KW 27: CO2-Senkung gefordert, Großbrand, Ölplattform

– NACHRICHTEN –

Fordern fordern drastische Senkung der CO2-Emissionen.

Nach Ansicht von Forschern der University of California müssen  die CO2-Emissionen müssen drastisch gesenkt werden. Demnach dürften ab ab sofort keine CO2-emittierenden Anlagen mehr in Betrieb genommen werden. Nur so sei es möglich, den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu beschränken. Emissionen könnten dadurch ausgeglichen werden, dass das CO2 aus der Atmosphäre zurückgeholt werde. Solche Techniken könnten bislang jedoch noch nicht breit eingesetzt werden. Laut Weltwetterorganisation ist die Erde bereits jetzt um ein Grad erwärmt. Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Forscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt haben indes herausgefunden, dass der Klimaeffekt von Kondensstreifen könnte  bis 2050 verdreifachen könnte. spiegel.de, faz.net

Großbrand in Mecklenburg-Vorpommern.

In Mecklenburg-Vorpommern brennt an der Grenze zu Niedersachsen ein Waldgebiet. Insgesamt seien etwa 430 Hektar des insgesamt 6000 Hektar großen ehemaligen Militärgeländes in Flammen. Mehrere Orte in unmittelbarer Umgebung des Feuers mussten bereits evakuiert werden. Die Löscharbeiten würden dadurch erschwert, dass der Boden mit alter Munition kontanimiert sei. Dadurch müsse die Feuerwehr einen Sicherheitsabstand von einem Kilometer einhalten.  nzz.ch

Bohrplattform verliert täglich tausende Liter Öl. Text

Laut einem Bericht der US-Ozean- und Klimabehörde Noaa fließen aus einem Leck an einer Ölplattform vor der Küste des US-Bundesstaats Louisiana täglich zwischen 1440 bis 17.000 Liter ins Wasser.  Das Leck bestehe seit einem Hurrikan vor 15 Jahren.  Die große Spannbreite sei  au unterschiedliche Messmethoden zurückzuführen.  Bislang wurde die austretende Ölmenge für viel geringer gehalten. spiegel.de

Walfang aus kommerziellen Gründen.

Nach 31 Jahren haben in Japan  erstmals wieder Schiffe aus offiziell kommerziellen Gründen mit der Waljagd begonnen. Demnach sollen bis Ende des Jahres 227 Wale getötet werden, davon 52 Zwergwale, 150 Brydewale und 25 Sei-Wale Tags zuvor war Japan rechtskräftig  aus der Internationalen Walfangkommission (IWC). spiegel.de

Wahrscheinlichkeit für Hitzewellen doppelt so hoch wie früher 

Laut Ansicht des Klimaforschers Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung ist die vergangene Hitzewelle zwar nicht alleine auf den Klimawandel zurück zuführen. Betrachte man jedoch die Häufung der Hitzewellen in den vergangenen Jahrzehnten, sei dies ei deutliches Zeichen für eine menschengemachte Erderwärmung. Latif zufolge habe es Mitte des 20. Jahrhunderts rund vier Tage im Jahr mit über 30 Grad Celsius gegeben. Voriges Jahr seien es über 20 gewesen. Zudem könne anhand von Attributionsstudien mit Computermodellen belegt werden, Hitzewellen im aktuellen Klima etwa doppelt so wahrscheinlich  wie in vorindustrieller Zeit seien. spiegel.de

 

Dürre legt alte Plastikruine im Irak frei n-tv.de

Riesenkalmar im Golf von Mexiko entdeckt sueddeutsche.de 

Mehr als 50 Seen unter Grönlands Eis entdeckt tagesspiegel.de

Sommerprognose: Wenn am Siebenschläfertag die Sonne scheint tagesspiegel.de

Wie der Senat Solarstrom in Berlin fördern will tagesspiegel.de

– ZAHL DER WOCHE –

 

Insgesamt 121 Mikroplastik-Partikel pro Polyp nehmen Korallen durchschnittlich auf. Dies fanden Forscher der Boston University in einem Experiment heraus. tagesspiegel.de

– KOMMENTAR –

Biodünger

Jörg Albrecht ist in seinem Kommentar der Ansicht,  dass Kompost allein nicht ausreiche. Zudem könne man aus Sicht von Ökologen die  meisten Düngemaßnahmen ohnehin vergessen. faz.net

– ZITAT DER WOCHE –

 

„Die Erde ist in einem miserablen Zustand“

Die Schimpansen-Forscherin Jane Goodall hält den derzeitigen Zustand der Erde für bedrohlich. spiegel.de

– PODCAST oder EVENT-TIPP –

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– HINTERGRUND –

Desertifikation in Spanien.

In Südostspanien, Provinz Murcia, graben Agrarkonzerne den Menschen das Wasser ab. Dabei hinterlassen sie von Plastik übersäte Wüsten. Durch das Plastik würden die Samen abgedeckt, um sie vor Austrocknung zu schützen. Schuld sei der Anbau von Salat , Paprika, Brokkoli und Zitrusfrüchten. Diese benötigen im Gegensatz zu den zuvor angebauten Weintrauben, Oliven und Mandeln viel Wasser. Dieses Wasser sei in der Region jedoch nicht vorhanden. Dadurch käme es zur Desertifikation. Diese würde durch den Klimawandel verschärft und umgekehrt. Doch gegen diese Art des Anbaus rege sich nun Widerstand einiger überzeugter Biobauern.sueddeutsche.de

Fluch und Segen der Gentechnik.

Im vergangenen Jahr starb das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn. Die Art ist also akut vom Aussterben bedroht. Da es jedoch noch zwei Weibchen und eingefrorenes Sperma gibt, versuchen Forscher nun, die Art zu retten. Um Die Artenvielfalt zu erhalten, gingen einige Forscher sogar noch weiter. Demnach probierten sie, Tiere wie das Wollhaarmammut oder die Wandertaube wieder zu erschaffen. Der Gedanke, ausgestorbene Tiere wieder zum Leben zu erwecken, stößt sowohl auf Zustimmung als auch auf Kritik. wn.de

 

Wildkatze wieder im Saarland heimisch.

Nach Angaben des Naturschutzverbandes BUND sei die Wildkatze wieder in allen größeren Wäldern des Saarlands zu Hause. Das Tier mit sogenannten Lockstöcken angelockt worden. Die Tiere würden sich daran reiben und Haare hinterlassen, die dann untersucht werden könnten. Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger zeigte sich indessen erfreut, dass der aktive Natur- und Artenschutz in Deutschland Wirkung zeige. wn.de

– FOTO DER WOCHE –

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– TIERISCH –

Büstenhalter für Schildkröten.

Der Verein „Carolina Waterfowl Rescue“ repariert im US-Bundesstaat North Carolina die brüchigen Panzer von Schildkröten. Dazu verwende er Büstenhalter., genauer gesagt deren Verschlüsse. Dem Verein sei bewusst, dass man diese auch im Handel erwerben könne, man wolle jedoch zum Spenden und Recyceln ermutigen. n-tv.de

– NICHT MEHR GRÜN –

Forscher erschaffen künstliche Biene

Forscher der Universität Harvard haben nun ein künstliches Insekt erschaffen. Es heiße Robobee, sei zwei Zentimeter groß und könne mit seinen vier Flügeln 170 Mal pro Sekunde hin und her schlagen. Zudem könne sich die Minidrohne inzwischen auf Pflanzen niederlassen. Allerdings betrage Die Flugdauer der Drohne ohne Verbindungskabel nur wenige Sekunden, da es noch keine ensprechend kleinen Batterien gebe. faz.net