Health Headlines am Freitag, 4. September 2020

idw-online.de Forschungsteam der FH Potsdam entwickelt Babyhelfer-App: Im Rahmen eines Forschungsprojekt entwickelt ein Team der Fachhochschule Potsdam eine App zur psychologischen Unterstützung bei Geburtsangst. So sollen Beratungsmodelle für werdende Eltern geschaffen werden und Schwangeren, die keine Zeit haben, auf einen Therapieplatz zu warten, die Möglichkeit gegeben werden, ihre Ängste vor der Geburt aufzuarbeiten. Zudem möchte das Projekt herausfinden, wie wirksame E-Health-Produkte geschaffen und verbessert werden können.

eu-startups.com Französisches Startup Cuure sichert sich 1,8 Millionen Euro: Dem Pariser Health-Startup Court ist es gelungen, 1,8 Millionen Euro von Kima Ventures und Newfund Ventures zu erhalten. Das 2019 gegründete Unternehmen bietet personalisierte Nahrungsergänzungsmittel im monatlichen Abonnement an. Die neue Finanzierung soll helfen, die Geschäfte in ganz Europa voranzutreiben.

leineblitz.de Kostenlose digitale Gesundheitsangebote für Erwerbslose : Die digitale Kursreihe „Zu Hause gesund“ richtet sich an Erwerbslose in Bremen und Niedersachsen. Arbeitslosigkeit kann Menschen krank machen. Bedingt durch die Coronakrise sind viele weiterem Stress und einer gesundheitlichen Mehrbelastung ausgesetzt. Die Onlinenangebote sind aus einer Kooperation der Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen organisiert und dem GKV-Bündnis für Gesundheit.

sueddeutsche.de Nutzung der Corona-Warn-App: Ob das wirklich was bringt? Rund 18 Millionen Menschen in Deutschland haben die Corona-Warn-App der Bundesregierung inzwischen heruntergeladen. Laut einer neuen Studie der Technischen Universität München und der Initiative D21 steigt auch die Akzeptanz für die App. Jedoch sind nicht alle Anwender vom tatsächlichen Nutzen der App überzeugt.

rnd.de Wegen Sicherheitsbedenken: Jeder Zweite will Corona-Warn-App nicht installieren: In einer neuen Studie des Technikverbandes gfu, welche im Vorfeld der Technikmesse IFA-Veröffentlicht wurde, gaben 52 Prozent der 2.000 Befragten an, die Corona-Warn-App der Bundesregierung nicht installieren zu wollen. Zu groß seien die Bedenken bezüglich Nutzen, Datenschutz und Verlust der Selbstbestimmung.

aerztezeitung.de Mit Online-Trainings gegen psychische Störungen: Das Kölner Startup Hello Better entwickelt psychologische Onlinetrainings für Betroffene von psychischen Erkrankungen. Die Onlineangebote könnten eine gute Ergänzung zu Therapieangeboten von Psychiatern oder Psychotherapeuten sein. Denn aufgrund der Unterversorgung im therapeutischen Bereich müssen Patienten häufig lange auf einen Termin in einer Praxis warten. Das Startup hofft, bald als digitale Gesundheitsanwendung zugelassen zu werden.

idw-online.de Uniklinikum Dresden: Digitales Management stärkt Versorgung von MS-Patienten: Am 3. September ist das Projekt „Pfadgestütztes Qualitätsmanagement in der MS-Versorgung“ am Universitätsklinikum Dresden gestartet. Das Innovative an dem Projekt ist, dass bundesweit zum ersten Mal ein Qualitätsmanagementkonzept in die MS-Behandlung integriert, dass neben der Perspektive des Arztes auch diejenige der Patienten berücksichtigt. So sollen sich ambulanten und stationären Versorgungsangebote der MS-Patienten zielgerichtet und effizient steuern lassen. Gefördert wird das Projekt mit dem sperrigen Namen „QPATH4MS“ vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Freistaat Sachsen.

forbes.com Softbank investiert 100 Millionen Dollar in KI-Startup Biofourmis: Der japanische Technologieinvestor Softbank unterstützt das amerikanische Biotechnologie-Startup Bioufourmis mit 100 Millionen Dollar. Biofourmis verbindet digitale Therapieformen mit künstlicher Intelligenz und setzt auf die Auswertung von Gesundheitstrackern, um eine möglichst personalisierte Pflege zu ermöglichen. So könnten per KI Behandlungs- und Medikationsentscheidungen verbessert werden und Krankheiten wie beispielsweise Herzerkrankungen aus der Ferne digital überwacht werden.