Health Headlines am Mittwoch, 29. Juli 2020

forbes.com FingerTrak: Verbessertes Hand- und Fingertracking: Forscher der Cornell University und der University of Wisconsin-Madison haben ein Armband entwickelt, das thermische Sensoren zur genauen Vorhersage von Handpositionen verwendet. FingerTrak setzt Wärmekameras ein, um Handbewegungen in 3D zu verfolgen. Die Forscher glauben, dass das Armband das Hand- und Fingertracking und andere Zwecke revolutionieren könnte. Es hat das Potenzial, vielseitig eingesetzt zu werden, darunter für die automatische Übersetzung von Gebärdensprache.

tagesschau.de Corona-Warn-App soll auch in anderen Ländern nutzbar sein: Bisher funktioniert die Corona-Warn-App nur im Inland. Doch Kanzleramtsminister Helge Braun geht davon aus, dass auch bald andere europäischen Ländern wie Österreich, Schweiz, Italien an die App angebunden werden könne. Auch in diesen Ländern würde das Konzept einer dezentralen Speicherung verwendet werden.

aerztezeitung.de Vernetzte Medizinprodukte bieten Angriffsfläche für Hacker: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) führt eine Sicherheitsstudie im Gesundheitssektor durch und hat erhebliche Sicherheitslücken sowohl in den neuen Digitalanwendungen wie E-Rezept und Videosprechstunde gefunden aber auch in implantierbaren Herzschrittmachern und Insulinpumpen. In vielen vernetzen Medizinprodukten gäbe es Schwachstellen. BSI-Standards müssten daher unbedingt eingehalten werden.

heise.de Neue Funktion auf Apples Kartendienst: Mit einer neuen Funktion informiert Apple seine User am Flughafen über etwaige Quarantänepflichten und weitere Covid-19 relevante Informationen. Reisende erhalten so einen Überblick über notwendige Maßnahmen. Auch Google hat dieses Feature auf Google Maps bei grenzüberschreitenden Reisen eingeführt.

saarbruecker-zeitung.de Das Modellprojekt inviSa@Home ermöglicht das Wohnen im eigenen Heim für Pflegebedürftige: Im Saarland startet das Modellprojekt inviSa@Home, das Senioren und Pflegebedürftige weiterhin ermöglicht, zuhause zu wohnen. Hierfür dient ein Tablet mit Internetzugang als Kommunikationsplattform, mit dem fernmedizinische Beratung durchgeführt, Telefonate getätigt und Nachrichten geschrieben werden können. Das Modell lehnt sich an das Assistenzsystem des Berliner Unternehmens „BeHome“.

devicemed.de Resmed Healthcare bietet Videoberatung in der Beatmungstherapie an: Das Unternehmen Resmed Healthcare, das innovative Lösungen für Schlaf- und Beatmungstherapien anbietet, weitet seinen Service aus und bietet Patienten, die auf außerklinische Beatmung angewiesen sind, Videoberatungen für die Beatmungstherapie an. Damit wird vor allem aufgrund der Covid-19-Pandemie eine Ergänzung geschaffen, die die Ansteckungsgefahr vermindert.

devicemed.de Ulrich Medical erhält die Auszeichnung als Innovationsführer 2020: Der Medizintechnikhersteller Ulrich Medical wurde zum innovativsten Unternehmen 2020 in Deutschland ausgezeichnet. 150.000 deutsche Unternehmen wurden dieses Jahr auf ihre Innovationskraft geprüft. Die Grundlage der Innovationskraft bildete eine internationale Patent-Analyse der letzten zehn Jahre. In dieser Datenbank befinden sich über 100 Mio. Patente aller führenden Industrie- und Entwicklungsländer.

t3n.de Neuralink – Mit Brain-Computer-Interface direktes Musikstreamen: Elon Musk gründete im Juli 2016 das Neurotechnologie-Unternehmen Neuralink, das an der Entwicklung eines Brain-Computer-Interface arbeitet, also an der Kommunikation zwischen dem menschlichen Gehirn und Computern. Auf die Frage, ob Musik künftig mit einem im Gehirn implantiertem Chip direkt gehört werden, antwortet der Unternehmer zwar mit einem simplen „Yes“, wann bzw. wie dies umgesetzt werden solle, bleibt allerdings offen. Hierfür müsste Neuralink auch erst implementiert werden.

gruender.wiwo.de Health-StartUps treiben die Digitalisierung der Gesundheitsbranche voran: Zu lange wurden digitale Technologien im Gesundheitswesen ausgebremst, meint Jenny Boldt, Leiterin Startups beim Branchenverband Bitkom. Obwohl es die Videosprechstunde schon länger gibt, wurde sie bis vor kurzem von nur fünf Prozent benutzt. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist diese Zahl auf 13 Prozent gestiegen. Im Zuge der Pandemie finde nun endlich die Digitalisierung des Gesundheitswesens statt.

t3n.de Smartwatch Hersteller Garmin wurde gehackt: Die Frage nach der Notwendigkeit von Fitnesstrackern, ist seit dem Serverausfall des Smartwatch-Anbieter Garmin und der Ransom-Hackattacke erneut Thema. Die Aktivitätsüberwachung soll zwar zum Sport motivieren, aber benötigt man hierfür tatsächlich eine umfangreiche Datenauswertung?