geneticliteracyproject.org Neues KI-Werkzeug für Prostatakrebs-Diagnosen Forscher des Korea Institute of Science and Technology (KIST) arbeiten gemeinsam mit dem Biomaterials-Research Center an einer Technik zur Diagnose von Prostatakrebs. Sie haben hierfür eine KI-Analysemethode in einen auf elektrischen Signalen basierenden ultrasensitiven Biosensor entwickelt, der Urinproben innerhalb von zwanzig Minuten mit fast 100-prozentiger Genauigkeit auswertet. Ein Diagnosetest mit Urin ist für Patienten bequem und erfordert keine invasive Biopsie, wodurch Krebs ohne Nebenwirkungen diagnostiziert wird. Diese nicht-invasive Methode ist für Patienten angenehmer, da es keine invasive Biopsie erfordert und Krebs ohne Nebenwirkungen diagnostiziert werden kann.
reuters.com Google Pixel-Smartphones sollen Herz- und Atemfrequenz messen können Im kommenden Monat sollen die Kameras von Google Pixel Herz- und Atemfrequenz messen können.
Nutzer*innen legen hierfür ihren Finger über die Linse, die leichte Farbänderungen wahrnimmt, die dem Blutfluss entsprechen. Die Atmung wird aus dem Video der Bewegungen des Oberkörpers berechnet. Google wolle damit seinen Nutzern eine Alternative zur manuellen Pulskontrolle bieten. Die KI erfordere jedoch noch weitere Tests bevor sie medizinischen Bereichen eingesetzt werden könne, so Google Health Produktmanager Jack Po. Bisher kann sie die Herzfrequent noch um etwa zwei Prozent verfälschen.
aerztezeitung.de „HealthGuard“-Kampagne soll für mehr Sicherheit und Transparenz über Gesundheitsinformationen sorgen Das amerikanische Start-up „News Guard“ hat in Zusamenarbeit mit Partnern wie Microsoft, der Knight Foundation und dem Mount Sinai Health System die Browser-Erweiterung „HealthGuard“ entwickelt, die die Verbreitung von Fehlinformationen, insbesondere im Zusammenhang mit Impfungen, vermeiden und damit mehr Glaubwürdigkeit und Transparenz im Netz sicherstellen soll. Bis zum 30. Juni 2021 kann dieser kostenlos heruntergeladen und auf allen gängigen Browsern verwendet werden.
trendingtopics.at Polnisches Health-Startup Telemedi.co erhält Finanzierungsspritze Das 2014 gegründete polnische E-Health-Start-Up Telemedico hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 5,5 Millionen Euro abgeschlossen. Zu den Dienstleistungen gehören Konsultationen mit einem Arzt per Chat, Video oder Telefon, KI-Vermittlung und Koordination sowie die Buchung von persönlichen Besuchen und Bluttests. Zielgruppe seien vor allem Versicherungen, erklärt Telemedi.co-Gründer Pawel Sieczkiewicz.
fitbook.de Daten der Schrittzählerfunktion in Smartphones, Fitnesstrackern & Co nicht immer zuverlässig Oft werden Alltagsbewegungen wie Geschirrabwaschen oder Staubsaugen durch die Bewegung des Handgelenks fälschlicherweise als Schritte von Fitnesstrackern gezählt. In der Hinsicht scheint das Smartphone in der Hosentasche etwas genauer zu sein. Stiftung Warentest wertete nur acht von 25 getesteten Fitnesstracker als zuverlässig. Im Gesamtvergleich schnitten dabei die Apple Watch Series 5 und die Garmin Forerunner 245 am besten ab.
aerztezeitung.de Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit will Gesundheitsämter entlasten Der „Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit“ (InÖG) will einen bundeseinheitlichen Einsatz mit der vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung entwickelten SORMAS-Software zur Kontaktnachverfolgung beschleunigen. Hierfür hat er ein Zehn-Punkte-Programm zur Entlastung der Gesundheitsämter vorgestellt, der die kreis- und länderübergreifende Kontaktnachverfolgung und Ausbruchsermittlung, die Interoperabilität des öffentlichen Gesundheitsdienstes verstärken und ein ausführliches und aktuelles Lagebild schaffen soll. 151 Gesundheitsämter arbeiten bereits mit SORMAS. Um eine notwendige bundesweite Einheitlichkeit zu schaffen, müssten den Ämtern die Möglichkeit zum Austausch bestehen.
aerzteblatt.de Ärzte erhalten E-Learning-Fortbildung zu Coronaimpfungen Ärzte und medizinisches Personal können sich mit der von der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen entwickelten Onlinefortbildung kostenlos zu SARS-CoV-2-Impfungen qualifizieren. Da das Geschehen in der Pandemie sehr dynamisch sei, werde der Kurs laufend aktualisiert, ergänzt und weiterentwickelt, erklärt Claudia Kaufhold, Dozentin der Akademie. Das Bundesministerium für Gesundheit unterstützt die Entwicklung der E-Learning-Fortbildungsmodule.
kma-online.de Das virtuelle Krankenhaus hilft im Kampf gegen die Corona-Pandemie Bereits 300 Covid-19-Patienten haben vom virtuellen Krankenhaus der Unikliniken Aachen und Münster profitiert. Ärzte aus kleineren Krankenhäusern haben sich in 2000 telemedizinischen Sitzungen von den Uniklinik-Experten bei der Behandlung von schwerkranken Corona-Patienten beraten lassen, wie das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium am 4. Februar 2021 bekannt gab. Bislang holen sich 39 Krankenhäuser die Online-Beratung zu intensivmedizinischen und infektiologischen Fragen zu Hilfe. Zu Beginn der Pandemie im März 2020 wurde das Projekt gestartet und mit rund 11,5 Millionen Euro unerstützt.
healthcare-in-europe.com Erster bioresorbierbare Atemwegsstents in 3D gedruckt Forscher der ETH Zürich haben mithilfe eines 3D-Druckverfahren einen neuartigen bioresorbierbaren Atemwegsstent hergestellt, der die Behandlung von Verengungen der oberen Atemwege vereinfachen könnte. Oft setzen Ärzt*innen den betroffenen Patient*innen Implantate (Stents) ein, die aus medizinisch verwendbarem Silikon oder Metall bestehen. Die bioresorbierbaren Atemwegsstent hingegen bauen sich nach dem Einsetzen nach und nach ab. Hierfür entwickelten die Forscher ein spezielles Harz, das nach der Belichtung elastisch wird. Hergestellt wurde es mit einem 3D-Druckverfahren (‚Digital Light Processing‘, DLP).
pharmazeutische-zeitung.de Die Datenstrategie der Bundesregierung Die Ziele der Datenstrategie in Bezug auf das Gesundheitswesen betreffen eine Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten in der EU, das Einrichten eines Forschungsdatenzentrums für Gesundheitsdaten mit Informationen aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung, die Zusammenführung der Krebsregister der Bundesländer sowie die Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der Digitalisierung, insbesondere Big Data und Künstlicher Intelligenz (KI) in der Gesundheitsforschung und -versorgung. Aufgrund dieser Themengebiete fallen die Vorhaben nicht ausschließlich in die Zuständigkeit des Bundesgesundheitsministeriums, sondern auch in das Ressort des Datenschutzes.