfe von Deep Learning Bias im Brustkrebs-Screening entgegenwirken Zwei Wissenschaftlerinnen der Harvard Medical School und des MIT Institute of Medical Engineering & Science haben gemeinsam ein Deep-Learning-Modell entwickelt, das das Brustkrebsrisiko einer Frau ausschließlich mithilfe ihres Mammogramms vorhersagen soll. Ein rein bildbasierter Ansatz erziele bessere Ergebnisse als andere Modelle und fördere die Gleichbehandlung der Frauen aller ethnischen Gruppen, erklärt Constance Lehman, Professorin für Radiologie an der Harvard Medical School. Künstliche Intelligenz (KI) verschlimmere die Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung nicht ausschließlich. Ihre Forschungen hätten gezeigt, dass KI Benachteiligung auch mindern könne.