tagesspiegel.de Kritik an Spahns Digitalgesetz: Grüne fordern mehr Patientenmitsprache: Damit Bürger mehr Einfluss auf die Digitalisierung in der Gesundheit bekommen, fordern die Grünen vom Gesundheitsministerium ein gesetzlich zugesichertes Mitspracherecht der Patienten in wichtigen Gremien wie der Gematik. Fraktionsexpertin Maria Klein-Schmeink will eine explizite Begründung, „warum Patientinnen und Patienten nicht beteiligt werden“. Auch sollen Menschen, die über wenig technische oder medizinische Kenntnisse verfügen, beim Gebrauch von Anwendungen wie der elektronischen Patientenakte unterstützt werden. Neben dem Mitspracherecht der Patienten kritisieren die Grünen die Regelungen zur Forschung. Diese gingen „völlig an den Bedarfen der Nutzerinnen und Nutzer vorbei“. Statt immer mehr Datenbanken zu gründen, solle die Qualität der Daten verbessert werden.
deutsche-apotheker-zeitung.de Pro AvO-Plattform vor dem Start, Avie mit dabei: Die Plattform der Apotheken-Initiative „Pro AvO“, die aus Rowa, Noventi, Sanacorp, Gehe und dem Wort & Bild Verlag besteht, könnte bald vorgestellt werden. Das Portal soll es Nutzern unter anderem ermöglichen, Stammapotheken und Favoriten auszuwählen, Apotheken zu bewerten und E-Rezepte an die Apotheken zu versenden, sobald diese zugelassen werden. Die Pro AvO-Initiative arbeitet mit der Apothekenkooperation Avie zusammen, um deren Apotheken in die Online-Plattform zu integrieren. „Neben einem einfachen technischen Anschluss arbeiten wir vor allem gemeinsam daran, die Leistungen der Kooperationsapotheken auf unserem Portal für die 82 Millionen Kunden in Deutschland sichtbar zu machen, wenn wir mit der Plattform bundesweit an den Start gehen werden“, so Pro AvO-Geschäftsführer Peter Menk in einer Mitteilung.
futurezone.at Corona: Datenplattform für Wissenschaft in Vorbereitung: Österreichs Datenplattform zum Coronavirus soll in den nächsten Wochen an den Start gehen. Gesundheitsminister Rudolf Anschober gab bekannt, dass ein Beirat gegründet worden, um die Umsetzung und Freigabe des Tools zu betreuen. Auf der Plattform sollen Daten des Epidemiologische Meldesystems (EMS) anonymisiert zur Verfügung gestellt werden, die von Wissenschaftlern ausgewertet werden können.
stuttgarter-nachrichten.de EU-Kommissar: Corona-Warn-Apps zeitlich beschränken: Didier Reynders, der EU-Kommissar für Justiz und Verbraucherschutz, fordert den Einsatz der europäischen Corona-Tracing-Apps zeitlich zu beschränken. Nach dem Ende der Pandemie sollten die Anwendungen deaktiviert werden, so Reynders. Weiter mahnte der EU-Kommissar, dass sich die EU-Mitgliedsstaaten bei der Entwicklung der Apps aufeinander abstimmen sollten.
rnd.de Indien zwingt Bürger zur Nutzung von Corona-App: 100 Millionen Mal wurde Indiens Corona-Tracing-App bereits heruntergeladen. Im Verhältnis zur Zahl der Bevölkerung ist dies jedoch noch vergleichsweise wenig. Immer mehr Menschen werden deshalb dazu gezwungen, die Anwendung zu nutzen. Unter anderem Menschen, die in Corona-Hotspots leben und Zugfahrer müssen die App herunterladen. Nutzen diese die Tracing-App nicht, drohen Bußgelder oder sogar Gefängnisstrafen.
sueddeutsche.de Quarantäne-App: Die Nächste, bitte! Neben der Corona-Tracing-App und der Datenspende-App des RKIs soll bald eine dritte Anwendung im Zusammenhang mit dem Coronavirus erscheinen. Auf Anfrage der FDP bestätigte das Gesundheitsministerium, dass das Münchner Medizin-IT Start-up Climedo Health und der US-Softwarefirma SAS an einer App arbeiten, die als digitale Unterstützung für Patienten und Gesundheitsämter dienen soll. Patienten sollen in der Anwendung täglich Informationen über ihren Gesundheitszustand eintragen. Dank dieser Daten könnten die Gesundheitsämter besonders schwere Fälle erkennen und besser reagieren.
techcrunch.com Hypnosis for health? Investors have placed a $1.1 million bet on Mindset Health that it can work: Die Firma Mindset Health der beiden Brüder Chris und Alex Naoumidis entwickelt Hypnotherapie-Apps. In den USA wurden sie bereits mit rund 1,1 Millionen US-Dollar finanziert. Alex Naoumidis beschreibt die erste Anwendung mit dem Namen „Nerva“ als „Selbstmanagement-Tool“, das Menschen mit Angstzuständen und anderen Problemen bei der Bewältigung dieser Symptome helfen soll.