aerzteblatt.de „eHealth“-Konnektor erhält Zulassung zum Feldtest: Der Konnektor der Firma Secunet hat Ende Mai von der Gematik die Zulassung für den Feldtest erhalten – die letzte Etappe im Zulassungsprozess. Eine Testgruppe von Arztpraxen, Krankenhäusern und Apotheken kann den eHealth-Konnektor nun testen. Elektronische Medikationspläne sowie das Notfallmanagement sollen insbesondere getestet werden.
tagesspiegel.de Was hinter dem ersten Corona-Immunitätspass steckt: In der kommenden Woche soll der Ethikrat eine Ad-hoc-Empfehlung zu einem Corona-Immunitätspass ausgeben. Der Rat soll beurteilen, ob eine Einführung eines Passes, der für Immune mehr Freiheiten bringen würde, ethisch sei – schließlich gehen damit Gefahren einher, beispielsweise der bewussten Ansteckung. Ein erster Anbieter hat bereits ein Produkt für einen Immunitätspass entwickelt und verweist auf internationale Beispiele wie in Estland, wo ein Modell bereits getestet wird.
industry-of-things.de Remote Scanning: Der Radiologe sitzt im Home Office: Uniklinikum Freiburg und Siemens Healthineers möchten Radiologen die Möglichkeit geben MRT- oder CT-Ergebnisse aus der Distanz analysieren zu können- Eine digitale Radiologie-Assistenz soll dabei das Personal vor der Infektion mit dem Coronavirus schützen und Kontakte merklich reduzieren. Dafür wird die Software syngo Virtual Cockpit benutzt.
rnd.de Digitale Diagnose: Kassenärzte bieten immer mehr Video-Sprechstunden an: Die Akzeptanz von Videosprechstunden steigt: Bis zum 15. Juni haben 2276 Ärzte und Psychotherapeuten in Niedersachsen Videosprechstunden angeboten. Dies macht 15 Prozent aller Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen aus. Auch die Krankenkassen AOK und TK berichten von einer wachsenden Nutzung von Videosprechstunden.
heise.de Missing Link: Contact Tracing – Gesundheit als globales Big-Data-Projekt: Die Akzeptanz von Corona-Apps ist weltweit bisher verhalten. Singapur startete im März die erste Tracing-App, überschritt jedoch nie mehr als 30 Prozent Abdeckung in der Bevölkerung. Bedenken um Datenschutz sowie technische Hürden machen die digitalen Gesundheitsanwendungen unattraktiv, dabei wäre eine global vernetzte App eine sinnvolle Ergänzung zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
reuters.com Fujitsu bringt KI zum Händewaschen gegen Corona raus: Der japanische Technologiekonzern Fujitsu hat einen Monitor herausgebracht, der mit einer Künstlichen Intelligenz zur Überprüfung der Handhygiene ausgestattet ist. Eine Kamera analysiert, ob Handbewegungen während des Waschens ausreichend durchgeführt wurden und ob Seife benutzt wurde – damit soll in Unternehmen mit hohem Kundenkontakt die Sicherheit erhöht werden.
disrupt-africa.com Google for Startups Accelerator fördert 20 Unternehmen: Tech-Gigant Google fördert 20 afrikanische Startups in einem virtuellen Accelerator-Programm, darunter auch zwei Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich: das nigerianische E-Health Unternehmen The SmartHub bietet unter anderem medizinische Konsultationen an, das kenianische Startup Ilara Health ist hingegen auf Diagnostik spezialisiert.