heise.de Coronakrise: Zahlreiche Ärzte setzen auf Videosprechstunden: Die Nachfrage nach Videosprechstunden mit Ärzten und Psychotherapeuten ist seit dem Ausbruch des Coronavirus massiv angestiegen. Das schwedische Telemedizin-Startup Kry verbuchte seit Februar eine Verdopplung der Videosprechstunden. Experten mahnen jedoch, dass im Falle mancher Erkrankungen eine direkte Untersuchung sei und dass die Technik die zeitliche Belastung für Ärzte nicht verringert.
tagesspiegel.de Wie sollen Kliniken die Kosten der Corona-Krise stemmen? Um die Kosten, die durch die Coronapandemie entstehen zu stemmen, fordert die AOK, dass das gängige Vergütungssystem außer Kraft gesetzt wird und Kliniken sichere Budgets gewährleistet werden. Andere Krankenkassen sind gegen das Konzept – sie sehen darin einen Versuch der Krankenhauslobby höhere Budgets in der Notsituation zu sichern.
aerzteblatt.de „Telemedizin reduziert das Infektionsrisiko“: Im Interview erklärt Jörg Debatin, Leiter des Health Innovation Hub (HIH), wie digitale Lösungen im Zuge der Coronakrise die medizinische Versorgung verbessern können. Dabei geht es nicht nur um Telemedizin, sondern die verbesserte Planung von notwendiger Ausstattung, bspw. zeigt das DIVI Intensivregister, wo Intensivbetten verfügbar sind. Die Informationen können jederzeit von Ärzten abgerufen werden.
kma-online.de Maßnahmenpaket für die Pflege beschlossen: Um Pflegepersonal sowie Pflegebedürftige ihm Zeiten der Coronakrise zu schützen, hat das Bundesgesundheitsministerium gemeinsam mit den Krankenkassen und Pflegeversicherungen unbürokratische Maßnahmen beschlossen. Dabei geht es unter anderem um den Schutz des Personals, die Personalschlüssel, Umgang mit Infektionen des Personals sowie die Einstufung von Pflegebedürftigen via Telefon und Videokonferenz.
deutschlandfunk.de Mit digitalen Mitteln gegen das Coronavirus: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie verweisen viele Stimmen auf Südkorea, das die Ausbreitung der Krankheit massiv gebremst hat – dafür nutze das Land auch die Bewegungsdaten von infizierten Bürgern und konnte damit ein massives Tracking über potenzielle Brandherde entwickeln. In Deutschland soll die Go-Health-App, die gegenwärtig noch nicht im Regelbetrieb ist, die freiwilligen Bewegungsdaten von Infizierten sammeln. Dabei gibt es jedoch datenschutzrechtliche Bedenken.
capital.de Wie Technologien die Medizin voranbringen können: André T. Nemat, Mitbegründer des Institute for Digital Transformation in Healthcare in Witten, sieht einen großen Bedarf in der Entwicklung von technischen Innovationen im Gesundheitswesen, aber auch in der Beratung von Ärzten – diese seien sich ihrer blinden Flecken jedoch oftmals nicht bewusst. Er ist selbst Arzt und sieht Trends nicht nur um Einsatz von Künstlicher Intelligenz und OP-Robotern, sondern auch bei der Frage nach dem Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten.
gruenderszene.de Die Corona-Krise befeuert Innovationen im Gesundheitswesen: Nachdem die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Obergrenze für telemedizinischen Kontakt vorerst gestrichen hat, erleben viele Gesundheitsstartups eine größere Nachfrage und finden innovative Lösungen für ihre Produkte. Das Startup Kinderheldin, das werdende Eltern mit Hebammen verbindet, will im Zuge der Coronapandemie sein digitales Angebot jenseits von Videosprechstunden ausweiten und bspw. digitale Schwangerschaftskurse entwickeln.
cnbc.com What America can learn from China’s use of robots and telemedicine to combat the coronavirus: Um Personal zu entlasten und die Infektionswahrscheinlichkeit zu verringern, wurden in einem Feldkrankenhaus in Wuhan Roboter und vernetzte Internet-of-Things-Anwendungen eingesetzt. Diese erledigen nicht nur Tätigkeiten wie Fiebermessen oder die Desinfektion, sondern liefern Patienten auch Informationen und Unterhaltungsangebote, um den Krankenhausaufenthalt angenehmer zu gestalten. Auch Drohnen werden für Monitorings, Lieferungen und Desinfektion eingesetzt – auch außerhalb von China.
washingtonpost.com The webcam will see you now: Doctors urge patients to replace in-person visits with apps: In den USA wurden die bürokratischen Hürden für den Einsatz für die telemedizinische Versorgung gelockert, sodass Gesundheitspersonal mit weniger Menschen in Berührung kommt, um das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus zu verringern. Der Föderalismus stellt jedoch eine große Herausforderung für die flächendeckende Versorgung dar – viele Bundesstaaten haben individuelle Regelungen, die teilweise dazu führen, dass Ärzte nur in ihrem jeweiligen Staat Online-Behandlungen anbieten dürfen.
vox.com Feeling anxious about coronavirus? There’s an app for that: Angststörungen, Depressionen und mentale Belastung durch Stress und Ungewissheit in Zeiten des Coronavirus betreffen zunehmend mehr Menschen. Die Nachfrage an Apps und Chatbots, die Unterstützung im Umgang mit negativen Emotionen biete sollen, steigt entsprechend, jedoch sei es laut Experten wesentlich Anwendungen zu nutzen, die tatsächlich einem medizinischen Qualitätsstandard entsprechen – diese können dabei helfen Gedanken zu sortieren, ersetzen jedoch nicht das direkte Gespräch mit Therapeuten.