faz.net Sind Algorithmen tatsächlich die besseren Ärzte? In den vergangenen Jahren werden immer größere Hoffnungen in Künstliche Intelligenz im medizinischen Bereich geweckt – insbesondere bei der Diagnostik sollen Deep-Learning-Prozesse sehr viel früher als Fachärzte Muster von Erkrankungen erkennen. Ein Forscherteam am Imperial College London bezweifelt dies jedoch. Der Grund. Sie haben die Studienqualität von wissenschaftlichen Publikationen zu dem Thema der vergangenen zehn Jahre untersucht und kamen zum Schluss, dass lediglich zwei Publikationen so hochwertig waren, dass Rückschlüsse über den KI-Erfolg möglich wären.
aerztezeitung.de Telemedizin: Vom Schlaganfall lernen für andere Notfälle: Telemedizinische Notfallbehandlungen im neurologischen Bereich sind erfolgreich: Komplikationen gehen zurück. Eine Reihe von Projekten hat sich auf die medizinische Versorgung aus der Distanz spezialisiert, allerdings ist gegenwärtig ungewiss ob und wie sie weitergeführt werden – die Finanzierung ist zumeist zeitlich begrenzt.
t-online.de Japan will nach Kritik Verfahren für Corona-Tests verbessern: Japan hat seien Beschränkung für das Testverfahren auf das Coronavirus gelockert: Bisher galt, dass lediglich Menschen getestet werden dürfen, die mindestens über vier Tage eine Körpertemperatur von 37,5 Grad oder höher gemessen haben. Nun soll jeder mit Atembeschwerden getestet werden können.
t3n.de Corona und KI: So könnten Daten Leben retten: Künstliche Intelligenz hat das Potenzial bei der Bekämpfung des Corona-Virus eine entscheidende Rolle zu spielen. Neben dem Testverfahren mit Rachenabstrich, kann ein Thorax-CT Veränderungen im Lungengewebe anzeigen – KI soll dies zuverlässiger können als Fachärzte. Dafür sind allerdings große Datenmengen erforderlich – die Datenschutzanforderungen machen es in der Praxis schwer umsetzbar einen einheitlichen Forschungsstandard für diese Technologie zu erreichen.
wired.com Health Officials Say ‚No Thanks‘ to Contact-Tracing Tech: Die Apple-Google-Tracing-App sollte eine große Erleichterung für die Eindämmung der Corona-Pandemie sein, da beide Unternehmen 3 Milliarden Menschen erreichen. Mit der App, die auf das Betriebssystem gespielt wird, sollte die Verfolgung des Infektionsgeschehens leichter werden. Allerdings wird die Lösung nicht so positiv aufgenommen, wie erwartet: Viele Bundesstaaten in den USA sind zögerlich und stellen in den Gesundheitsbehörden lieber mehr Personal zur Nachverfolgung ein.